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Gott hat mir gesagt...


Nicht alles, was mit Der HERR hat mir gesagt beginnt, kommt auch tatsächlich von Gott. 

Ob in Predigten, Reels oder im persönlichen Austausch: Menschliche Gedanken, Träume oder eigene Erkenntnisse und Wünsche werden oft erstaunlich schnell als direkte „Rede Gottes“ verkauft.


Das ist kein neues Phänomen. Schon der Prophet Jeremia erlebte eine Zeit falscher Propheten, in der viele im Namen des HERRN sprachen – aber nur ihre eigenen Einbildungen verkündeten (Jeremia 23,31).


Gott nennt solche Worte im selben Kapitel Stroh (V. 28): Sie klingen im ersten Moment vielleicht gut und schmeichelhaft, haben aber keine Substanz, keinen echten Nährwert und verfliegen beim ersten Gegenwind. Solche Worte führen von Gott weg, anstatt zu Ihm hin.


Doch was zeichnet Gottes echtes Wort aus? Jeremia 23,29 gibt uns die Antwort:


„Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?“


Echtes Reden Gottes wirkt durch seine eigene Kraft:


Wie ein Feuer, das reinigt und prüft: Gottes Wort redet uns nicht nach dem Mund. Es verbrennt Ausreden, Lüge, Heuchelei und leeres Gerede. Gottes Wort trennt Wahrheit von Lüge. Wo Gott wirklich spricht, deckt er ehrlich unsere Beweggründe auf und reinigt unser Herz von Grund auf.


Wie ein Hammer, der aufbricht: Manchmal ist unser Herz wie ein Fels – verhärtet durch Stolz, Selbstgerechtigkeit oder Verletzungen. Menschliche Argumente prallen daran ab. Doch Gottes Wort hat die Durchschlagskraft, selbst die härteste Schale zu zerbrechen, damit Neues entstehen kann.


Lassen wir uns nicht von vorlauten und verführerischen Worten blenden, nur weil ein „geistlicher Stempel“ draufklebt. Suchen wir nach dem Wort, das wirklich reinigt und verändert.


Wie gehst du damit um, wenn jemand behauptet, „im Namen des Herrn“ zu sprechen? Wonach prüfst du das?


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