Doomscrolling vs. Bibellesen

"Gebt nun acht, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, die die gelegene Zeit auskaufen, denn die Tage sind böse." (Eph 5,15-16)
Das sog. "Doomscrolling" ist allgegenwärtig. Laut Wikipedia "bezeichnet Doomscrolling oder Doomsurfing das exzessive Konsumieren negativer Nachrichten im Internet." Das Wort setzt sich zusammen aus dem engl. "Doom" (= Untergang, Verderben) und "Scrolling", also das Verschieben von Inhalten auf einem Bildschirm.
Weiter finden wir im Wikipedia-Artikel die Erläuterung: "Studien zeigen, dass Menschen, die beunruhigende Nachrichten sehen, nach weiteren Informationen zu diesem Thema suchen. Dadurch kann ein sich selbst verstärkender Kreislauf entstehen."
Das ist auch für Gläubige eine reale Gefahr, der wir uns nur allzu leicht aussetzen. Manchmal geschieht das vollkommen unbewusst. Neben der kostbaren Zeit, die beim "Scrollen" verfliegt, kann es zu negativen Gedanken und Ängsten führen, die wir nur schwer wieder loswerden. Wir steigern uns in Ängste hinein und es kann sich sogar ein Suchtverhalten entwickeln. Was können wir tun?
Gott fordert uns in Seinem Wort auf: "...prüft aber alles, das Gute haltet fest. Von jeder Art des Bösen haltet euch fern." (1. Thes 5,21-22)
An einer anderen Stelle lesen wir: "Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens." (Spr 4,23)
Gott möchte, dass wir uns mit den Dingen beschäftigen, die Er uns in Seinem Wort zeigt. Dort finden wir Seine Gedanken über unser Leben und keine Panikmache. Auch wenn manche Entwicklungen uns erschrecken, hat Gott die Zukunft im Griff. Wir dürfen wissen, dass Ihm nichts entgleitet.
Starten wir doch einmal den Versuch, statt Doomscrolling einige Verse aus Gottes Wort zu lesen!





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