Göttliches Interesse – nach 2. Mose 2,23ff. 3,7-10


Die Kinder Israel in Ägypten waren unterdrückt und in Sklaverei,

die schöne Friedenszeit mit Joseph im Land Gosens war schnell vorbei.

Ein anderer Pharao stand auf, der Joseph und Jakob nicht kannte,

und dem Volk Israel viel Arbeit, Mühe und Not abverlangte.

Die Israeliten seufzten und schrien unter dem Druck und der Not,

erhoben ihre Wehklage, Weinen und ihre Stimme zu ihrem Gott.

Sie konnten den Schmerz, das Weh und Leid nicht mehr ertragen,

fingen in ihrer Arbeit und Mühe wieder an nach ihrem Gott zu fragen.

„Der das Ohr gepflanzt hat, sollte er nicht hören? Der das Auge gebildet, sollte er nicht sehen?“

- Psalm 94,9

Und was tat Er, Der Dem Menschen das Ohr hat geschenkt,

das Auge schuf, damit es sehe, wohin hat Er Sein´ Blick gelenkt?

Er hörte ihre Wehklage, das Schreien klang bis an Sein Ohr.

Nahm Kenntnis von ihnen, sah ihre Lage, kam ihnen zuvor.

„Und es wird geschehen: Ehe sie rufen, werde ich antworten; während sie noch reden, werde ich hören.“

- Jesaja 65,24


Denn, bevor sie schrien, hat Er des Bundes mit den Vätern gedacht,

schon lange vorher, ein Werkzeug zu ihrer Rettung in Mose gemacht!

Er kannte die Situation, bevor sie eintraf, Israel die Lage hat vernommen,

da hat Er schon längst Sein Herz geneigt, ist in Ihr Unglück herabgekommen.

Nun greift Er ein, spricht zu Mose, dass vor Ihm alles wurde registriert,

denn Er ist Derjenige, Der auf Seinem Thron sitzt und das Geschehen regiert.

Jetzt will Er eingreifen, Sein Volk befreien und aus dem Elend führen,

damit sie Seiner auch gedenken, sich an Ihn klammern, Sein Tun spüren.

„Deine Wohnung ist der Gott der Urzeit, und unter dir sind ewige Arme; und er vertreibt vor dir den Feind und spricht: Vertilge!“ - 5. Mose 33,27

Und Er tut es, wendet das Elend, befreit Sein Volk und richtet zu Seiner Zeit,

Er war vorher schon immer darauf aus, hatte Seinen Plan und stand bereit.

Nur das Volk Israel hatte die eigene Lage und Schwachheit noch nicht erkannt,

fragte noch nicht nach Befreiung durch Ihn, ein Wirken Seiner guten Hand!

So ist´s auch in deinem und meinem Leben, auch heute noch,

Gott hört und wirkt scheinbar nicht und registriert es doch!

Er hat schon einen Plan zur Erlösung, Errettung, Befreiung,

bereitet im Hintergrund, was Dir dient zur Vervollkommnung.

Aber vielleicht bist Du noch nicht ganz an dem Punkt angekommen,

an dem du nur Seine Hilfe und Kraft hättest dankend angenommen.

Und so muss Er warten, dass du in Seine Arme rennst als Kind,

die doch so lange schon zum Empfang, in Liebe ausgebreitet sind.

„Weißt du es nicht? Oder hast du es nicht gehört? Ein ewiger Gott ist der HERR, der Schöpfer der Enden der Erde; er ermüdet nicht und ermattet nicht, unergründlich ist sein Verstand.“ - Jesaja 40,28

An Ihm liegts nicht, wenn du verzweifelt, verwirrt bist und am Ende,

nein, ewige Kraft und volle Errettung versprechen Dir Seine Hände.

Vertrau nur still auf Ihn und zweifle trotz der Umstände niemals je daran,

dass Er dich retten will, hat den Plan, die Kraft, die dich retten kann!


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