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Nachgedacht - Abba Vater


„Abba Vater, alles ist dir möglich“ 


Lies dazu Markus 14,32-36

Bewegende Szene dort im Garten Gethsemane. Der Heiland sieht klar und deutlich vor sich, was in den nächsten Stunden passieren würde. Das machte Ihn „sehr bestürzt und beängstigt“. „Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod“, hatte Er Seinen Jüngern gesagt. Er würde zur Sünde gemacht werden! 


In Seinem ganzen Leben ist Er der Gott ergebene Diener gewesen. Nie hat Er etwas anderes getan, als einfach den Willen Seines Vaters. Aber das, was jetzt kommen würde, war so furchtbar für Ihn, dass Er zum ersten Mal bittet, dass Gott es an Ihm vorübergehen lassen möchte. „Abba Vater, alles ist dir möglich“. Dabei benutzt Er die Anrede Abba. Das aramäische Wort für Vater – ähnlich wie unser Wort Papa. Schon kleine Kinder können dieses Wort sagen. Es drückt eine besondere Nähe und enge Vertrautheit aus. Eine Vertrautheit eben, die nur Jesus Christus zu Seinem Vater hatte und kannte. Er benutzt diese Anrede in der schwersten Stunde Seines Lebens. Er wusste, dass Seinem Abba alles möglich war!


Und doch, Er bleibt der Gehorsame und Ergebene. Obwohl Seine Seele niemals zur Sünde gemacht werden wollte, fügt Er hinzu: „Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!“ So ist Er dann nach Golgatha gegangen. Er hat das getan, was der Vater wollte. Mit unseren Sünden beladen und zur Sünde gemacht, hat Er Sein Leben gegeben – ist in den Tod gegangen.


Drei Tage vergehen. Jesus Christus steht aus den Toten auf. Er hat eine Begegnung mit Maria Magdalena. Ihr vertraut Er an, dass es für die Gläubigen jetzt neue Beziehungen geben würde. Sein Gott würde unser Gott und Sein Vater unser Vater. Bewegend! Der Allmächtige, Allwissende, Allgegenwärtige ist mein Vater geworden. Ich bin aus Gott geboren – habe Seine Natur… (1.Joh.5,1).

Wie eng und vertraut die Beziehung für mich geworden ist, macht Römer 8 in Vers 15: „Ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, in dem wir rufen: Abba Vater!“ Ich darf Ihn anreden, wie Sein Sohn Ihn angeredet hat! Das ist unglaublich nah und vertraut. In dieser Beziehung bin ich wirklich geborgen und sicher – eben ein echtes Kind Gottes!


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