Gottesdienst - jede Woche?


„wenn ihr als Versammlung zusammenkommt, …“ (1. Korinther 11,18)

„Diese aber gingen voraus und warteten auf uns in Troas; wir aber segelten nach den Tagen der ungesäuerten Brote von Philippi ab und kamen in fünf Tagen zu ihnen nach Troas, wo wir sieben Tage verweilten. Am ersten Tag der Woche aber, als wir versammelt waren, um Brot zu brechen, …“ (Apostelgeschichte 20,6+7)

Zu Anfang der Christenheit hatten die Gläubigen in Jerusalem so eine Motivation für das Zusammenkommen als Gemeinde, dass es für sie völlig normal war jeden Tag das Brot zu brechen (vgl. Apostelgeschichte 2,46). So frisch waren noch die Worte des Herrn Jesus „dies tut zu meinem Gedächtnis“ (Lukas 22,19), so warm war ihr Herz noch für den gestorbenen und auferstandenen Jesus. Jeden Tag wollten sie daran denken.

Im Laufe der Apostelgeschichte entwickelte sich der erste Tag der Woche, der Auferstehungstag des Herrn Jesus, der Sonntag, zu dem Tag, wo die Gemeinde zusammenkam um Brot zu brechen. So war es auch im oben beschriebenen Vers in Troas und so kennen wir es heute auch noch. Es spricht nichts dagegen, wenn wir es auch heute noch jeden Tag tun würden. Aber entspräche das wirklich unserem Herzenszustand und unserer Liebe zum Herrn? Auf der anderen Seite, können wir es uns leisten, weniger als einmal in der Woche zusammenzukommen? Wollen wir den Herrn länger wie eine Woche warten lassen, um in dieser besonderen Weise an Ihn zu denken?

Auch die Zusammenkommen zur Predigt oder zum Gebet sollten wir regelmäßig besuchen, da dort, ebenso wie beim Brotbrechen, der Herr Jesus selbst anwesend ist (vgl. Matthäus 18,20).

„und lasst uns aufeinander achthaben zur Anreizung zur Liebe und zu guten Werken, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag näher kommen seht.“ (Hebräer 10,24+25)

„Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“ (Apostelgeschichte 2,42)

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