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- Gott "muss" dir vergeben
„Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,9) Um die Gemeinschaft mit dem Vater und Seinem Sohn, Jesus Christus, dauerhaft genießen zu können, ist es wichtig, dass wir immer wieder unsere Sünden bekennen, wenn etwas vorgefallen ist. Dabei geht es um Sünden in unseren Worten, unseren Taten oder auch in unseren Gedanken. Es ist auch eine Sünde, wenn wir etwas nicht tun, was wir eigentlich tun sollten. Doch, wenn wir Gott unsere Sünden bekennen, ist der Weg zu echter, tiefer und freudiger Gemeinschaft wieder offen. Gott verspricht uns, dass Er uns auf unser Bekenntnis hin vergibt. Vielleicht hast Du erwartet, dass Gott uns gerne vergibt, weil Er „gnädig“ und „barmherzig“ ist – auch das ist ganz bestimmt war. Doch unser Leitvers sagt etwas anderes, was umso bemerkenswerter ist: Gott vergibt uns, weil Er treu und gerecht ist. Gott ist erstens treu , weil Er bedingungslos zu seinen Verheißungen steht und den Wert des Blutes seines Sohnes in Ewigkeit „vor Augen“ hat. Aber Gott vergibt uns zweitens auch deshalb, weil Er gerecht ist. Gott straft nicht zweimal. Am Kreuz auf Golgatha hat Jesus Christus bereits das Gericht Gottes über die Sünden derer getragen, die einmal an Ihn glauben würden. Das ist Grund für Gottes Gerechtigkeit, wenn Er uns auf unser Bekenntnis hin vergibt. Für deine und meine Sünden wurde schon bezahlt, deshalb kann Gott uns auf gerechter Grundlage Vergebung schenken! In gewisser Hinsicht „muss“ Gott uns vergeben, weil Er sonst ungerecht wäre. #vergebung #treu #gerecht #bezahlt #gottisttreu #gericht #ungerechtigkeit #jesuserlebt
- Was passiert, wenn ich sterbe?
"So lehre uns denn zählen unsere Tage, damit wir ein weises Herz erlangen!" (Psalm 90,12) Vor Kurzem wurde meine Oma beerdigt. Auf der Beerdigung wurde erzählt, wie sie den Herrn Jesus kennengelernt hat. Sie wuchs in einer ungläubigen Familie mitten im zweiten Weltkrieg auf. Als sie dann in Ostpreußen in einem Graben lag und über ihr russische Flugzeuge flogen, machte sie sich zum ersten Mal darüber Gedanken: ”Was passiert mit mir, wenn ich jetzt sterbe?" Sie hatte keine Antwort. Viele Jahre später, inzwischen verheiratet und Mutter, machte sie sich immer noch Gedanken über diese Frage. Als mein Opa dann geschäftlich für viele Wochen im Ausland war, bekam sie auf der Straße ein Traktat mit einer Einladung für eine Zeltevangelisation. In diesem Zelt lernte sie den Herrn Jesus kennen. Sie verstand, dass Er am Kreuz von Golgatha für ihre Sünden gestorben ist und dass jeder der Ihn annimmt, Vergebung empfängt und in der Ewigkeit einmal bei Ihm sein wird. Danach bekannte sie ihre Sünden und fing ein neues Leben mit Jesus an. Als mein Opa von seiner Reise zurückkehrte, fand er eine völlig veränderte Frau vor. Eine Frau, die jetzt eine feste Gewissheit darüber hatte, was passiert, wenn sie stirbt. Einige Jahre später nahm dann auch mein Opa das Evangelium an und fing ein Leben mit dem Herrn Jesus an. Wie ein Hauch sind die Lebenstage meiner Oma vorbeigezogen, jetzt ist sie bei ihrem Herrn. Sie ist klug geworden und hat ein weises Herz bekommen, so wie es im Anfangsvers steht. Wie sieht es bei Dir aus? Hast du das Evangelium angenommen? Ist Dir bewusst, dass deine Lebenstage genau gezählt sind? Ist uns als Gläubigen klar, wie wichtig es ist, diese Botschaft weiterzusagen? Der Mann, der meiner Oma damals das Traktat gegeben hat, hätte seinen Tag auch anders nutzen können, aber er hat den Auftrag des Herrn Jesus ernst genommen. (vgl. Matthäus 28.19-20). #lebensfrage #waskommtnachdemtod #sinndeslebens #waspassiert #diegutebotschaft #jesuserlebt
- Eine Stimme in der Wüste
