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Denk an die nächste Generation


„und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Leuten an, die tüchtig sein werden, auch andere zu lehren.“ (2.Timotheus 2,2)

Heute geht es um das biblische Konzept von Wissensvermittlung. Es unterscheidet sich grundlegend von den Konzepten der Hochschulen und Universitäten, wo Du sogar einen offiziellen Abschluss in Theologie erzielen kannst.

Timotheus wird als das „echte Kind im Glauben“ (1.Tim 1,2) bezeichnet. Paulus war sein geistlicher „Ziehvater“. Durch ihn hatte Timotheus die biblischen Wahrheiten kennengelernt und verinnerlicht. Als Paulus ihn unterrichtete waren offensichtlich auch andere Gläubige zugegen. Zeugen, durch die Timotheus Sicherheit in der Lehre der Bibel bekommen konnte.

Weil Paulus immer älter wurde und sein Dienst bald zu Ende ging (2.Tim 4,6), war es ihm wichtig, dass Timotheus die Wahrheiten der Bibel auch an andere Gläubige weitergeben sollte. Die Zielgruppe war klar definiert: Treue Leute, die selbst auch in der Lage sein würden, die Lehre des Wort Gottes anderen zu lehren.

Auf diesem Weg würde die Lehre der Bibel immer weitergetragen werden. In unserem Vers werden insgesamt 4 Generationen von Gläubigen erwähnt: 1.Paulus, 2.Timotheus und Zeugen, 3.treue Leute und 4.andere, die belehrt würden.

Es ist wunderbar, wenn die Lehre der Bibel so von Generation zu Generation weitergegeben wird und somit der Gemeinde Gottes erhalten bleibt. Durch die fortlaufende Weitergabe der Lehre wird auch verhindert, dass eine Gemeinde von einem Lehrer oder Pastor abhängig wird, sondern sukzessive können auch andere Brüder in die Belehrung der Gemeinde einsteigen.

Wir lernen auch, dass die Lehre der Bibel überaus wichtig ist. Die Praxis sticht nicht die Lehre, sondern die Lehre ist die Grundlage für eine Glaubenspraxis, die Gott gefällt.

Bist Du treu und zuverlässig, um die Lehre der Bibel an jüngere Gläubige weiterzugeben? Hast Du Interesse an den Wahrheiten über Gott und Sein Wort?

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