• Sebastian Achenbach

Die Biene (2) – Gottes Ansprache an uns Menschen


In unserem ersten Teil der Andacht haben wir die kritische Bedeutung der Biene, die uns Gottes Wort zeigt, angesehen. Damit haben wir ein Thema behandelt, dass sich, wie ich finde, überwiegend an die Männer richtet, wobei die Ansprache Gottes die Frauen nicht ausnimmt.


Wenn wir uns heute die positive Anwendung anschauen möchten, dann dürfen sich die Frauen primär angesprochen fühlen.


Das Bild, welches uns Gottes Wort hier malt, bezieht sich auf eine Frau, auf Debora, deren Name übersetzt „Biene“ bedeutet.


Debora hat in ihrem Leben Eigenschaften einer Biene gezeigt. Sie ist der Bedeutung ihres Namens absolut gerecht geworden.


Was zeichnet die Biene aus?


Wenn wir den Bienenstock beobachten, sehen wir Aktivität, pausenloses Schaffen.

Der Fleiß der Biene ist dadurch sprichwörtlich.


Die Biene durchläuft in ihrem Leben eine Reihe von Arbeitsstationen. Diese beginnen bei der Brutpflege, beinhalten den Wabenbau und Putzarbeiten, reichen über Honigverarbeitung bis hin zur letzten Station, dem Pollen und Nektar sammeln, die ungefähr die Hälfte des kurzen Bienenlebens von rund 35 Tagen ausmacht.

Diese letzte Aufgabe erfüllen die Bienen bis zu ihrem Tod.

Sie arbeiten sich buchstäblich zu Tode.


Diese Reihenfolge hat Gott der Schöpfer in seiner Weisheit wunderbar eingerichtet. Nur in dieser Weise funktioniert der Bienenstaat reibungslos.


Wenn wir Debora betrachten, dann erkennen wir etwas von diesen Eigenschaften in ihrem Leben.


Sie hat das Volk Israel in schwieriger Zeit, als es durch Ungehorsam unter fremder Herrschaft war, aus dieser Situation herausgeführt, indem sie Barak angetrieben hat aktiv zu werden und in den Kampf gegen den Feind, gegen Sisera, zu ziehen.

Es war eine Zeit, als kein Mann da war, um das Volk zu richten. Die Männer hatten versagt und waren ihren Aufgaben nicht nachgekommen.


Debora hat sich durch außergewöhnliche (Glaubens-) Energie, durch besonderes Gottvertrauen und Aktivität ausgezeichnet.

[Ri. 4,1-9]
Und die Kinder Israel taten wiederum, was böse war in den Augen des HERRN; und Ehud war gestorben. Da verkaufte sie der HERR in die Hand Jabins, des Königs der Kanaaniter, der in Hazor regierte; und sein Heeroberster war Sisera, und er wohnte in Haroschet-Gojim. Und die Kinder Israel schrien zu dem HERRN; denn er hatte 900 eiserne Wagen, und er bedrückte die Kinder Israel mit Gewalt 20 Jahre.
Und Debora, eine Prophetin, die Frau Lappidots, richtete Israel in jener Zeit. Und sie wohnte unter der Debora-Palme zwischen Rama und Bethel, auf dem Gebirge Ephraim; und die Kinder Israel gingen zu ihr hinauf zu Gericht. Und sie sandte hin und ließ Barak, den Sohn Abinoams, von Kedes-Naphtali, rufen; und sie sprach zu ihm: Hat nicht der HERR, der Gott Israels, geboten: Geh hin und zieh auf den Berg Tabor, und nimm mit dir 10000 Mann von den Kindern Naphtali und von den Kindern Sebulon; und ich werde Sisera, den Heerobersten Jabins, zu dir ziehen an den Bach Kison samt seinen Wagen und seiner Menge, und ich werde ihn in deine Hand geben? Und Barak sprach zu ihr: Wenn du mit mir gehst, so gehe ich; wenn du aber nicht mit mir gehst, so gehe ich nicht. Da sprach sie: Ich will wohl mit dir gehen; nur dass die Ehre nicht dein sein wird auf dem Weg, den du gehst, denn in die Hand einer Frau wird der HERR den Sisera verkaufen. Und Debora machte sich auf und ging mit Barak nach Kedes. 