“Aber im fünfzehnten Jahr der Regierung des Kaisers Tiberius, als Pontius Pilatus Statthalter von Judäa war und Herodes Vierfürst von Galiläa, sein Bruder Philippus aber Vierfürst von Ituräa und der Landschaft Trachonitis, und Lysanias Vierfürst von Abilene, unter dem Hohenpriestertum von Annas und Kajaphas, erging das Wort Gottes an Johannes, den Sohn des Zacharias, in der Wüste.” (Lk.3,1-2) In diesen zwei Versen werden nicht weniger 7 als einflussreiche Personen genannt, die ein politisches oder religiöses Amt innehatten. Doch Gott spricht zu einer menschlich gesehen unwichtigen Person, die zurückgezogen in der Wüste lebt. Es handelt sich um Johannes den Täufer, den Vorläufer von Jesus Christus. Er hatte eine wichtige Botschaft für die Menschen und sollte den Weg für den Sohn Gottes ebnen. Dasselbe kann auch heute noch der Fall sein. Wenn Gott Seine Gedanken mitteilen möchte und zu Menschen spricht (z.B. durch Sein Wort), dann finden wir in der Bibel häufig schwache oder unbedeutende Personen, die ein ebenso unauffälliges Leben führen. Wenn wir heute gigantische Gottesdienste mit tausenden Menschen oder aufwendigen Effekten sehen, dann ist zumindest Vorsicht geboten, wer hier im Mittelpunkt steht. Gott ist souverän und kann zu jedem sprechen: Zu Königen, berühmten Persönlichkeiten, aber auch zu Dir und mir. “Denn seht eure Berufung, Brüder, dass es nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind; sondern das Törichte der Welt hat Gott auserwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und das Schwache der Welt hat Gott auserwählt, damit er das Starke zuschanden mache;” (1.Kor.1,26,27) #stimme #gottspricht #wüste #hörstdu #regierung #könige #duundich #jesuserlebt
- Genuss trotz mangelndem Verständnis
“Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet.” (2. Kor. 8,9) Wir kennen diese Gnade, auch wenn wir bekennen müssen, dass wir nur ein wenig von ihrer Tiefe verstehen. Ein kleines Kind bekommt von seinen Eltern erzählt, dass Jesus für es am Kreuz gestorben ist. Es hört, was die Eltern sagen, weiß, dass es falsche Dinge getan hat, schlecht war und bittet Jesus einfach seine Sünden zu vergeben und es zu retten. Es ist nie persönlich in Kontakt mit dem Tod gekommen. Es hat die Qual gekreuzigt zu werden nicht erlebt und so nie wirklich erfasst, was für eine riesige, unermessliche Liebestat Christi Tod am Kreuz auf Golgatha war. Es versteht nicht, was Christi Tod für Gott den Vater bedeutete. Da ist so viel, dass es nicht versteht und aufgrund seines Alters und seiner fehlenden Reife nicht verstehen kann. Es singt: “Jesus liebt mich, das weiß ich, weil die Bibel es mir sagt.” bevor es die Worte, die es singt, lesen kann! Trotzdem ist es genauso gerecht, sicher und reich, wie es immer sein wird. Mit der Zeit und dem Älterwerden wird das Kind in diese kostbaren Dinge eintauchen und diese mehr und mehr zu genießen lernen. Jesus wurde arm. Davon lesen wir wiederholt in den Evangelien. Wir sehen Ihn niemals auch nur ein Wechselkleid mitnehmen, während er von Ort zu Ort reist, Gutes tut und alle heilt, die von dem Teufel überwältigt waren. Er fragt sogar nach einem Denar, um ihn sich zeigen zu lassen! Ein anderes Mal muss Petrus einen Fisch mit einer größeren Münze in seinem Maul fangen. Tag für Tag genießen wir Seine liebende Fürsorge, während wir die Größe des Reichtums, den wir durch Seine Gnade bereits besitzen dürfen, noch nicht erkennen. Aber wir werden die Reichtümer unseres Herrn Jesus völlig wertschätzen und genießen können, wenn wir bei Ihm in der Herrlichkeit sind, wo ER das Zentrum von allem im Himmel und auf der Erde sein wird. Welche Gedanken werden dann unsere Herzen erfreuen und welcher Lobpreis wird dann zu Seinen Ohren und Herz aufsteigen! Eugene P. Vedder, Jr. in “The Lord is near – 2024" #gnade #genuss #kinder #liebe #vergebung #jesuserlebt
- Welches Erbe hinterlässt Du?
