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Von fern

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“Aber alle seine Bekannten standen von fern, auch die Frauen, die ihm von Galiläa nachgefolgt waren, und sahen dies.” (Lukas 23,49)


In diesem Vers wird uns geschildert wie die Bekannten des Herrn Jesus, die bis zum Ende bei ihm geblieben sind, das schreckliche Geschehen am Kreuz von fern mit ansehen.


Soeben ist das größte Werk der Geschichte geschehen – der Sohn Gottes stirbt im Gericht Gottes stellvertretend für sündige Menschen. Nachdem der Herr Jesus Sein Leben gegeben hat, muss sogar der Hauptmann, der alles mit ansieht, anerkennen, dass Er vollkommen gerecht ist (Lk.23,46-47).


Die Bekannten stehen von fern - aus Angst, als Sympathisanten des Gekreuzigten erkannt zu werden.


Doch auch im übertragenen Sinne können wir nur “von fern” stehen, wenn wir diese Verse lesen. Wir haben vielleicht noch eine Vorstellung von der Ablehnung und dem Spott der Menschen. Oder wie es sich anfühlen muss, wenn jemand uns ins Gesicht spuckt (Mt.26,67).


Aber in den drei Stunden der Finsternis als das ganze Gericht Gottes über den Herrn Jesus hereinbricht, davon haben wir keine Vorstellung. In den Psalmen lesen wir prophetisch davon, dass der Herr im Gericht immer tiefer im Schlamm der Sünde versinkt.


“Ich bin versunken in tiefen Schlamm, und kein Grund ist da; in Wassertiefen bin ich gekommen, und die Flut überströmt mich.” (Psalm 69,3)


Doch das Ergebnis ist wunderbar: Nach diesem Werk am Kreuz müssen wir nicht mehr länger von fern stehen. Der Herr Jesus hat alle unsere Schuld gesühnt und wir dürfen jetzt nahe bei Ihm sein.


Hast du dieses Werk schon im Glauben angenommen und dankst Ihm dafür?


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