• Sebastian Achenbach

Corona und die Maskenpflicht


In diesen Tagen ist die Presse voll von Artikeln zum Thema „Mundschutzpflicht“ und deren Sinnhaftigkeit.Da gibt es Masken, die den Träger vor Infektionen schützen sollen, mit anderen Masken wird das Umfeld vor Infektionen durch den Träger geschützt. Wieder andere erfüllen beide Funktionen.


Ziel dieser Masken ist, die Ausbreitung des Corona Virus zu verhindern bzw. einzudämmen.


Hervorgerufen sind diese vielen Publikationen durch die seit dem 27.04.2020 geltende Vorschrift, im öffentlichen Raum: beim Einkaufen, in Bus und Bahn, eine Maske zu tragen.


Ich möchte unsere Blicke heute jedoch nicht auf die politische Diskussion lenken, sondern wir wollen einmal der Frage nachgehen, ob die Bibel nicht auch etwas zu diesem Thema sagt.


Etwas sagt, zur geistlichen Anwendung, in Bezug auf den „Mundschutz; - zum Schutz meines Umfelds“.

Aber zunächst einmal: Wie dankbar sollten wir doch sein, dass Gott uns einen Mund geschenkt hat.


Einen Mund, mit dem wir unsere Gedanken, unsere Empfindungen, unsere Sorgen und Nöte, aber auch unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen können.

Einen Mund, mit dem wir Gott loben und zu ihm beten können.

Einen Mund, mit dem wir mit anderen Menschen kommunizieren können.

Einen Mund mit dem wir Singen dürfen.


Hast du Gott schon einmal dafür „Danke“ gesagt, dass du einen Mund hast, mit dem du Reden kannst?

Die Bibel gebraucht das Wort „Mund“ 379-mal (unrev. Elb. 1905).


Die häufige Verwendung legt nahe, dass wir darunter auch einige Bibelverse finden, die eine direkte Botschaft für uns enthalten.


Das unser Mund, unsere Lippen und Zunge, die Körperteile, die wir zur Sprache nutzen nicht immer einfach zu beherrschen sind, das wissen wir sicher alle aus Erfahrung.


Wie oft sind schon Wort aus unserem Mund hervorgekommen, die wir besser niemals ausgesprochen hätten.


Worte, die andere verletzt haben.

Worte, mit denen wir gesündigt haben.

Worte, die einfach nutzlos waren.


Die Bibel spricht einmal davon, dass wir, mit dem was wir reden, einen „ganzen Wald anzünden“ können.

[Jak. 3,5]

So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen großen Wald zündet es an!


Ja, so können unbedachte, oder auch bewusst formulierte, Worte wirken.


Wie ein Flächenbrand, der kaum unter Kontrolle zu bringen ist.

Denken wir dabei an die großen Brände in Australien, sehen wir, wie schwierig es ist einen großen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen.

Das tragische bei unseren Worten ist, dass man sie nicht mehr ungesagt machen kann.

Es gibt keine „Löschen“-Funktion.

Was einmal aus unserem Mund hervorkommen ist, können wir nicht mehr zurückholen.

Dieses Problem kannte schon David.


Er hat Gott deshalb einfach um einen „Mundschutz“ gebeten.


[Ps. 141,3]

Setze, HERR, eine Wache meinem Mund; behüte die Tür meiner Lippen!

[Ps. 19,15]

Lass die Reden meines Mundes und das Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, HERR, mein Fels und mein Erlöser!


Wie wichtig ist doch diese Wache an unserem Mund, damit nur das hinausgeht, was Gottes Wohlgefallen findet und andere nicht „gefährdet".

Gott möchte, dass wir Christen keine „faulen“ Wort von uns geben und jedes ungute Reden sein lassen.

Und dann sagt er noch, dass wir nicht lästern sollen!


[Eph. 4,29]

Kein faules Wort gehe aus eurem Mund, sondern das irgend gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörenden Gnade darreiche.

[Kol. 3,8-10]

Jetzt aber legt auch ihr das alles ab: …, Lästerung, schändliches Reden aus eurem Mund. Belügt einander nicht, da ihr den alten Menschen mit seinen Handlungen ausgezogen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Bild dessen, der ihn erschaffen hat;

Ist das auch ein Thema für dich?

Wenn du auch das Empfinden hast, dass dir dein Mund manchmal „Probleme“ macht, dann darfst du Gott um Hilfe bitten. So wie damals David darfst du zu Gott kommen.


Er freut sich, wenn er bei seinen Kindern den Wunsch im Herzen sieht, dass sie ihm gefallen möchten.

Er freut sich über jeden Hilferuf, als ein Zeichen der Abhängigkeit!


Gott hat uns, zu unsrer Hilfe, in Jesus ein perfektes Beispiel gegeben.

Jesus, als Mensch, darf unser Vorbild sein! Seinen Fußspuren dürfen wir folgen.


[1. Pet. 2,21-23]

… denn auch Christus hat für euch gelitten, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt; …

Seine Worte waren allezeit voller Gnade, voller Liebe und Erbarmen

[Lk. 4,22]

Und alle gaben ihm Zeugnis und verwunderten sich über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund hervorgingen; …


Seine Worte waren wahr, sie waren „die Wahrheit“

[Joh. 8,46]

Wer von euch überführt mich der Sünde? Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht?


Seelische und körperliche Grausamkeiten oder Mobbing hat er schweigend erduldet.

Da war kein Widerwort, keine Verteidigung, keine Rechtfertigung.

[1. Pet. 2,22]

… der keine Sünde tat, noch wurde Trug in seinem Mund gefunden, der, gescholten, nicht wiederschalt, leidend, nicht drohte, …


Nie kam ein unpassendes Wort über seine Lippen.

Seine Worte waren immer rein und, wie sein ganzes Wesen, ohne Sünde.

Die Worte seines Mundes entsprachen seinen Gedanken. Da waren keine Halb-Wahrheiten, da war keine Manipulation des Gegenübers.

[Ps. 17,3]

Du hast mein Herz geprüft, hast mich des Nachts durchforscht; du hast mich geläutert – nichts fandest du; mein Gedanke geht nicht weiter als mein Mund.

[Joh. 8,25]

Da sprachen sie zu ihm: Wer bist du? [Und] Jesus sprach zu ihnen: Durchaus das, was ich auch zu euch rede.


Wir wollen von IHM, unserem Herrn lernen.

IHN wollen wir als Vorbild nehmen. IHN wollen wir nachahmen.


Und wir wollen ab sofort den „geistlichen Mundschutz“ nehmen und unsere Lippen mit Gottes Hilfe bewachen, damit von uns keine Gefährdung für andere mehr ausgeht.


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