Bist Du ein Vater oder eine Mutter? Dann geht es heute besonders um Dich. „Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben, und du weißt ja, dass dein Knecht den Herrn fürchtete; und der Schuldherr ist gekommen, um sich meine beiden Knaben zu Knechten zu nehmen.“ (2.Könige 4,1) Der Prophet Elisa hatte in 2.Könige 4 eine besondere Begegnung mit einer verarmten Witwe. Die Frau war durch das Wirtschaften ihres verstorbenen Ehemannes in eine finanzielle Notsituation gekommen. Auch ihre beiden Söhne waren davon betroffen, denn der Schuldherr drohte sie als Sklaven zu nehmen, um die Schulden abzutragen. Der Vater hat ein trauriges Erbe hinterlassen. Ein Haufen finanzieller Schulden und als Folge Not und Kummer in der Familie. Als Väter und Mutter wollen wir uns die ehrliche Frage stellen, welches Erbe wir unseren Kindern bzw. der nachfolgenden Generation hinterlassen? Was sehen unsere Kinder bei uns, was hinterlassen wir ihnen und was sind die „Früchte“ unseres Lebens? König Salomo hatte in seinem Vater einen Mann „nach dem Herzen Gottes“ gesehen, der gelernt hatte aufzustehen, nachdem er geistlich gefallen war. Gegen Ende seines Lebens motivierte David seinen Sohn in die Arbeit am Tempel einzusteigen und Gott besser kennenzulernen (1.Chr 28,9 u.a.). Selbst die Ur-Ur- … Enkel Davids orientierten sich noch an seinem gottgeweihten Leben (z.B. 2.Chr 34,2). Können meine Kinder an meinem Leben sehen, dass ich alles dafür gebe, zuerst nach dem Reich Gottes zu trachten? (Mt 6,33) Sehen sie bei mir, dass ich den Herrn Jesus, Sein Wort und die Gemeinde liebe? Wird meine Ehe und die Liebe zu meiner Ehefrau einmal ein nachahmenswertes Vorbild für meine Kinder sein, weil ich mich danach sehne meine Frau so zu lieben, „wie Christus die Gemeinde“ geliebt hat (Eph 5,25)? Lernen sie von mir, wie man vergibt und einen Neubeginn schafft? Oder sehen meine Kinder in meinem Leben Habsucht, Gleichgültigkeit, Lustlosigkeit in geistlichen Dingen und eine Hingabe an die Dinge in dieser Welt? Unser Leben, was wir mit Gottes Hilfe heute führen können, formt unser Erbe, was wir morgen hinterlassen werden. #vater #mutter #kinder #nächstegeneration #erbe #schulden #jesuserlebt
- Widersprüche im Leben eines Christen
Wie kann es sein, dass ein Christ, der dem Herrn Jesus nachfolgen will, Sünde in seinem Leben zulässt? „Und eine Frau von den Frauen der Söhne der Propheten schrie zu Elisa und sprach: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben, und du weißt ja, dass dein Knecht den Herrn fürchtete; und der Schuldherr ist gekommen, um sich meine beiden Knaben zu Knechten zu nehmen.