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Lange Gebetszeiten


„Und als Jesus die Volksmengen entlassen hatte, stieg er auf den Berg für sich allein, um zu beten. Als es aber Abend geworden war, war er dort allein.“ (Matthäus 14,23)

Lange zu beten ist anstrengend. Langen Gebeten zuzuhören ist noch viel anstrengender. Wenn wir als Gläubige zusammen sind, sollten wir unsere Gebete kurz und konkret halten. Aber wie sieht es mit unseren Gebeten aus, wenn wir ganz alleine sind? Beschränkt sich unser Gebet auf routinemäßige Floskeln, die wir nach zwei Minuten „abgearbeitet“ haben? Oder nutzen wir Zeiten alleine oder zu zweit, um mal wirklich lange und anhaltend zu beten?

Wie hat es der Herr Jesus gemacht? Nach einem anstrengenden Tag schickte Er die Jünger schon einmal voraus. Sie sollten mit dem Schiff über den See Genezareth fahren, Jesus selbst würde nachkommen. Mittlerweile war es Abend geworden und der Herr Jesus war auf einem Berg alleine, um zu beten.

Wie lange betete Er? Er fing am Abend an, als Er alleine war. In der Zwischenzeit kam ein heftiger Sturm über den See, sodass die Jünger in dem Schiff wirkliche Not hatten. Der Herr Jesus war zu dieser Zeit noch auf dem Berg. Es kann nicht anders sein, als dass Er dort für Seine Jünger gebetet hat. Erst in der vierten Nachtwache kam Er zu seinen Jüngern. Die vierte Nachtwache fängt um 3 Uhr an und geht bis 6 Uhr. Er hatte also einige Stunden im Gebet verbracht!

Das darf uns motivieren sich Zeit zu nehmen, um lange zu beten.

„Betet unablässig!“ (1. Thessalonicher 5,17)

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