Long COVID – Die Folgen für Kinder


„Und als das Wasser im Schlauch ausging, da warf Hagar das Kind unter einen der Sträucher; und sie ging hin und setzte sich gegenüber, einen Bogenschuss weit, denn sie sprach: Dass ich das Sterben des Kindes nicht ansehe!“ (1. Mose 21,15+16)

Die Langzeitfolgen der Corona-Maßnahmen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen kann kein Experte realistisch abschätzen. Bis jetzt sind es Vermutungen von Kinderärzten sowie Kinder- und Jugendpsychologen, die aufgrund von Erfahrungen innerhalb der letzten Wochen und Monaten deutlich Alarm schlagen.


Die seit fast einem Jahr anhaltenden Beschränkungen gehen an unseren Kindern nicht spurlos vorüber. Gerade die letzten Wochen haben durch Homeschooling manche Familien an den Rand ihrer Kapazitäten gebracht. Sowohl Kinder, als auch Eltern, sind zum Teil überfordert, sodass die nervlichen Belastungen deutlich zunehmen. Die Zahl der Kindesmisshandlungen und andere Fälle von häuslicher Gewalt nehmen stark zu.


Kinder brauchen soziale Kontakte. Sie brauchen den Umgang mit Anderen, sie brauchen Kontakt zu Freunden und Klassenkameraden. Dadurch, dass das in der Vergangenheit deutlich zu kurz gekommen ist, entwickeln manche Kinder starke Verhaltensauffälligkeiten, sind zunehmend antriebs- und motivationslos, bis hin zu Depressionen. Die psychischen Probleme können sogar zu Selbstmordgedanken führen, oder drücken sich in Magersucht aus.


Es gibt Kinder, die in Folge der Corona-Maßnahmen diverse Angst- und Panikattacken entwickelt haben, sodass sie sich nicht mehr vor die Tür trauen. Dadurch entwickeln sie Beziehungsstörungen, indem sie im Umgang mit anderen Kindern total verunsichert sind. Der kindgerechte, zwanglose Umgang untereinander leidet somit extrem, sofern es überhaupt noch zu Kontakten kommt.


Um dieses soziale Ungleichgewicht irgendwie ausgleichen und die Einsamkeit umgehen zu können, driften manche Kinder in die mediale Online-Welt ab. Hier unterliegen sie keinen Beschränkungen, können aber das wahre Leben überhaupt nicht mehr realistisch einschätzen. Kinder verlieren den Anschluss – es ist viel soziale Nacharbeit gefordert.


Das alles sind Beobachtungen von Experten und Erfahrungsberichte mancher Eltern. Sowas zu lesen, oder gar mitzuerleben, macht nachdenklich und traurig. Wir wissen, dass Jesus Christus ein besonderes Interesse für Kinder hat. Somit dürfen wir Ihm vertrauen, dass Er auch in dieser Zeit keins der Kinder aus dem Auge verliert.


„Jesus nahm die Kinder in die Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie“ (Markus 10,16).


„Denn Gott hat auf die Stimme des Knaben gehört, da, wo er ist“ (1. Mose 21,17).


Menschlich gesehen könnte man verzweifeln, aber das möchte Gott nicht von uns Christen. Wir sollen auf Ihn blicken und uns von Ihm gebrauchen lassen. Du fragst dich vielleicht, was Du gerade in Bezug auf die Kinder tun kannst? Es sind nicht die großen Dinge, sondern es ist die Beschäftigung mit Einzelnen, die die ganze Arbeit mit den Kindern so wertvoll macht.


Nutze deine Zeit und dein Geld und investiere für die Arbeit an den Kindern. Es gibt viel zu tun. Und in Abhängigkeit von unserem Herrn Jesus werden wir die Aufgaben erkennen, die Er für uns hat.

Es dauert nicht mehr lange, bis unser Herr kommt um uns zu Sich in den Himmel zu holen. Lasst uns die letzte Zeit noch für Ihn nutzen. Wir müssen alles hier auf der Erde zurücklassen, aber die Kinder nehmen wir mit in den Himmel.


„Ihr aber, seid stark und lasst eure Hände nicht erschlaffen, denn es gibt Lohn für euer Tun!“ (2. Chronika 15,7)


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