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Anker in der Ratlosigkeit: Warum Vertrauen vernünftig ist


In den Stürmen des Lebens fühlen wir uns oft am Ende unserer Kräfte, doch gerade dort bietet Gottes Wort eine Perspektive, die über unsere menschliche Ratlosigkeit hinausreicht.


„...keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg“ (2. Kor 4,8). Zu diesem Versteil gibt es in der Elberfelder Übersetzung von 2003 eine Fußnote: „o. ratlos, aber nicht verzweifelnd“.


Folgendermaßen kann das Wort „ratlos“ erklärt bzw. definiert werden: keinen Rat wissend, durcheinander, hilflos, nicht wissend wie es weiter geht. Für das Wort „verzweifelt“ können wir das auch versuchen: Zustand völliger Hoffnungslosigkeit, Angst, sich aufgeben, verzagen.


Das sind sehr starke Ausdrücke. Kurz vorher, in einem etwas anderen Kontext schreibt Paulus: „Wir selbst aber hatten das Urteil des Todes in uns selbst...“ (2. Kor 1,9). Paulus kannte Lebensgefahr und Todesängste. Aber warum ist er nicht daran verzweifelt? Er hat uns etwas vorgelebt: In den schlimmsten Erlebnissen hat er gelernt Gott zu vertrauen.


Paulus gibt uns auch etwas mehr an die Hand. Er sagt nicht nur: „Vertraue Gott“, sondern er gibt uns Hilfestellungen und Gründe warum genau das vernünftig ist:


„... damit wir nicht auf uns selbst vertrauten, sondern auf den Gott, der die Toten auferweckt, der uns von so großem Tod errettet hat und errettet, auf den wir unsere Hoffnung gesetzt haben, dass er uns auch ferner erretten wird“ (2. Kor 1,9-10).


Du hast es mit einem Gott zu tun, der die Toten auferweckt. Denke an seine Macht. Selbst über den Tod hat er die Macht. Ich bin mir sicher, dass das für Paulus eine Hilfe bei Todesängsten war. Seine Erlebnisse hatten unter anderem auch das Ziel sein Vertrauen in Gott zu stärken. Er hatte die Sicherheit, dass er auch in der Zukunft Errettung erleben wird.


Hab keine Angst, ich möchte dir zurufen:


„... Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt“ (1. Kor 10,13).


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