Wachen und beten


Wacht und betet

„Petrus aber und die, die bei ihm waren, waren vom Schlaf beschwert;“ (Lukas 9,32a)


„Und er stand auf vom Gebet, kam zu den Jüngern und fand sie eingeschlafen vor Traurigkeit.“ (Lukas 22,45)


Beter stehen unter besonderer Beobachtung des Teufels. Offensichtlich weiß der große Widersacher Gottes sehr genau um die Macht des Gebetes Bescheid. Beter können, wie einmal gesagt wurde, „den Arm Gottes in Bewegung setzen.“ Und es ist tatsächlich so, dass Gott gibt, wenn wir beten. Auf der anderen Seite haben wir oft nichts, weil wir gerade nicht beten und bitten (Jak 4,2).


Satan hat sich einmal als besonderer Engelsfürst erhoben, weil er selbst groß sein wollte und mit der ihm verliehenen Stellung nicht zufrieden war. Er wollte Gott gleich sein (Jes 14,14), aber als Folge und Strafe Gottes, ist er tief gefallen.


Im Gegensatz dazu, machen sich Beter geradezu klein vor Gott, sie bekennen ihre Abhängigkeit und sind demütig vor ihrem Gott und Schöpfer. Genau das, scheint dem Teufel ein Dorn im Auge zu sein! Wenn wir die Wichtigkeit und Dringlichkeit des intensiven und regelmäßigen Gebets auch oft unterschätzen, der Teufel weiß ganz sicher darum.


In der Begebenheit auf dem sogenannten „Berg der Verklärung“ (Lukas 9), schlafen die Jünger ein, währenddem der Herr Jesus betet und vor ihnen auf einzigartige Weise verwandelt wird und eine Unterhaltung mit Mose und Elia führt.


Wenig später, im Garten Gethsemane (Lukas 22), schlafen dieselben Jünger wieder ein, währenddem der Herr Jesus betet. Diesmal ist Jesus mit tiefsten Leiden und dem vor ihm liegenden Kreuz beschäftigt. Jesus ist „betrübt bis zum Tode“, doch Seine Jünger sind voller Traurigkeit eingeschlafen.


Kommt uns das nicht auch bekannt vor? Gerade dann, wenn wir beten wollen oder vielleicht schon im Gebet sind, macht sich Müdigkeit bei uns breit. Unsere Gedanken werden angefüllt von unerledigten und dringlichen Aufgaben. Das Telefon beginnt zu klingeln, eine WhatsApp Nachricht flattert rein, wir stellen eine Terminüberschneidung fest oder uns fällt etwas ein, was wir am besten schon gestern erledigt hätten. Manchmal ist es auch so, dass unsere Gedanken gerade dann, wenn wir auf den Knien zum Gebet sind, auf „Phantasiereise“ gehen.


Der Teufel schießt einen „feurigen Pfeil“ nach dem anderen ab (Eph 6,16), um uns sprichwörtlich im geistlichen Kampf „in die Knie zu zwingen“. Dabei ist das wichtigste Bewahrungsmittel in diesem Kampf gerade auf den Knien, im Gebet, zu finden!

Der Herr Jesus sagt seinen Jüngern, „Wacht und betet, damit ihr nicht Versuchung kommt.“ (Mt 26,41) Wir müssen wirklich hellwach sein, um die Angriffe des Teufels zu erkennen und diesen nicht zu erliegen. Und in diesen Angriffen lasst uns umso mehr „Kniearbeit“ leisten, um als Überwinder aus den Situationen heraus zu gehen!


Gebet erfordert geistliche Disziplin, aber es lohnt sich! Bete am besten so, dass Du Dich selbst dabei hörst, dann wird es Dir leichter fallen, Dich zu konzentrieren.


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