Bárabbas (= Sohn des Vaters)


Zwei Männer stehen dem Volk zur Wahl,

zwei Männer werden vor das Herz gestellt,

für einen Freiheit, dem anderen die Qual,

der Eine ein Mörder, der Andere Heiland der Welt.

Einer nur von Beiden, nur einer kommt frei,

drum wählt und teilt die Entscheidung mit.

Das Schicksal des Zweiten auch besiegelt sei,

drum überlegt euch gut, was jetzt geschieht.

Jeder von den Beiden ist eines Vaters Sohn,

Barabbas, des Menschenmörders von Anfang,

Jesus Christus, nicht Marien-, sondern Gottessohn,

wer soll nun bekommen was zum Lohn?

Gib uns den Barabbas, den berüchtigten Mörder her,

doch Jesus, Israels König und Messias, den nimm hinweg,

wir wollen nicht, dass Er Herrscher über uns wär´,

wollen den nicht als Messias, König, achten ihn für Dreck!

Gesagt, getan, die Wahl getroffen, das Urteil gefällt.

So wird der Mörder Barabbas ohne Strafe entlassen

und Christus gegeißelt, sein Kreuz zum Tode aufgestellt,

weil sie ihn nicht gewollt, ihr Herz nur konnte hassen.

Kannst du die Wahl verstehen und das Urteil fassen?

Wie schlimm die Folge und die Schuld auf ihnen liegt!

Sein Blut über sie und ihre Kinder kommen zu lassen.

Das Böse in ihren Herzen wird sichtbar, hat gesiegt.

Doch heute bist auch du zur Entscheidung gedrängt:

Was ist deine Wahl? Wem willst du dienen?

Für wen bist Du? Zu wem wird dein Herz gelenkt?

Ach, verbünde dich doch nicht mit ihnen!

Triff für Jesus die Wahl, Den, Der das Leben gibt,