Gottes Gerechtigkeit


“Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.”- 2. Korinther 5,21


Der vorangestellte Vers zeigt uns das Werk Gottes durch Jesus Christus für uns. Das Mittel Gottes, um Menschen gerecht zu sprechen, ist Jesus Christus. Nur Er konnte dieses großartige Ergebnis zustande bringen, weil Er völlig sündlos und rein war. Das bestätigt uns die Bibel über Sein Handeln, Sein Reden und Seine ganze Person an 3 verschiedenen Stellen.


Petrus, der immer voran ging und ein energischer Mann war, schreibt über das Lamm, dass Er “keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden...” (1. Petrus 2,22). Johannes, der seinen Herrn sehr innig kannte und Seine Liebe genoss, schreibt, dass “Sünde nicht in ihm ist...” (1. Johannes 3,5) und im Leitvers finden wir, dass Jesus Christus noch nicht einmal Sünde kannte. Natürlich wusste Er als Gott, was die Sünde ist, aber er kannte sie nicht aus Erfahrung, weil Er ohne Sünde war. Er wurde Mensch und hat alles erfahren, wurde versucht, wie jeder andere Mensch, aber “ausgenommen die Sünde.” (Hebräer 4,15) Er konnte nicht zum Sündigen versucht werden und der Teufel kam daher bei mehreren Gelegenheiten und hatte nichts in Ihm, an dem er anknüpfen konnte. (Lukas 4,1-13; Johannes 14,30)


Und genau Diesen, den Einen, Der keine Sünde kannte, hat Gott zur Sünde gemacht. Er hat Ihn behandelt als wäre Er die Sünde selbst, ihr Verursacher und ihre Quelle. Alles das, “damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in Ihm.”


Aber was bedeutet das? Zuerst einmal dürfen wir daran denken, dass Du und ich die Ziele der göttlichen Gerechtigkeit sind. Er wollte uns gerecht sprechen und hat dafür alles gegeben, Seinen einzigen, geliebten Sohn! Dann sind wir auch Gottes Gerechtigkeit, indem wir Seine Antwort auf das Werk Jesu Christi sind. Du und ich sind die “Frucht der Mühsal seiner Seele, die Er sehen und sich sättigen wird.” (lies nach in Jesaja 53,11f.) Wir als Gläubige sind “die Kinder, die Gott Ihm gegeben hat.” (Hebräer 2,13)


Doch möglicherweise geht dieser Vers noch etwas weiter. Stell Dir vor, jemand fragt Dich, was Blut ist und Du erzählst ihm von roten Blutkörperchen mit ihrer runden Form und ihren Eigenschaften, von Plasma und so weiter. Erstmal wird er sich wenig darunter vorstellen können. Wenn Du es veranschaulichen möchtest, nimmst Du einen Objektträger, tropfst etwas Blut darauf und lässt denjenigen unter dem Mikroskop die einzelnen Blutkörperchen selbst beobachten.


So ähnlich ist es mit uns und Gottes Gerechtigkeit. Wenn jemand Gott kaum kennt und hört, dass eine Seiner Eigenschaften Gerechtigkeit ist, kann er sich erstmal nicht viel darunter vorstellen. Jetzt sind aber wir da, die dadurch, dass Christus für uns zur Sünde gemacht wurde, Träger der Gerechtigkeit Gottes sind. Wenn also jemand fragt, was Gottes Gerechtigkeit bedeutet, dann kann Gott uns vorstellen und was Er an uns getan hat. Ist das nicht wunderbar? Wir dürfen ohne etwas dazu zu tun, eine Eigenschaft Gottes und damit etwas von Seiner Herrlichkeit zeigen. Jetzt sind wir ein Hinweis auf Gott Selbst und können beweisen, dass Er wirklich gerecht ist!


Es ist wahr: Dort auf Golgatha, an diesem schrecklichen Kreuz, an dem Christus “selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat...” (1. Petrus 2,24) hat Gott Unvereinbares zusammengebracht. Er hat Sünder zu Trägern, ja zu Beweisen Seiner Gerechtigkeit gemacht.

“Güte und Wahrheit sind sich begegnet, Gerechtigkeit und Frieden haben sich geküsst.” - Psalm 85,11


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