Was der Herr wurde


Das Wort Gottes zeigt uns deutlich, dass der HERR Jesus (Gott) in seiner ewigen Person unveränderlich und immer derselbe ist. „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit“ (Heb. 13,8). Auch im Johannes-Evangelium lesen wir davon: „Ehe Abraham wurde, bin ich“ (Joh. 8,58).


Allerdings dürfen wir nicht die vielen Stellen in der Bibel übersehen, wo davon die Rede ist, was der HERR im Zusammenhang mit seinem Menschsein wurde. An manchen Stellen erkennen wir auch, wie ER an etwas teilhaben musste, was zuvor nie sein Teil gewesen ist. Natürlich musste ER nie Gott, Sohn oder das Wort werden. Das alles gehört zu SEINER göttlichen Person – ohne Anfang und ohne Ende.


In seinem Leben:


1. „Das Wort wurde Fleisch…“ (Joh. 1,14). Auf andere Weise wäre es nicht möglich gewesen, dass ER sichtbar zu den Seinen kam außer als wahrer Mensch. Mit anderen Worten wurde ER zu dem, was ER zuvor im Himmel nicht war.


2. „…dass Christus ein Diener der Beschneidung geworden ist…“ (Röm. 15,8). ER kam zu den Verlorenen aus dem Haus Israel – ER kam zu seinem irdischen Volk.


3. „Daher musste ER in allem den Brüdern gleich werden, damit ER in den Sachen mit Gott ein barmherziger und treuer Hoherpriester werde… (Heb. 2,17). SEINE Priesterschaft hier auf der Erde war entsprechend seines Menschseins, „um die Sünden des Volkes zu sühnen“.


In seinem Sterben:


1. Im Garten Gethsemane lesen wir vom HERRN Jesus: „Und als er in ringendem Kampf war, betete er heftiger“ (Luk. 22,44). Das Wort für „war“ bedeutet buchstäblich „wurde“. Wir sehen hier eine Erfahrung SEINER Seele, die er zuvor nicht hatte durchmachen müssen.


2. ER ist „in Gleichheit der Menschen geworden…indem er gehorsam wurde bis zum Tod“ (Phil. 2,7-8). Das war für den HERRN die schwerste Erfahrung, herabsteigend bis in den Tod, eine Erfahrung die ER zuvor noch nicht hatte durchstehen müssen.


3. „…indem er ein Fluch für uns geworden ist“ (Gal. 3,13). Zum ersten und letzten Mal ist ER ein Fluch für uns geworden, sodass die Gnade jetzt unser Teil ist.


In seiner Auferstehung:


1. „Der Stein…ist zum Eckstein geworden“ (Mat. 21,42). Das bezieht sich auf SEINE erhöhte Stellung, die ER nach seinem vollbrachten Werk eingenommen hat.


2. ER ist „allen, die ihm gehorchen der Urheber ewigen Heils geworden“ (Heb. 5,9). Das ist nun die Stellung des HERRN für alle die, die zu IHM kommen und Erlösung suchen.


3. „Jesus…der Hoherpriester geworden ist in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks“ (Heb. 6,20). Dort sehen wir den HERRN jetzt nach seiner Auferstehung und seiner Himmelfahrt als den ersten Menschen im Himmel.


Bist du dem HERRN Jesus immer wieder neu dankbar für alles, was ER für dich geworden ist? ER hat sich als ewiger Gott so tief erniedrigt und ist selbst in den Tod gegangen.


Wie reagierst du auf eine so große Liebe?


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