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Liebe und Wahrheit, nicht Liebe ohne Wahrheit


Was von Gott her grundsätzlich stimmt, das stimmt grundsätzlich auch für alle Menschen.


An der Stelle werden oft gravierende Fehler gemacht. Man lässt sich durch die Argumente dessen, der sündigt, einlullen und so toleriert man schließlich die Sünde. Das passiert besonders da, wo es um die Bereiche „Sexualität, Partnerschaft und Ehe“ geht. Weil in diesen Bereichen in der Welt sämtliche Dämme gebrochen sind, haben wir als Christen nicht mehr den Mut oder auch nicht mehr den geistlichen Durchblick, Gottes Wahrheit kompromisslos zu vertreten. Das würde aber gerade die Liebe fordern, denn die Agape-Liebe ist unabhängig von der Wahrheit nicht zu denken. Heute wird allerdings von Christen oft die Wahrheit gegen die Liebe ausgespielt. Dem muss entgegengehalten werden, dass jede Form von Liebe, die nicht in der Wahrheit gegründet ist, Falschgeld ist. Liebe und Wahrheit sind siamesische Zwillinge, die untrennbar miteinander verwachsen sind. Versucht man trotzdem sie zu trennen, sterben beide.


Noch einmal: Wir haben Autorität, wenn unser Reden sich auf die Schrift gründet. Wir sind in der Lage, uns auf absolute Werte zu berufen, sofern wir uns in unserem Reden und Raten auf die Aussagen der Heiligen Schrift gründen. Das gilt es aber gründlich zu prüfen. Manchmal meinen wir, etwas sei biblisch, weil es von Christen so oft behauptet wird. Das ist aber kein unfehlbares Kriterium. Wir haben die Pflicht, gründlich zu prüfen, bevor wir anderen ein Joch auferlegen, ob es sich um das Joch Christi handelt oder um ein selbstgezimmertes Joch. Das Joch Christi ist sanft, ein von Menschen gemachtes Joch ist dagegen hart und verletzend.


Roland Antholzer

 

Matthäus 11,29+30:

“Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.”


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