Gott nimmt Notiz.


Gott nimmt Notiz. In Hosea 7 wird einmal mehr der katastrophale Zustand Israels und besonders des 10-Stämme Reiches (Ephraim) beschrieben.


Alle Sünden des Volkes waren vor dem Gott Israels wie ein aufgeschlagenes Buch. Gott nahm Notiz von der Lüge, der Räuberei, dem Ehebruch, der Korruption auf politischer Ebene und dem übermäßigen Alkoholkonsum.


Gott sah nicht nur die Handlungen und Taten an sich, sondern auch die tieferliegenden Motive in ihren Herzen (vgl. Ps 90,8). In ihren Herzen brannte eine beständige Lust zu sündigen, die mit dem angeheizten Ofen eines Bäckers verglichen wird (V.6.7).


Doch vor Gott war das alles offenbar und sichtbar, sie konnten vor Gott nichts verbergen. Auch für Dich und mich gibt es nur eine Möglichkeit Sünden zu verbergen: Das Blut Jesu Christi. Das Blut Jesu reinigt von aller Sünde und Gott will unserer Sünden nie mehr gedenken, wenn wir diese bekennen (Hebr 10,17; 1. Joh 1,9). Er entscheidet sich aktiv dazu. Das ist kein Verschleiern von Tatsachen oder „unter den Teppich kehren“ – nein, Gott tilgt die Sünden vollständig aus.


Es ist erschreckend, dass Gott dem Volk Erlösung (V.13) und Heilung (V.1) anbot, aber das Volk voller Ignoranz die freie Gnade Gottes ablehnte. Die Folge war Gericht durch das Volk der Assyrer und Ägypter - was sie nur kurze Zeit nach der Prophezeiung Hoseas erfahren sollten. Ist es wirklich möglich, dass wir die ausgestreckte Hand Gottes ausschlagen, weil wir so in der Sünde feststecken? Wie ist es bei Dir und mir?


"Und der Stolz Israels zeugt ihm ins Angesicht; und sie kehren nicht um zu dem HERRN, ihrem Gott, und bei all dem suchen sie ihn nicht." (Hosea 7,10)


Ist es eigentlich möglich, dass wir ungeistlich sind und es nicht merken? Von Israel sagt Hosea, dass „graues Haar auf s