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- (16) Ein neues Herz
“Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; das steinerne Herz will ich aus eurem Fleisch wegnehmen und euch dafür ein fleischernes Herz geben.” (Hesekiel 36,26) Die Prophetie des Wortes Gottes über Israel beginnt sich vor unseren Augen zu erfüllen – und Hesekiel 36 ist ein eindrückliches Beispiel dafür. In diesem Kapitel wird durch den Propheten Hesekiel über Israels zukünftige Umkehr und den darauffolgenden Segen im 1000-jährigen Friedensreich gesprochen. Doch dem geht voraus, dass Gott das irdische Volk Israel in sein Land zurückbringen wird: „Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch sammeln aus allen Ländern und euch in euer Land bringen.“ (V.24) Seit 1882 sind ca. 3 Millionen Juden in verschiedenen Einwanderungswellen aus den unterschiedlichsten Ländern dieser Erde in ihr Land zurückgekehrt. Den Anfang machten ca. 25.000 russische und rumänische Juden, die zwischen 1882 und 1903 wegen antisemitischer Pogrome in Südrussland fliehen mussten und so nach Israel kamen. Die Juden kehren schon heute in ihr Land zurück. Doch nach der Entrückung der Gemeinde wird Gott auch in ihnen wirken und ihr Herz erneuern und echte Buße bewirken. Dieses Werk der Umkehr wird ganz von Gott ausgehen – ohne dass Menschen etwas Hinzutun könnten. So ist es auch bei der Neugeburt eines Menschen, die Jesus dem Pharisäer Nikodemus erklärt (Joh 3). Gott wirkt in einem Menschen durch sein Wort (Wasser) und seinen Geist das neue, göttliche und ewige Leben. Unser ehemals kaltes und steinernes Herz wird von Grund auf verwandelt. Unser Denken wird verändert und wir werden von Gott befähigt mit Seiner Liebe zu lieben. In dem Sinne bekommen wir von Gott ein „fleischernes Herz“. Wir werden aus Gott geboren und sind dann eine „neue Schöpfung“ (2.Kor 5,17). Hat Gott in Dir schon die Neugeburt bewirkt? Bist Du bekehrt? #adventskalender #türchen16 #neuesherz #israel #wunder #neugeburt #prophetie #jesuserlebt
- (15) Herzensentscheidung
“Und Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht mit der Tafelkost des Königs und mit dem Wein, den er trank zu verunreinigen.” (Daniel 1,8) Daniel und seine drei Freunde waren junge, intelligente und gottesfürchtige Männer, die weit weg von ihrem eigentlichen zu Hause, in Babel eine Umerziehung am Königshof erfahren sollten. Sie sollten die Sprache und Schrift der Babylonier erlernen und auch die Speisen des Königshofes essen. Allerdings war es am Königshof so, dass nichts gegessen wurde, was nicht vorher den heidnischen Götzen geopfert worden war. In Babel war Daniel bereit seinen Namen ändern zu lassen, er war offen sich intensiv mit der Kultur und Wissenschaft der Babylonier zu beschäftigen. Doch wenn es darum ging, etwas zu essen, was vorher bewusst den Götzen (um damit den Dämonen) geopfert worden war, dann war für Daniel eine „rote Linie“ überschritten. Das ging zu weit für ihn. Hier konnte und wollte er nicht mitmachen. Zunächst traf er eine Entscheidung in Seinem Herzen, sich nicht zu „verunreinigen“ und dann brachte er seine innere Überzeugung als freundliche, aber bestimmte Bitte vor den Obersten der Hofbeamten. Schließlich wurde Daniels Bitte nachgegeben. Seine Entscheidung für Gott und Seinen Willen wurde belohnt. Er wollte Gott mehr gehorchen als den Menschen (Apg 5,29). Davon wollen wir lernen. Daniel wollte sich von jeder Form der Sünde und des Bösen fernhalten und auch keine faulen Kompromisse eingehen. Das ist auch für unser Leben wichtig. Auch wir müssen eine Herzensentscheidung für den Herrn treffen, um nicht zu sündigen. Das ist ein klares „Nein“ zu Dingen, die dem Herrn nicht gefallen. Ein „Nein“ zu Lügen im Beruf, weltlichem Reden und übermäßigem Alkoholkonsum. Das ist ein kompromissloses „Nein“ zu Sex vor der Ehe, Drogen und anderen Dingen. Nimm es Dir neu in Deinem Herzen vor, Dich nicht zu verunreinigen und einen Bogen um die Sünde zu machen. #adventskalender #türchen15 #herzensentscheidung #daniel #sünde #neinsagen #jesuserlebt