“ (2.Kö 4,1) Elisa hatte von dem HERRN einen neuen Auftrag erhalten. Eine arme Witwe schüttete ihre ganze Herzensnot vor Elisa aus. Ihr Mann war einer der Söhne der Propheten gewesen. Das Zeugnis der Witwe über ihren Mann ist eindeutig: „Du weißt ja, dass dein Knecht den Herrn fürchtete;“ – dennoch hatte ihr Mann ihr einen Schuldenberg hinterlassen, sodass die Mutter zweier Söhne jetzt fürchtete, dass der Schuldherr ihre beiden Söhne zu seinen Knechten machen würde. Diese Begebenheit wirft Fragen auf. Gott hatte im AT materiellen Segen verheißen, wenn man Seinen Geboten gehorsam sein würde (Jes 1,19; 5.Mo 11,13-14). Wie konnte es daher sein, dass der Mann der Witwe ein gottesfürchtiges Leben führte und gleichzeitig wirtschaftlichen Niedergang erlebt hatte? Wie kann es sein, dass Du von neuem geboren bist und doch noch schlechte Gedanken über deine Glaubensgeschwister in Deinem Herzen sind? Wie kann es sein, dass Du den Heiligen Geist besitzt und doch noch schmutzige Gewohnheiten (Porno, Selbstbefriedigung, etc.) einreißen lässt? Wie kann es sein, dass Älteste, die in einer Gemeinde christusähnlich führen sollen, ihre Macht missbrauchen und die Gläubigen in Zwänge und Gesetzlichkeit bringen? Leider sind diese Widersprüche in unserem Leben zeitweise noch Realität. Unser Herz ist „arglistig“ (Jer 17,9) und leider sind wir oft hochmütig, anstatt demütig zu sein. Anstatt uns der Sünde „für tot zu halten“ (Rö 6,11), leben wir das aus, was der Teufel von uns möchte. Auch im Leben von Petrus, Jakob, Mose und anderen Männern Gottes, gab es zeitweise diese Widersprüche. Doch das soll keine Ausrede sein. Wir sind auf die Gnade angewiesen und brauchen die Hilfe des Herrn, um ein Leben zu Seiner Ehre zu leben. Gibt es Widersprüche in Deinem Leben? Dann räum sie heute aus. #widerspruch #sünde #jesuserlebt
- Der Herr Jesus interessiert sich für dich
„Und eine Frau von den Frauen der Söhne der Propheten schrie zu Elisa und sprach: Dein Knecht, mein Mann, ist gestorben, … und der Schuldherr ist gekommen, um sich meine beiden Knaben zu Knechten zu nehmen.“ (2.Könige 4,1) Elisa hatte als Prophet Gottes ein echtes Interesse an den Nöten des Volkes Gottes. In unserem Leitvers kommt eine arme Witwe zu Elisa und breitet ihre Not vor Elisa aus. Sie war durch ihren verstorbenen Mann in eine „Schuldenfalle“ geraten. Wir wissen den genauen Grund nicht, doch aufgrund der Schulden, musste die arme Witwe zurecht fürchten, dass ihre beiden Söhne als Knechte weggenommen würden, um die Schulden ihres Mannes abzutragen. Im vorherigen Kap 3, hatte Elisa es mit 3 Königen zu tun, die gegen den König von Moab in den Kampf ausgezogen waren, aber unverhofft in eine lebensbedrohliche Lage gekommen waren. Für das Heer und ihre Tiere gab es kein Wasser mehr. Elisa hat für beides eine Lösung: Josaphat, der König von Israel, bekommt eine „gewürzte“ Kurzpredigt zu hören und den klaren Auftrag „Grube an Grube“ zu graben. Die arme Witwe soll Gefäße aus ihrer Nachbarschaft herbeiholen, um diese dann mit Öl zu füllen. In beiden Fällen war Glauben nötig, aber in beiden Fällen griff Gott auf wundervolle Weise ein. Elisa erinnert uns an den Herrn Jesus, den Sohn Gottes. Obwohl (oder vielleicht gerade deshalb) Jesus Gott ist und erhaben über uns Menschen steht, sind wir Ihm keinesfalls egal. „Denn so spricht der Hohe und Erhabene ... : Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen.