top of page

Gottes Worte reden


„Und der HERR streckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an, und der HERR sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.“ (Jeremia 1,9)


Jeremia war vielleicht 20 Jahre alt, als er seinen Dienst als Prophet in Israel begann. Doch der Start im Dienst für den Herrn war nicht gerade einfach. Der Auftrag von Gott war aus eigener Kraft niemals zu erfüllen.


Jeremia wusste, dass ihm der Wind „gewaltig entgegenblasen“, dass er abgelehnt und verfolgt werden würde. Außerdem glaubte er, noch viel zu jung zu sein. Wie gut, dass Gott alle seine Befürchtungen kannte und freundlich darauf einging.


Eine Sorge Jeremias war: „Ach, Herr, HERR, siehe, ich weiß nicht zu reden, denn ich bin jung.“ (V.6) Wir können von Jeremia lernen, dass er mit seinen Überlegungen direkt zu seinem Auftraggeber ging. Er besprach es mit Gott im Gebet.


Vielleicht fühlst Du Dich auch nicht fähig, einen Dienst für den Herrn auszuführen. Du bist überfordert und glaubst andere seien viel besser geeignet als Du selbst. Schau, was Jeremia tut und gib besonders darauf acht, was Gott ihm antwortet.


Der HERR begegnet der Angst Jeremias, indem Er Seine Hand ausstreckt, Jeremias Mund berührt und ihm versichert, dass Er Seine Worte in Jeremia Mund legen würde. Jeremia sollte Gottes Worte reden.


Es geht im Dienst für Gott nicht darum, ob Du besonders gut oder schlecht reden kannst. Es geht nicht darum, ob du eloquent bist und die Leute durch Deine Anwesenheit beeindrucken kannst. Nein, es geht darum, ob Du von Gott geheiligte Lippen hast, die bereit sind, Gottes Wort in Seinem Dienst zu reden.


Gottes Worte ließen diese Welt entstehen (Ps 33) und Gottes Worte erhalten unser Leben (Heb 1,3). Du siehst, Gottes Worte haben unglaubliche Macht und Autorität. Der Herr möchte, dass Seine Worte reden. Er will Dich und mich ausrüsten, um das zu reden, was von Ihm kommt.


Dafür müssen wir in Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus leben, um von Ihm gefüllt zu werden!

„Und nun geh hin, und ich will mit deinem Mund sein und dich lehren, was du reden sollst.“ (2. Mo 4,12)


Comments


bottom of page