- (14) Ein ungeteiltes Herz
“Und euer Herz sei ungeteilt mit dem HERRN, unserem Gott, um in seinen Satzungen zu wandeln und seine Gebote zu beobachten, wie es an diesem Tag ist.” (1. Könige 8,61) “So liebe denn den HERRN, deinen Gott, mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit all deiner Kraft!” (Psalm 51,12) Wenn meine Kinder Süßigkeiten geschenkt bekommen, ist es mir wichtig, dass sie es lernen, die Süßigkeiten fair untereinander aufzuteilen. Am Ende sollte jeder ungefähr gleich viel abbekommen. Teilen ist also wichtig. Doch, wenn es um unser Herz geht, dann möchte Gott, dass es ganz Ihm gehört und wir es Ihm ganz hingeben. Salomo fordert das Volk bei der Tempeleinweihung auf, dass sie ein „ungeteiltes Herz“ für den Herrn haben sollen. Auf den Punkt gebracht, darf es in unserem Herzen nur Platz für den Herrn geben. Unsere ganze Kraft, Energie, Zeit und Liebe soll dem Herrn gehören. Petrus sagt, dass wir den Herrn in unseren Herzen „heiligen“ sollen. Jesus soll auf dem Thron unseres Herzens sitzen – niemand sonst (vgl. 1.Petrus 3,15). Die Thronräuber müssen weg. Was unser Herz betrifft, geht die Formel „jeder bekommt gleich viel“, also nicht auf. 50% für den Herrn und 50% für die Welt oder andere Dinge haut nicht hin. Jesus bringt es auf den Punkt, wenn Er sagt: „Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhangen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.“ (Matthäus 6,24) Im Leben Salomos, der das Volk zu ungeteilter Hingabe an den Herrn aufgefordert hatte, wird später sichtbar, was die Zuneigungen und Empfindungen unserer Herzen „aufteilen“ kann. Als Salomo alt wurde „neigten“ fremde Frauen das Herz Salomos (1.Könige 11,4). Auch in unserem Leben gibt es viele Dinge die unser Herz „neigen“ oder verführen können. Deshalb ist es wichtig, dass wir den Herrn um ein „ungeteiltes“ Herz bitten! #adventskalender #türchen14 #ungeteiltesherz #derersteplatz #hingabe #jesuserlebt
- (13) Von Herzen
“Alles, was ihr zu tun habt, das tut von Herzen, als dem Herrn und nicht den Menschen.” (Kolosser 3,23) Jeder von uns hat verschiedene Aufgaben und Arbeiten zu erledigen. Ob im geistlichen Bereich – in der Gemeinde – oder im Haus, in der Familie, auf der Arbeit, im Studium oder in der Schule. Dabei gibt es auch Aufgaben, denen wir lieber aus dem Weg gehen. „Das können andere machen.“, denken wir vielleicht manchmal. Zudem hat jeder von uns das Verlangen in sich, von anderen gesehen und beachtet zu werden. Oft wünschen wir uns sichtbaren Erfolg und Anerkennung bei dem, was wir tun. Der Herr möchte, dass wir jede unserer Aufgaben von ganzem Herzen tun – das heißt mit vollem Krafteinsatz und ganzer Energie. Wir sollen die Dinge, die uns nicht so „schmecken“, nicht nur halbherzig tun. Wie ist das möglich? Indem wir daran denken, dass nicht Menschen in erster Linie unsere Auftraggeber sind, sondern der Herr selbst. Er ist unser Chef und Auftraggeber und was wir tun, dürfen wir für Ihn tun. Dann wird auch das, was nach außen hin als „minderwertig“ erscheint, zur Ehrensache. Es ist für den Herrn. #adventskalender #türchen13 #vonherzen #aufgaben #dienstfürdenherrn #ehrensache #jesuserlebt
- (12) Ewigkeit im Herzen
“Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende.” (Prediger 3,11) Gott der Ewige hat in jeden Menschen das tiefe Empfinden hineingelegt, dass das Leben auf der Erde zwar zeitlich ist, aber seine Seele letztlich doch ewig leben wird. Die Ewigkeit ist im Herzen des Menschen tief verwurzelt. Das schließt auch ein, dass jeder Mensch vor dem ewigen Gott ohne Entschuldigung ist (vgl. Römer 1,20), weil er Ihn durch die Schöpfung erkennen kann. Auch wenn wir nicht alles verstehen können, was Gott getan hat, heute tut und tun wird, wissen wir doch, dass wir für einen tieferen Sinn erschaffen wurden. Der bekannte Kirchenvater Augustinus von Hippo bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: „Geschaffen hast du uns auf dich hin, o Herr, und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir.“ Falls Du Gott noch nicht persönlich kennst und Jesus Christus noch nicht Dein Herr und Retter ist, dann wünsche ich Dir von Herzen, dass Dein Herz Ruhe findet in Gott! Wenn Du schon an den Herrn Jesus glaubst, dann ist es eine Ermutigung für Dich alle Dinge, die Dir tagtäglich begegnen aus dem Blickwinkel der Ewigkeit zu sehen – denn Gott hat einen Plan für Dein Leben. #Adventskalender #türchen12 #ewigkeit #ewigkeitimherzen #schöpfung #jesuserlebt
- (11) Ein verzagtes Herz
Alarmstimmung im Königspalast! Die Könige von Syrien und Israel haben sich aufgemacht, um Jerusalem anzugreifen und zu belagern. Als der gottlose König Ahas und das Königshaus davon Wind bekommen, werden sie in Angst und Schrecken versetzt. Das Herz des Königs fing regelrecht an zu „beben“. Jetzt schickt Gott Seinen Propheten Jesaja und dessen Sohn los, um dem König eine Ermutigung und Verheißung zu übermitteln. Die feindlichen Könige werden keinen Erfolg haben - doch er muss Gott vertrauen, um weiterhin in seinem Königreich bestehen zu können (V.9). Ahas bekommt folgende Ermutigung: „Hüte dich und halte dich ruhig; fürchte dich nicht, und dein Herz verzage nicht vor diesen beiden rauchenden Brandscheit-Stümpfen…“ (Jesaja 7,4) Hüte Dich: Der König sollte ganz Gott vertrauen und sich nicht Hilfe von anderen Menschen holen. Leider hatte er sich bereits Hilfe vom assyrischen König geholt und sich ihm verpflichtet (2.Könige 16,7ff) Stütze Dich besonders in Glaubensprüfungen nicht auf menschliche Hilfen, sondern auf Gott. Halte Dich ruhig: Es gab keinen Grund zur Panik für Ahas, weil Gott helfen wollte. Halte auch du die Füße still und stütze Dich in Ruhe auf Gottes Verheißungen (Jesaja 28,16). Nur keine Panik! Fürchte dich nicht und dein Herz verzage nicht: Ahas sah beim Blick über die Mauern Jerusalems die angsteinflößende Armee des Feindes, aber in Gottes Augen war die Armee des Feindes nicht von Bedeutung. Sie glich einem verkohlten Holzstück, was nur noch rauchte. Schau auch Du nicht auf das, was Dir Angst macht, sondern auf Deinen Herrn, der viel größer ist als das, was groß vor Dir steht. #adventskalender #türchen11 #bleibruhig #keinepanik #verzagtesherz #jesuserlebt
- (10) Mit Herzensentschluss
“Barnabas freute sich, als er hingekommen war und die Gnade Gottes sah, und ermahnte alle, mit Herzensentschluss bei dem Herrn zu verharren.” (Apostelgeschichte 11,23) Freust Du Dich darüber, wenn andere Erfahrungen mit Gott machen und im Glauben wachsen? Barnabas gehörte zur Gemeinde in Jerusalem, die davon gehört hatte, dass der Herr in Antiochien eine Erweckung bewirkt hatte und dort eine Menge Menschen zum Glauben gekommen war. Ausgesandt von der Gemeinde in Jerusalem, kam Barnabas nach Antiochien, um zu sehen, was der Herr am Wirken war. Was meinst Du, war seine Reaktion? Neid, Kritik oder Korrektur, weil die Christen in Antiochien sich noch mit der Gemeinde in Jerusalem verbunden hatten? Auf keinen Fall. Als er nach Antiochien kam, freute er sich über die Gnade Gottes. Er freute sich über das Wirken Gottes. Und anstatt den jungen Christen irgendwelche Regeln aufzuerlegen, ermahnte (ermunterte) er sie mit „Herzensentschluss“ bei dem Herrn zu verharren. Barnabas ging es darum, dass sie immer enger mit dem Herrn verbunden sein würden. Sein Anliegen war, dass sie bei dem Herrn bleiben würden - dass aus dem guten Anfang eine dauerhafte Nachfolge werden würde. Dafür