Bist du (gut) vorbereitet?


Der kurze Vers „schicke dich an (…) deinem Gott zu begegnen“ (Amos 4,12) wird häufig verwendet, um in der Öffentlichkeit Menschen anzusprechen. Aber wie viele werden sich wirklich mit dieser Aussage beschäftigt haben?


Vielleicht waren sie zu beschäftigt damit, sich auf Dinge in diesem Leben vorzubereiten – auf das Mittagessen für Morgen, auf die Schule, auf eine Prüfung oder auf den geplanten Urlaub. Manche bereiten sich vielleicht auf ihre Hochzeit vor, auf den Kauf eines Hauses oder auf den Ruhestand. All das bedeutet aber, dass man erwartet, dass die Zukunft dabei schon „mitspielen“ wird und man sein Ziel auch erreicht. Der Apostel Jakobus schreibt hingegeben in seinem Brief „…die ihr nicht wisst, was der morgige Tag bringen wird; … (Jak. 4,14). Die Menschen bereiten auch allerlei Dinge vor für die Zeit nach ihrem Ableben und schreiben ihr Testament, aber alles, ohne sich auf den Himmel vorzubereiten. Wie klug von Amos, uns darauf hinzuweisen: „schicke dich an (…) deinem Gott zu begegnen“.

Es ist wichtig zu bedenken, dass JEDER Mensch einmal Gott begegnen muss, ob er gläubig ist oder nicht; niemand kann sich vor ihm verstecken an „dem kommenden Tag“ (Mal. 3,19).

Jüngeren Menschen kommt dieser Tag sicher noch weit entfernt vor, aber wenn man älter wird, rückt dieser Tag näher. Gläubige Christen sind gut vorbereitet ihrem Gott zu begegnen – sie müssen keine Angst vor dem Gericht haben, da ihre Sünden und Vergehungen durch das Opfer des Herrn Jesus am Kreuz vergeben sind. Die Ungläubigen hingegen sind auf diese Begegnung gar nicht vorbereitet. Wenn die Vorbereitung hier auf der Erde vernachlässigt oder gar ignoriert wird, werden sie sich einmal Gott gegenübersehen und vor dem „großen weißen Thron“ stehen (Off. 20,11-12).

Fehlende Vorbereitung bedeutet also, dass Sünder vor dem Richter stehen werden, der absolut gerecht richten wird, aber es wird dort keine Vergebung oder ewiges Leben mehr geben.

Die Vorbereitung beginnt also hier und jetzt! Im Alten Testament gab es einen König mit Namen Josaphat, der sein „Herz darauf gerichtet hatte, Gott zu suchen“ (2.Chr. 19,3). Im krassen Gegensatz dazu gab es aber auch König Rehabeam und der „richtete sein Herz nicht darauf, den Herrn zu suchen“ (2.Chr. 12,14). Dieser deutliche Gegensatz sollte uns eine klare Warnung sein.


Der Herr hat uns versprochen, dass er „hingeht uns eine Stätte zu bereiten“. Er wird zu seiner Zeit wiederkommen und uns für immer zu sich holen (Joh.14,2-3). Um dieses wunderbare Ziel zu erreichen, wird allen, die an ihn glauben, das ewige Heil angeboten. Er hat den Weg zu unserer Erlösung durch sein Sterben am Kreuz bereitet. Aber gleichzeitig hat Gott „seinen Thron zum Gericht aufgestellt.“ (Ps.9,8)

Dieser Thron ist für alle, die sich nicht vorbereitet haben, indem sie die Erlösung durch den Herrn Jesus nicht angenommen haben.


(Gott) der will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab,  

(1.Tim. 2, 4-6)

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