Autoritäten im Leben des Christen - Die Regierung (1/2)


Aktuell gibt es Vieles auf politischer Ebene, das uns direkt oder indirekt betrifft: z.B. ein chaotischer Wahlkampf in den USA oder Corona-Maßnahmen der Regierung und Länder, die unser persönliches und gemeinsames Leben stark einschränken. Manches ist nicht nachvollziehbar, manches macht uns Angst oder sogar wütend.


Doch wie sollten wir als Christen auf die politischen Geschehnisse reagieren? Wie soll man Stellung beziehen und was unternehmen? Wie in den meisten Fragen gibt uns die Bibel direkte Antworten und „Leitplanken“ an die Hand, in denen wir uns bewegen sollten.


Wenn wir die Bibel auf das Verhältnis des Christen zum Staat bzw. der Regierung hin untersuchen, wird eines ganz klar: Die Haltung eines Christen sollte nicht durch Ungehorsam oder Aufmüpfigkeit gekennzeichnet sein. Vielmehr sollen wir uns den Gewalten unterwerfen und sie fürchten. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass wir unsere Steuern und sonstigen Abgaben zahlen. (siehe Matthäus 22,21 und Parallelstellen)


„Erinnere sie, Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werk bereit zu sein; niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, milde, alle Sanftmut erweisend gegen alle Menschen.“ – Titus 3,1f.

Die Regierung ist in unserer heutigen Zeitepoche von Gott in die Hand von Menschen gegeben worden, um gewisse Moralgrundsätze zu vertreten und die Ordnung aufrecht zu halten. Strafen für Vergehen werden ausdrücklich durch Gottes Wort befürwortet und schützen uns vor Anarchie, Willkür und Gewalt durch Menschen. Vergleiche hierzu einmal die Stellen in Römer 13,1-7 und 1. Petrus 2,13-17


“Jede Seele unterwerfe sich den obrigkeitlichen Gewalten; denn es ist keine Obrigkeit, außer von Gott, und diese, die sind, sind von Gott verordnet. Wer sich daher der Obrigkeit widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil über sich bringen.” - Römer 1,1f.

“Erinnere sie, Obrigkeiten und Gewalten untertan zu sein, Gehorsam zu leisten, zu jedem guten Werk bereit zu sein; niemand zu lästern, nicht streitsüchtig zu sein, milde, alle Sanftmut erweisend gegen alle Menschen.” - Titus 3,1f.


Dabei werden die Anweisungen, die Gott uns hinterlassen hat, umso ernster, wenn wir uns in die Zeit zurückversetzen, in der sie verfasst wurden. Sowohl Paulus als auch Petrus wandten sich an Christen, die unter der römischen Herrschaft standen. Und die ist durchaus nicht vergleichbar mit der freien und geschützten Umgebung, in der wir uns bewegen dürfen. Trotzdem sollten sie die Regierung achten und sich unterwerfen, um damit ein Zeugnis für Gott vor den Mitmenschen zu sein. 


Da versage ich leider oft und vielleicht geht es dir genauso. Man lässt sich zu Kommentaren über Donald Trump hinreißen, kritisiert die aktuelle Entwicklung und Bestimmungen der Regierung, möchte gerne mal die eigene Meinung sagen. Doch so sollten wir uns als Christen, ich zuerst, nicht verhalten, sondern eine besondere Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. Nicht weil die Regierung so gut ist – denk nur mal über die Christen unter der Herrschaft von Kaiser Nero nach – sondern wir sollen uns im Herrn und mit dem Herrn vor Augen so verhalten, dass es Ihn ehrt. Daher sollten wir Gott geben, was Ihm gebührt und in erster Linie mit Seinem Willen beschäftigt sein und dann auch der Regierung geben, was sie von uns verlangen und fordern.


Die Grundannahme ist doch, dass Gott alles in der Hand hält und somit auch die Regierungen dieser Welt bestimmt und in gewissen Bahnen lenkt. 


„Und er ändert Zeiten und Zeitpunkte, setzt Könige ab und setzt Könige ein;“ – Daniel 2,21

„Gleich Wasserbächen ist das Herz eines Königs in der Hand des HERRN; wohin immer er will, neigt er es.“ – Sprüche 21,1


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