ist auch bei Dir und mir ein „Herzensentschluss“ nötig. Es geht darum, dass wir das, was wir für den Herrn tun, mit ganzem Herzen tun und nicht halbherzig. Es geht um eine Entscheidung für den Herrn aus Liebe. Der Herr Jesus hat uns so sehr geliebt, dass Er für uns gestorben ist. Die einzige logische Konsequenz kann daher sein, dass wir mit „Herzensentschluss“ bei dem Herrn bleiben und nichts und niemandem die Beziehung zwischen Ihm und uns stören oder zerstören lassen. „Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ (1.Johannes 4,19) #adventskalender #türchen10 #mitherzensentschluss #mitganzemherzen #jesuserlebt #imglaubenwachsen
- (9) Frieden im Herzen
“Der Friede Gottes regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib! Und seid dankbar!” (Kolosser 3,15) Fragst Du Dich gerade, was der Wille Gottes für Dein Leben oder eine ganz bestimmte Situation ist? Unser heutiger Vers kann Dir dabei helfen, den Willen Gottes zu erkennen. Gott will uns für einen Weg, den wir in Übereinstimmung mit Seinem Willen gehen wollen, auch Seinen Frieden schenken. Dieser innere Frieden ist eine Gewissheit, die von dem Heiligen Geist, der in uns wohnt, bewirkt wird. Man könnte den Vers auch so übersetzen: „Und der Friede Gottes entscheide in euren Herzen.“ Wenn uns der innere Frieden für einen Weg fehlt, dann sollten wir nichts weiter unternehmen und warten, bis der Herr Frieden für diesen oder einen anderen Weg schenkt. Spürst Du gerade Druck, Dich entscheiden zu müssen? Hast Du Frieden? Wenn nicht, dann warte auf den Herrn. Der Frieden, den Gott für einen Weg schenkt, wird immer in Übereinstimmung mit Seinem Wort sein. Alles andere ist ein „Scheinfrieden“, der sich in Luft auflöst, wenn Du wirklich nach Gottes Willen fragst. #adventskalender #türchen9 #friedenimherzen #friedenmitgott #gotteswillen #jesuserlebt
- (8) Ein reines Herz
„Schaffe mir, Gott, ein reines Herz, und erneuere in meinem Innern einen festen Geist!“ (Psalm 51,12) David hatte versagt. Die Sünde mit Bathseba lag schwer auf dem Gewissen von David. Er war nicht nur zu einem Ehebrecher, sondern auch zu einem Mörder geworden. Doch Gott hatte David von seiner Sünde überführt. Durch den Propheten Nathan hatte er verstanden, wie schwerwiegend die Sünde war. Unser heutiger Vers stammt aus einem Bußpsalm, wo David vor Gott „klar Schiff macht“. Er räumt mit der Vergangenheit auf und versucht nichts zu verdecken oder schönzureden. „Gegen dich, gegen dich allein habe ich gesündigt, und ich habe getan, was böse ist in deinen Augen.“ (V.6) Wenn wir gesündigt haben, ist nichts besser, als vor Gott und Menschen ein Bekenntnis abzulegen, damit die Beziehung zu Gott wieder intakt werden kann. Doch David hatte auch den Wunsch nach einem „reinen Herzen“. Ein „reines Herz“ ist ein Herz, was nicht durch Sünde verunreinigt ist. Grundsätzlich kann nur Gott uns dieses „reine“ Herz schenken. Dabei repariert Er nicht etwas Altes, sondern schafft etwas völlig Neues. Das geschieht, wenn wir uns bekehren und von neuem geboren werden. Dann sind wir eine „neue Schöpfung“ (2.Kor 5,17; Apg. 15,9). Ein „reines Herz“ ist die Grundlage, um Gemeinschaft mit Gott zu haben (Mt. 5,8). Hast Du schon ein reines Herz von Gott bekommen und bist von neuem geboren? Doch wollen wir uns auch einmal die Frage stellen, ob wir ganz praktisch den Wunsch haben, dass unser Herz durch nichts verunreinigt wird. Halten wir unser Herz “sauber” und haben wir eine tiefe Abscheu gegen die Sünde und jede Form der Beschmutzung unseres Herzens? #adventskalender #türchen8 #reinesherz #david #bekenntnis #psalm51 #jesuserlebt
- (7) Ein ängstliches Herz
“Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich!” (Johannes 14,1) Angst kann uns lähmen und die Kraft rauben. Jeder von uns hatte schon einmal Angst. Wir werden ängstlich oder erschrocken, weil Dinge in unserem Leben passieren, die wir so nicht erwartet haben. Situationen können uns überfordern und innerlich in Aufregung versetzen. Charles Spurgeon hat das Problem des „ängstlichen Herzens“ treffend beschrieben: „Ängstlichkeit nimmt nicht dem Morgen seine Sorgen, aber dem heute seine Kraft.“ Hast Du gerade Angst? Die Jünger Jesu standen in Gefahr von Angst und Schrecken erfüllt zu werden, weil Jesus diese Erde verlassen würde. Nach Seinem Werk am Kreuz würde Er in den Himmel zurückkehren. Dann wäre Jesus nicht mehr persönlich bei Ihnen. Was würde ihnen dann Halt geben? Wären sie dann nicht völlig hilflos den Gefahren dieser Welt ausgeliefert? Dieser Angst begegnet Jesus mit den Worten: „Euer Herz werde nicht bestürzt. Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich!“ . So wie Gott seit jeher für sie ein Gegenstand des Glaubens gewesen war, an den sie glaubten, obwohl sie Gott nicht sahen, so würde auch Jesus für sie ein Gegenstand des Glaubens werden. Jesus ermutigt sie ihr ganzes Vertrauen in Ihn zu setzen. Der Glaube macht gerade das für uns Unsichtbare, greifbar und täglich erfahrbar. So ist das kindliche Vertrauen auf den Herrn Jesus, der jetzt im Himmel ist, ein gutes Bewahrungsmittel gegen ein „ängstliches Herz“. Der Glaube naht dem, auf den er vertraut im Gebet und Gott belohnt dieses Vertrauen durch tägliche Erfahrungen, die wir mit Jesus machen können (Hebräer 11,6). “Euer Herz werde nicht bestürzt, seid auch nicht ängstlich.” (Johannes 14,27) #adventskalender #angst #ängstlichesherz #keineangst #türchen7 #jesuserlebt
- (6) Ein schuldiges Herz
“Aber David schlug das Herz, nachdem er das Volk gezählt hatte; und David sprach zu dem Herrn: Ich habe sehr gesündigt in dem, was ich getan habe; und nun, Herr, lass doch die Ungerechtigkeit deines Knechtes vorübergehen, denn ich habe sehr töricht gehandelt!” (2.Samuel 24,10) David hatte schwer gesündigt. Er hatte das Volk zählen lassen, weil er wissen wollte, wie stark seine eigene Armee war. Dabei hatte er eine wichtige Sache aus dem Blick verloren: Nicht die Anzahl der Soldaten, die Menge und Schlagkraft der Waffen und die Wehrfähigkeit war entscheidend – wirklich wichtig war es, dass Gott auf der Seite des Volkes stand und den Krieg für das Volk führte. Mose hatte es gegenüber den Ägyptern auf den Punkt gebracht: „Und Mose sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht! Steht und seht die Rettung des Herrn, die er euch heute verschaffen wird;“ (2.Mose 14,13a) Ob David vergessen hatte, dass er als König vollständig von Gott abhängig war? Wie gut, dass David ein funktionierendes Gewissen hatte. Direkt nach der Volkszählung fing sein Herz an zu schlagen und er empfand Reue über das, was er getan hatte. David legte dem Herrn gegenüber ein deutliches Sündenbekenntnis ab und Gott vergab ihm. Dennoch musste David die Folgen seiner Sünde tragen. Auch für uns ist es wichtig, dass wir darauf achten, wenn unser Gewissen (unser Herz) zu schlagen beginnt. Natürlich ist unser Gewissen kein vollkommener Maßstab für Gut und Böse – und doch hat uns Gott das Gewissen gegeben, um Fehlverhalten in unserem Leben frühzeitig zu erkennen. Übergehe niemals das „Schlagen deines Herzens“ – und richte den Maßstab Deines Gewissens immer wieder neu an der Bibel aus, indem Du Gottes Wort unter Gebet liest und Gott bittest, Dir Seinen Willen zu zeigen. #adventskalender #türchen6 #schuldig #schuldigesherz #david #jesuserlebt
- (5) Ein verhärtetes Herz
“Denn sie waren durch die Brote nicht verständig geworden, sondern ihr Herz war verhärtet.” (Markus 6,52) Erfahre, warum die Jünger trotz ihrer Erlebnisse mit Jesus verhärtete Herzen hatten und was das für uns heute bedeutet. Ein Blick auf Glauben und Zweifel." #adventskalender #türchen5 #verhärtetesherz #herz #jesuserlebt












