Befreiung durch Bekenntnis
- Max Bernhardt
- vor 2 Tagen
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"Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." (1.Joh.1,9)
Wir alle kennen die Erfahrung von Sünde: der Vertrauensbruch, das nagende schlechte Gewissen, die Scham, der betroffenen Person wieder gegenüberzutreten. Schuld stellt sich zwischen zwei Menschen wie eine Mauer. Um eine Beziehung wiederherzustellen, braucht es ein ehrliches, aufrichtiges Bekenntnis, die Einsicht, dass das Geschehene falsch war, und – wenn möglich – Wiedergutmachung. Doch ob die Entschuldigung angenommen und die Beziehung wieder geheilt wird, hängt hier auf der Erde immer vom Gegenüber ab.
Anders ist es bei Gott. Wir haben dieses unumstößliche Versprechen, dass er auf unser Bekenntnis hin unsere Sünden vergibt. Alles, was gegen Gottes Maßstäbe verstößt, kann vergeben werden. Nicht nur „kann“ - Er wird. Wenn er es nicht tun würde, wäre er nicht treu und gerecht. Und Gott steht zu seinem Wort.
Lass dir diesen Gedanken auf der Zunge zergehen: Gott ist gerecht, wenn er deine Sünde vergibt!
Die Bibel spricht vom Schuldbrief (Kol 2,13–14). Vereinfacht gesagt enthält er alles, was wir Gott schulden: jede Sünde, jeder Anspruch Gottes an unser Leben. Kein Mensch kann diesen Schuldbrief bezahlen. Doch wenn du mit genau diesem Schuldbrief zu Gott kommst und ihn um Vergebung bittest, wird er ihn zerreißen. Ganz gleich, wie viele Seiten er hatte – er ist weg.
Du brauchst keine Angst zu haben, dass Gott jetzt besonders schlecht von dir denkt. Selbst wenn dich dein Gewissen anklagt und quält, kannst du zu Gott kommen. Er nimmt dich in seine Arme.
In einem Gleichnis findest du einen König, der seinem Knecht auf sein bitten hin die Schuld von 10.000 Talenten erlässt (343 Tonnen Gold 40110 Mrd €, Stand 30.11.2025). Er konnte nicht bezahlen und sein Schuldbrief wird zerrissen. So ist Gott. (Mt 18,21-34)








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