Geld und Besitz (2) - Fluch oder Segen?


„Ehre den HERRN von deinem Vermögen (oder: Besitz) und von den Erstlingen all deines Ertrags (oder: Geldes).“ (Spr 3,9)


Ist der Materialismus, in dem wir leben, ein Fluch oder ein Segen? Der reiche Jüngling in Lukas 18 wollte ehrlich und aufrichtig dem Herrn Jesus nachfolgen. Aber er hatte ein Problem: Er hatte viel Geld. Das war aber nicht das Hauptproblem. Der Hinderungsgrund für diesen jungen Mann war sein Herz, welches an dem Geld hing.


Und genauso ist das auch bei uns. Ob Du viel oder wenig an Geld und Gütern hast; es kommt auf Deine Herzenshaltung zum Materiellen an. Es ist nicht verboten, viel Geld zu haben, aber es ist der geistliche Tod eines jeden Gläubigen, wenn sein Herz an diesen Dingen hängt.


Bevor wir zu den Aussagen des Herrn Jesus im Lukasevangelium kommen, vorab noch einige Verse aus dem Buch der Prediger, welches von dem reichsten Mann aller Zeiten, Salomo, geschrieben wurde, die die Gefahren des Materialismus zeigen:


„Wer das Geld liebt, wird des Geldes nicht satt, und wer den Reichtum liebt, nicht des Ertrags. Auch das ist Eitelkeit. Wenn das Gut sich mehrt, so mehren sich, die davon zehren; und welchen Nutzen hat dessen Besitzer, als das Anschauen seiner Augen? Der Schlaf des Arbeiters ist süß, mag er wenig oder viel essen; aber der Überfluss des Reichen lässt ihn nicht schlafen. Es gibt ein schlimmes Übel, das ich unter der Sonne gesehen habe: Reichtum, der von dessen Besitzer zu seinem Unglück aufbewahrt wird. Solcher Reichtum geht nämlich durch irgendein Missgeschick verloren; und hat er einen Sohn gezeugt, so ist gar nichts in dessen Hand. Wie er aus dem Leib seiner Mutter hervorgekommen ist, wird er nackt wieder hingehen, wie er gekommen ist; und für seine Mühe wird er nicht das Geringste davontragen, das er in seiner Hand mitnehmen könnte. Und auch dies ist ein schlimmes Übel: Ganz so, wie er gekommen ist, so wird er hingehen; und was für einen Gewinn hat er davon, dass er sich in den Wind müht? Auch isst er alle seine Tage in Finsternis und hat viel Verdruss und Leid und Zorn.“ (Pred 5,9-16)


Gott prüft Deinen und meinen Herzenszustand. Sind wir bereit uns von Ihm verändern zu lassen?


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