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#erlöst


“Im Sohn Gottes haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.” (Kolosser 1,14)


Ein ruinierter Planet. Eine kaputte Welt. Alles vermüllt und verseucht! Nicht nur mit Mikroplastik und Schwermetallen, sondern vor allem mit Hass, Gier, Lüge, Gewalt. So viele Menschen, die ein heimlicher Gram zerfrisst. Die unter seelischen Wunden leiden. Warum? Warum macht Gott nicht Schluss mit dem Elend und vernichtet die Bösen?


Genau das wird er tun. Aber noch gibt er den Menschen Zeit, sich zu besinnen und umzukehren. Warum? Weil sein Gericht sonst uns alle treffen würde! Seien wir doch ehrlich: Wir alle hinterlassen unseren moralischen Fußabdruck. Wir alle haben schon verletzt, beleidigt, ausgenutzt. Wenn unsere Emotionen mal so richtig hochkochen, können wir an einem Tag mehr Hassgedanken produzieren als chinesische Fabriken Billigplastik! Wir alle leisten unseren Beitrag, dass die Menschheit in Lieblosigkeit erstickt.


Was sagt Gott dazu? Die Bibel beschreibt ihn als “barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und groß an Güte”. Ein Gott, “der Ungerechtigkeit, Übertretung und Sünde vergibt – aber keineswegs lässt er ungestraft” (2.Mo 34,6-7).


Warte mal. Ein vergebender Gott – der gleichzeitig Strafe garantiert? Das klingt widersprüchlich. Was denn jetzt? Sieht Gott gnädig über meine Fehler hinweg? Oder wird er mich doch eines Tages dafür zur Rechenschaft ziehen, dass sich Tag für Tag zerstörerische Abgase aus meinem versifften Herzen schleichen? Die Bibel macht klar, dass Gott gerecht und gut ist. Und darum absolut intolerant gegenüber jeder Art des Bösen. Das bedeutet, dass jedes Vergehen unausweichlich eine entsprechende Strafe nach sich zieht. Es gibt nur einen juristisch sauberen Weg, von unserer Schuld freigesprochen zu werden: Ein anderer muss dafür bezahlen.


Wer die Schuld seines Lebens vor Gott offenlegt und sein ganzes Vertrauen auf Jesus Christus setzt, darf sicher wissen, dass Gott ihm vergibt und vom Gericht freispricht. Nicht, weil Gott das Fehlverhalten nicht so dramatisch findet. Sondern weil Gott “seinen eigenen Sohn nicht verschont hat” (Rö 8,32); weil “die Strafe zu unserem Frieden auf ihm lag” (Jes 53,5).


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