Das Glaubensbekenntnis des Narren


„Der Narr spricht in seinem Herzen: Es ist kein Gott!“ (Ps.14,1)

Das Glaubensbekenntnis des Narren lautet: „Es gibt keinen Gott!“ Er will nicht, dass es Gott gibt darum leugnet er die Existenz Gottes. Das ist eine irrationale Haltung. Zuallererst erhebt man dadurch den Anspruch, allwissend zu sein, denn man sagt damit: „Ich weiß alles. Es ist unmöglich, dass außerhalb der Grenzen meiner Erkenntnis ein Gott existieren kann.“ Zweitens behauptet man damit, allgegenwärtig zu sein; man sagt damit so viel wie: „Ich bin zu jeder Zeit an jedem Ort des Universums gegenwärtig, darum ist es unmöglich, dass es einen Gott geben kann, sonst müsste ich es wissen.“ Außerdem ignoriert diese Haltung die Wunder Gottes in der Schöpfung – die Unermesslichkeit des Universums, die bewundernswerte Präzision der Planetenbewegung, die erstaunliche Eignung der Erde für die Erhaltung des Lebens, den komplizierten Bau des menschlichen Körpers, die fantastische Komplexität des menschlichen Gehirns und die außerordentlichen Eigenschaften von Wasser und Boden. […]

Die Möglichkeit, dass dies alles per Zufall geschehen sein könnte, ist zu klein, um eine ernsthafte Überlegung zu rechtfertigen. Darum sagt die Bibel, Atheisten seien Narren. Sie sind moralische Narren; denn das ist nicht eine Frage des Intelligenzquotienten, sondern ihres Moralquotienten. Gottes Urteil über diese Narren ist, dass sie sich selbst verderben und abscheulich handeln. Es besteht eine enge Verbindung zwischen dem Glaubensbekenntnis und dem Verhalten eines Menschen. Je niedriger seine Gottesvorstellung ist, umso niedriger pflegt seine Moral zu sein. Entweder als Ursache oder als Folge sind Atheismus und Agnostizismus mit einem verdorbenen Leben verbunden. Barnes schreibt:

Der Glaube, es gebe keinen Gott, ist gewöhnlich durch den Wunsch begründet, ein böses Leben zu führen, oder er wird von solchen gern angenommen, die tatsächlich ein solches Leben führen. Sie möchten sich selbst in ihrer Verderbtheit rechtfertigen und die Angst vor einer zukünftigen Vergeltung vertreiben.

"Siehe, Gott ist zu erhaben für unsere Erkenntnis;..." (Hiob 36,26)

W.M.D.

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