Der Prophet Obadja 4 - Saat und Ernte 2


„Denn der Tag des Herrn ist nahe über alle Nationen: Wie du getan hast, wird dir getan werden: dein Tun wird auf dein Haupt zurückkehren.“ (Ob. V.15)

Wir haben an einen Landwirt gedacht, der jedes Jahr neu den Boden vorbereitet, sät und schließlich erntet.

Wir wollen dieses Prinzip einmal auf den Menschen anwenden und seine Beziehung zu Gott. Hast Du diese Beziehung? Es gibt hier nur zwei Antworten. Das traurige “Nein” haben wir beim letzten Mal gesehen.

Die andere Antwort lautet: Ja!

Das ist wunderbar. Der Herr Jesus freut sich über jeden, der Ihn im Glauben annimmt und Ihm nachfolgen will. Mit Nachfolge ist aber auch Verantwortung verbunden. Wir können als Gläubige nicht tun und lassen, was wir wollen. Zu seinen Jüngern sagte Jesus einmal: „Handelt bis ich komme!“ (Luk.19,13)

Um im Beispiel das Landwirts zu bleiben: Wir dürfen viel säen!

Ein Bauer, der im Frühjahr ein Feld bestellt, braucht im Herbst nicht auf einem zweiten nach Ernte zu suchen.

Wie sieht säen im Sinne der Bibel aus?

Kurz gesagt bedeutet es alles, was wir mit und für den Herrn tun.

„Was irgend ihr tut, arbeitet von Herzen, als dem Herrn.“ (Kol.3,23)

Das kann unsere tägliche Arbeit sein oder der Haushalt. Aber auch Menschen etwas vom Herrn Jesus zu erzählen zählt dazu. Wir sollen unsere Gelegenheiten nutzen (Kol.4,5 / 2.Tim.4,2)

Jesus Christus hat am Kreuz auf Golgatha so viel für uns getan. Er starb unter größten Qualen, um uns zu retten. Dann wollen auch wir uns motivieren etwas für ihn zu “säen”.

Ein weiterer Ansporn darf auch die Ernte sein, denn es gibt Lohn für unser Tun. Unser Herr lässt sich nichts schenken. Er belohnt den treuen Diener. In Matthäus 25 lesen wir von Knechten, die für eine Zeit Talente verwalten sollten. Zwei von ihnen hatten das Doppelte erwirtschaftet und bekommen ein schönes Lob: „Wohl du guter und treuer Knecht! Über weniges warst du treu, über vieles werde ich dich setzen.“ (Mt.25,21)

Die Edomiter im Eingangsvers hatten nichts gesät. Sie hatten nur Spott für die Mitmenschen übrig und konnten nicht belohnt werden.

„Ihr aber seid stark und lasst eure Hände nicht erschlaffen, denn es gibt Lohn für euer Tun!“ (2.Chr.15,7)

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