[Ri. 4,14-16]
Und Debora sprach zu Barak: Mach dich auf! Denn dies ist der Tag, da der HERR den Sisera in deine Hand gegeben hat. Ist nicht der HERR ausgezogen vor dir her? Und Barak stieg von dem Berg Tabor hinab, und 10000 Mann ihm nach. Und der HERR verwirrte Sisera und alle seine Wagen und das ganze Heerlager durch die Schärfe des Schwertes vor Barak her; und Sisera stieg von dem Wagen herab und floh zu Fuß. Barak aber jagte den Wagen und dem Heer nach bis Haroschet-Gojim; und das ganze Heer Siseras fiel durch die Schärfe des Schwertes: es blieb auch nicht einer übrig.


Ist das nicht wunderschön, wie Gott uns die Biene als Beispiel für unser geistliches Leben vorstellt? Wir dürfen uns Debora als Vorbild nehmen, doch mehr die Charakterzüge der Biene in unserem Leben zu zeigen.


Wir dürfen Gott aber auch dankbar sein, dass in heutiger Zeit immer noch Schwestern da sind, die der Biene gleichen!


Salomo spricht in den Sprüchen Kapitel 30 auch über eine Frau, die diese Wesensarten in ihrem Leben zeigt:

[Spr. 31,10-30]
Eine tüchtige Frau, wer wird sie finden? Denn ihr Wert steht weit über Korallen.
Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie, und an Ausbeute wird es ihm nicht fehlen.
Sie erweist ihm Gutes und nichts Böses alle Tage ihres Lebens.
Sie sucht Wolle und Flachs und arbeitet dann mit Lust ihrer Hände.
Und sie steht auf, wenn es noch Nacht ist, und bestimmt die Speise für ihr Haus und das Tagewerk für ihre Mägde.
Sie strebt nach einem Feld und erwirbt es; von der Frucht ihrer Hände pflanzt sie einen Weinberg. 
Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und stärkt ihre Arme.
Sie erfährt, dass ihr Erwerb gut ist: bei Nacht geht ihr Licht nicht aus;
sie legt ihre Hände an den Spinnrocken, und ihre Finger erfassen die Spindel.
Sie breitet ihre Hand zu dem Elenden aus und streckt ihre Hände dem Dürftigen entgegen. 
Sie fürchtet für ihr Haus den Schnee nicht, denn ihr ganzes Haus ist in Karmesin gekleidet.
Sie fertigt sich Teppiche an; Byssus und Purpur sind ihr Gewand.
Sie fertigt Hemden an und verkauft sie, und Gürtel liefert sie dem Kaufmann.
Sie öffnet ihren Mund mit Weisheit, und liebreiche Lehre ist auf ihrer Zunge.
Sie überwacht die Vorgänge in ihrem Haus und isst nicht das Brot der Faulheit.
Ihre Söhne stehen auf und preisen sie glücklich, ihr Mann steht auf und rühmt sie:
„Viele Töchter haben tüchtig gehandelt, du aber hast sie alle übertroffen!
Die Anmut ist Trug, und die Schönheit Eitelkeit; eine Frau, die den HERRN fürchtet, sie wird gepriesen werden.

Wie gesegnet sind solche Frauen, solche Schwestern im Herrn!


Wie gesegnet sind aber auch wir Männer und unsere Familien, wenn wir eine solche „Biene“ in unserem Haus haben.


Müssen wir es zu unserer Beschämung nicht zugeben, dass wir auch manchmal nötig haben geistlich angetrieben zu werden?


Wie gut, wenn wir Frauen haben, die uns, ihrer Stellung innerhalb der Schöpferordnung entsprechend, dann helfen.


Die uns Vorbild sind im Fleiß, im geistlichen Leben, in Gottvertrauen und Energie.

Die uns motivieren geistlich voranzukommen, herauszukommen aus unserer Lethargie und aktiv zu sein für den Herrn.


Liebe Schwestern! Gott wird euch wunderbar belohnen und reichen Segen geben für ein bienengleiches Leben zu seiner Ehre!


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