Aus der Rippe


„Und Gott der HERR ließ einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und er entschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch; und Gott der HERR baute aus der Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, eine Frau…“ - 1. Mose 2,21-22

Als Gott erschuf den ersten Menschen aus Erde, den Adam,

gab Er ihm auch die Herrschaft über alles, was zu ihm kam.

Adam sollte die Tiere benennen und Herrscher über sie sein

sie kamen gemeinsam, doch er war ohne Entsprechung, allein.

Für Adam fand sich unter ihnen keine Hilfe, die passte,

darum Gott den weisen Entschluss für Adam fasste,

dass Er ihm eine Hilfe bildete, die ihm entsprechen sollte,

weil Gott den Menschen erfreuen, beschenken, segnen wollte.

Dazu war nötig, dass Adam für eine Zeit lang entschlief,

damit Gott die Männin, die Frau, für ihn ins Leben rief.

So kam es: Als Adam in tiefen Schlaf gelegt, friedsam,

öffnete Gott seine Seite und ihm eine Rippe entnahm.

Aus dieser Rippe bildete er die Männin, seine Frau,

die ihm entsprach, was er brauchte, traf ganz genau.

Jetzt war der Mensch vollständig, ein Fleisch geworden,

und lebte in glücklicher Gemeinschaft, frei von Sorgen.

Paulus dies auf Christus und Seine Versammlung bezieht,

und zeigt, welche Bedeutung, bis dahin verborgen, drin liegt.

Dass Christus, wie Adam, eine Hilfe, eine Braut bekam,

die Er liebend, durch Selbsthingabe, für Sich gewann!

Auch Christus musste entschlafen wie Adam im Garten,

doch Sein Schlaf war nicht friedsam, war anders geraten.

Er kam in Nacht, Leid, Verlassenheit, Gericht und Tod,

um zu erwerben die Braut, die Er empfängt von Gott.

Aus Seiner Seite genommen, nahe Seinem göttlichen Herzen,

erworben in unendlicher Liebe und unfassbaren Schmerzen.

Doch wie Adam, als er vom Schlaf von Gott erweckt war,

so der Christus, nach Seinem Tode, lebendig stand da.

Dann fuhr Er in den Himmel, zu Seines Gottes und Vaters Rechten,

sandte Seinen Geist zu den Jüngern, Seinen geliebten Knechten

aus ihnen zu bilden die Versammlung, die eine, Seine geliebte Braut,

die Er vor Seinen Leiden, vor Seinem Tod, schon ersehnt, geschaut.

Auf sie wartet Er heute noch und freut sich auf die Vereinigung,

wenn sie erfährt die Errettung, Entrückung, volle Reinigung.

Dann findet im Himmel statt des Lammes herrliche Hochzeit

und Seine Braut für immer steht zu Seiner Freude bereit.

Herr Jesus, wie groß, wie wunderbar und nur aus Gnaden,

dass Sünder, wie ich, gerettet, verherrlicht, dazu geladen.

Aber nicht als Gast, sondern als Teil der Braut, Deiner Frau,

die dann verherrlicht, vollendet und passend für Dich genau!


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