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Nur eine Möglichkeit...


“Und das Blut soll euch zum Zeichen sein an den Häusern, worin ihr seid; und sehe ich das Blut, so werde ich an euch vorübergehen;” (2.Mose 12,13a)


In jener geschichtsträchtigen Nacht in Ägypten gab es nur eine einzige Möglichkeit dem Gericht Gottes über die Erstgeburt zu entkommen. Das Blut des geschlachteten Lammes musste an den Türpfosten und dem Türsturz jedes Hauseinganges gestrichen sein, um den Menschen im Haus Sicherheit zu geben.


Das gestrichene Blut zeigte an, dass das Gericht schon vollzogen war. Ein Lamm hatte anstatt der Erstgeburt sterben müssen.


Auch heute ist es nicht anders. “Denn ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung!” (Hebr 9,22). Da wo ein Mensch auf das Opfer des Herrn Jesus Christus vertraut und sich darauf stützt, dass Jesus Christus am Kreuz von Golgatha Sein Leben für uns gab und durch Sein vergossenes Blut alle unsere Sünden bedeckt hat, da geht Gott im Gericht an uns vorüber.


Das ist übrigens die Bedeutung des Wortes “Passah” (hebr. Pessach bzw. pěʹ·sǎḥ), was nichts anderes als “vorübergehen” bedeutet. Gott geht im Gericht an denen vorüber, die unter dem Schutz des Blutes Seines Sohnes stehen.Wichtig ist, das Gott betont, dass Er auf das Blut schauen würde - “Und sehe ich das Blut”. Wenn ein Israelit sich in jener Nacht durch den Blick an die Eingangstür auch noch so oft versichert hätte, dass das Blut gestrichen ist, so war doch der Blick Gottes entscheidend.


Es geht um die Wertschätzung die Gott selbst für das Werk Seines Sohnes am Kreuz hat. Sein Blick auf das Blut Seines Sohnes ist entscheidend, nicht unsere Launen, Gefühle und Stimmungsschwankungen. Er hat das Werk Seines Sohnes vollständig anerkannt und es als einziges Rettungsmittel legitimiert (Eph 1,7; Rö 3,25). Das gibt uns die Sicherheit des Heils.


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