Dient einander! (1. Petrus 4,10)


Das Wort Gottes fordert uns wiederholt auf, das, was Gott uns schenkt, nicht für uns zu behalten, sondern anderen davon weiterzugeben und anderen damit zu dienen. Dies ist ein Kennzeichen der göttlichen Liebe, die "nicht das Ihre sucht" (1. Korinther 13,5), sondern sich im Geben beweist und ausdrückt. (vgl. Johannes 3,16 + 1. Johannes 3,16)


Wenn wir dem anderen nützlich sein möchten, dann geht das nur in einer Haltung der Liebe und der Demut. Auch hierzu werden wir oft aufgefordert.


"Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder; jedoch gebraucht nicht die Freiheit zu einem Anlass für das Fleisch, sondern durch die Liebe dient einander." - Galater 5,13


"... in der Demut einer den anderen höher achtend als sich selbst; jeder nicht auf das Seine sehend, sondern jeder auch auf das der anderen." - Philipper 2,3b-5


"Alle aber seid gegeneinander mit Demut fest umhüllt; denn „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade“ - 1. Petrus 5,5b.


Welcher Schaden entsteht, wenn wir auf unsere eigenen Rechte pochen, uns selbst in den Mittelpunkt stellen! Das hat der Herr Jesus nicht getan, sonst wäre nie ein Mensch errettet worden. Er hat "Sich Selbst erniedrigt, indem Er gehorsam wurde bis zum Tod..." (Philipper 2,8)


In der Fußwaschung hat Er uns ein Beispiel hinterlassen, wie wir einander dienen können und was das Ziel eines solchen Dienstes ist. (s. Johannes 13,1-14) Folgende Punkte möchte ich gerne nennen, obwohl noch viel mehr in der Beschreibung dieser Situation enthalten ist:


- Sein Motiv ist die Liebe (Vers 1)

- Er kennt den schlechten Zustand des Judas/aller Jünger (Vers 2)

- Seine Blickrichtung ist auf den Vater (Vers 3) und Er ist in Gemeinschaft mit Ihm

- Er nimmt die Stellung eines Dieners ein (Verse 4+5.13+14)

- Sein Ziel ist das Teil der Jünger mit Ihm (Vers 8)

- Er sieht/kennt die Notwendigkeit der Fußwaschung (Vers 10)

- Er weist auch uns dazu an (Vers 15)


Das Ziel eines jeden Dienstes an dem Mitgläubigen ist also die Wiederherstellung seiner Gemeinschaft mit dem Herrn. Das Motiv ist die Liebe, die es nicht ertragen kann, dass der Nächste die Gemeinschaft mit dem Herrn nicht genießen kann und Sünde in seinem Leben hat. (vgl. auch Galater 6,1) Die Art und Weise ist geprägt von Demut, Sanftmut und einer dienenden, vergebungsbereiten Haltung. (s. Epheser 4,32 + Kolosser 3,13)


Genauso ist auch Matthäus 18,15-17 zu verstehen: Die eigene Person/Meinung, das eigene Recht tritt zu Gunsten des Bruders oder der Schwester in den Hintergrund, um alles auszuräumen, was zwischen ihm/ihr und dem Herrn und ihm/ihr und mir steht!


Wie schön wäre es, wenn ich und du diese Haltung an den Tag legen und einen solchen Dienst am Mitgläubigen so früh wie möglich tun würden. Die Folge wäre innige Gemeinschaft mit dem Herrn und unter den Gläubigen!


"Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen!" - Matthäus 18,15


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