Sie wollten uns in Furcht versetzen


Lies dazu Neh.6,1-9


„Denn sie alle wollten uns in Furcht versetzen, indem sie sprachen: Ihre Hände werden von dem Werk ablassen, und es wird nicht ausgeführt werden.“ (Neh.6,9)

Als Nehemia in Persien lebte und Mundschenk (oder Vorkoster) beim König Artasasta war, hatte er ein echtes Interesse an seinem Volk, den Juden, und an der Hauptstadt Jerusalem. Es war ihm ein Anliegen, obwohl er selbst sehr wahrscheinlich in Persien aufgewachsen und vielleicht vorher nie dort gewesen war.


Die Antwort traf ihn hart: „Die Übriggebliebenen […] sind in großem Unglück und in Schmach; und die Mauer Jerusalems ist niedergerissen, und seine Tore sind mit Feuer verbrannt.“ (Neh.1,3). Nehemia war von dieser Nachricht so getroffen, dass er tagelang trauerte, fastete und zu seinem Gott betete. Er brachte alles zu Gott. Bereits hier können wir viel von ihm lernen.


Nach etwa vier bis fünf Monaten der Trauer trat Nehemia vor den König und berichtete ihm seine Situation. Gott führte alles so, dass der König ihn nach Jerusalem ziehen ließ, um als Statthalter den Wiederaufbau der Mauer und Tore Jerusalems anzuführen. Nehemia war voller Motivation und steckte damit auch die anderen an. Bald bauten Menschen aus allen Schichten Seite an Seite die Mauer Jerusalems wieder auf: „…und das Volk hatte Mut zur Arbeit.“ (Neh.3,38).


Doch wie so oft war der Feind auch hier sofort auf dem Plan. In diesem Fall lesen wir von „Sanballat und Tobija und Geschem, der Araber, und unsere übrigen Feinde“ (Neh.6,1). Diese wollten das Werk Gottes und den Bau der Mauer verhindern.


Ihr Plan war einfach: Durch ein Gerücht Angst verbreiten, um so die Arbeit an der Mauer, am Werk des Herrn, zum Erliegen zu bringen. Kommt Dir das bekannt vor?


Das ist auch in der heutigen Zeit ein gefährliches Mittel des Feindes, um den Dienst und die Arbeit für den Herrn zu lähmen. Er verbreitet Angst vor verschiedenen Dingen. Aber der Herr kennt uns und weiß, wenn wir Angst haben und will uns helfen. Nehemia war aufmerksam und erkannte den Plan der Feinde sofort. Auch wir sollten offene Augen haben.

„Und nun, stärke meine Hände!“ (Neh.6,9b)


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