Als Christ zur Demo? Teil 2


Ein zweiter Punkt ist unsere Staatszugehörigkeit. Ja, auch Gläubige haben eine Nationalität und besitzen einen Pass. Aber ist unsere Heimat nicht eine Andere? Philipper 3,20 sagt: „Unser Bürgertum (od. Bürgerrecht) ist in den Himmeln, von woher wir den Herrn Jesus Christus erwarten.“ Ein Vers vorher werden wir ermahnt, nicht auf das Irdische zu sinnen.

Das ist doch eine deutliche Sprache. Als Gläubige ist das Leben hier nur eine Durchgangsstation. Wir dürfen uns nach dem Himmel ausstrecken und brauchen uns nicht auf dieser Erde zu zerfleischen und den Menschen dieser Welt gleichen, die keine Hoffnung haben und sich deshalb hier und jetzt ein gutes Leben wünschen.

Wir gleichen ein wenig den Gläubigen, an die Petrus einen Brief schreibt. Sie waren verfolgte, ehemalige Juden die in der heutigen Türkei lebten. Petrus nennt sie mehrfach Fremdlinge (Fremde ohne Bürgerrecht) und empfiehlt ihnen ein Leben mit Gott, in Harmonie mit den Mitmenschen und immer mit dem Blick auf das Ziel.

„Wandelt die Zeit eurer Fremdlingsschaft in Furcht.“ (1.Pet. 1,17b)

„Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und als solche, die ohne Bürgerrecht sind, euch der fleischlichen Begierden zu enthalten, die gegen die Seele streiten, und dass ihr euren Wandel unter den Nationen ehrbar führt.“ (1.Pet. 2,11.12)

Lieber Leser, ich bin auch ein Mensch, der vieles in diesen Tagen nicht versteht. Aber als Christen sollten wir nicht mitmachen im „Kampf“ gegen die Regierung. Lasst uns vielmehr für sie beten!

„Ich ermahne euch nun vor allen Dingen, das Flehen, Fürbitte, Danksagung getan werden für alle Menschen, für Könige und alle die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst.“ (1.Tim.2,1.2)

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