Nicht nachmachen!


„Wer ihm Gleiches macht, um daran zu riechen, der soll ausgerottet werden aus seinen Völkern.“ (2.Mo.30,38)

Mose bekommt viele Anweisungen direkt von Gott, z.B. zum Bau der Stiftshütte, über den Priesterdienst, die Opfergaben usw. (siehe 2. Mose). In Kapitel 30 finden wir eine genaue Beschreibung über den Räucheraltar (V.1-10), das Salböl (V.22-33) und das Räucherwerk (V.34-38), welches die Israeliten opfern sollten. Gottes Wort weist mehrfach darauf hin, dass diese Opfer für Gott und deshalb heilig sind (V.32+37).

In den Versen 33 und 38 könnten wir etwas stutzig werden, da es sich auf den ersten Blick um eine sehr strenge Strafe handelt. Falls die Israeliten dieses heilige Öl oder das Räucherwerk für sich selbst mischen würden, mussten sie sterben.

Es stellt sich die Frage: Warum diese harte Strafe?

Für eine Erklärung müssen wir in das Neue Testament schauen, wo wir die Erfüllung aller Opfer im Alten Testament finden: Es ist Jesus Christus, der Sohn Gottes. Über Ihn lesen wir im Epheserbrief:

„[…] wie auch der Christus uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.“ (Eph.5,2b)

Das bedeutet, dass die Opfer (z.B. das Räucherwerk) auf den Herrn Jesus selbst hinweisen. Am Kreuz von Golgatha war Er „Darbringung und Schlachtopfer, Gott zu einem duftenden Wohlgeruch.“

Dieses Opfer in Seinem Sohn war einmalig und muss niemals wiederholt werden (vgl. 1.Pet.3,18). Es wird nie wieder einen Menschen auf dieser Erde geben, wie den Herrn Jesus. Er ist Gott und Mensch in einer Person, vollkommen rein und ohne Sünde.

Nun verstehen wir, warum es für das Volk Israel strengstens verboten war, dieses Räucherwerk zum eigenen Genuss herzustellen. Das Vorbild im Alten Testament war absolut heilig und das Opfer des Herrn Jesus ist einmalig.

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