Kein Weg zurück


Niemand, der die Hand an den Pflug gelegt hat und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes. (Lk. 9, 62)


Im ersten Kapitel des Buchs Ruth lesen wir wie ein moabitisches Mädchen (Ruth) treu zu Ihrer Schwiegermutter stand. Ganz im Gegenteil dazu sehen wir Orpa, die zwar dieselben Segnungen wie Ruth erleben durfte, aber sich dann wieder abwendete „zu ihrem Volk und zu ihren Göttern“ (Ruth 1, 15)


Das sollten auch wir als Gläubige ernst nehmen und als Warnung annehmen. Auch heute gibt es Menschen, die dem Herrn nachfolgen möchten und wie in Lk. 9, 57 sagen: „Ich will dir (dem Herrn Jesus) nachfolgen, wohin irgend du gehst.“ Aber oftmals bleibt es bei dieser Aussage und sie lehnen es ab die Hand wirklich an den Pflug zu legen (V. 62) – der Blick geht noch zurück in die Welt.


Auf der anderen Seite gibt es für alle, die einmal die Hand an den Pflug gelegt haben und sich vom Bösen abgewendet haben, immer wieder neue Versuchungen in die Welt zurückzukehren, von der man sich einmal angewendet hat (Heb.11,15). Doch der Herr möchte, dass wir uns nach dem himmlischen Land sehnen (Heb.11,16).


Das was Ruth damals beschäftigt hat, hat auch uns heute noch viel zu sagen (Ruth 1,16+17):


„denn wohin du gehst, will ich gehen“ Wir wollen dem Herrn Jesus nachfolgen und hören seinen Ruf. Lasst uns das tun, ohne hinter ihm abzuweichen oder umzukehren. Und auch wenn wir fallen und Wiederherstellung brauchen, sagt er zu uns wie er zu Petrus gesagt hat: „Folge mir nach“ (Joh.21,19).


„wo du weilst, will ich weilen“ So wie einmal der Jünger Andreas den Herrn Jesus gefragt hat: „…wo hältst du dich auf?“, wollen auch wir fragen. Die Antwort war „Kommt und seht! ...und sie blieben jenen Tag bei ihm.“ (Joh.1,38+39). Auch wir sollten uns am richtigen Ort aufhalten, getrennt von bösen Einflüssen, wo auch der Herr anwesend sein kann.


„dein Volk ist mein Volk“ Unsere Gemeinschaft sollte mit anderen Gläubigen sein. Ist dies nicht der Fall, wird unser Zeugnis oft sehr schnell schwach. Jak.4,4: „…wisst ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist?“ Wir sollten es mehr zu schätzen wissen, wenn wir unter Gleichgesinnten sein dürfen (Apg.4,23).


„dein Gott ist mein Gott“ Kein anderer Gott darf über uns herrschen (vgl. Jes.26,13). Wir glauben den Worten des Herrn, der selbst gesagt hat: „…mein Gott und euer Gott“ (Joh.20,17).


„wo du stirbst, will ich sterben“ Erkennen wir wirklich an, dass wir mit Christus gekreuzigt worden sind? (Gal.2,20) Was für ein Vorbild ist der Apostel Paulus! Er war bereit von Seiten der Menschen zu leiden wie Christus gelitten hat und sein Leben ganz für Ihn aufzugeben (Phil.3,10).


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