“ (Jes 57,15) Er zählt die „unendliche“ Zahl der Sterne und nennt jeden einzelnen Stern mit Namen (Ps 147,4), aber gleichzeitig steht Er bereit, um die Wunden derer zu verbinden und zu heilen, die in ihrem Herzen verletzt sind. Der Herr Jesus sieht es nicht nur, wenn Du in Not, verletzt oder in Trauer bist und vor schier unlösbaren Herausforderungen stehst, sondern Er möchte Dir auch helfen! Bring Deine Not im Gebet zu dem Herrn Jesus! #jesuserlebt #jesusliebtdich #glaubenstärken
- Das Fundament
“Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.” (1.Korinther 3,11) Wenn es um einen Erlöser geht, gibt es „keinen anderen Namen“ (Apostelgeschichte 4,12). Wenn es um die Erlösung geht, gibt es keinen anderen Weg (Johannes 14,6). Auch für die Gemeinde gibt es kein anderes Fundament. Viele Gemeinden stehen auf einem „sandigen“ Fundament, und von dort aus kann es nur noch schlechter werden. Die Person und das Werk Christi, in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, ist die einzige solide Grundlage für das Fundament der Gemeinde. N.C.Funston #fundament #einweg #einname #keinandererweg #jesuserlebt #jesus #onlyone #bibleverseoftheday #erlöser #erlösung #gemeinde
- Eiskalt erwischt!
„Da spricht die Magd, die Türhüterin, zu Petrus: Bist nicht auch du einer von den Jüngern dieses Menschen? Er sagt: Ich bin es nicht.“ (Johannes 18,17) Jesus Christus war gerade gefangengenommen und zu Annas, dem Hohenpriester, gebracht worden. Die Juden wollten Ihm den Prozess machen, Ihn endlich loswerden. Er hatte sie durch sein Leben immer wieder „ins Licht“ gestellt und ihre bösen Herzen aufgedeckt. Petrus und der „andere Jünger“ (wahrscheinlich Johannes), waren Jesus bis zum Amtssitz des Hohenpriesters gefolgt. Da Johannes dem Hohenpriester bekannt war, kam er hinein in den Hof des Hohenpriesters. Weil Petrus noch draußen wartete, sprach Johannes mit der Türhüterin, damit auch er hineinkommen konnte, um Jesus auf Seinem letzten, schweren Weg zu begleiten. Kurz vor diesem Erlebnis hatte Petrus, aber auch alle anderen Jünger, mit Nachdruck beteuert, dass sie Jesus folgen würden, auch wenn es einmal “eng werden” und an die Substanz gehen würde. „Selbst wenn ich mit dir sterben müsste, werde ich dich nicht verleugnen.“ (Mt 26,35) Bestimmt hatte Petrus das ernst gemeint. Jedenfalls war es nicht einfach ein loses Versprechen gewesen, doch jetzt wurde er eiskalt von der Realität erwischt. Sein eigenes Herz hatte ihn betrogen (vgl. Jer 17,9). Auf die Frage der Türhüterin, ob er auch ein „Jünger dieses Menschen“ sei, verlässt ihn der Mut. Mehr als ein: „Ich bin es nicht.“ kommt nicht über seine Lippen. Noch mindestens zweimal bekommt Petrus in dieser Situation die Möglichkeit sich zu seinem Herrn zu bekennen, doch es geht schief. Petrus versagt und verleugnet seinen Herrn. Oft geht es mir wie Petrus. Der Grund für mein Versagen liegt darin, dass ich mich selbst überschätze, auf meine Kraft vertraue und nicht nahe genug bei dem Herrn bin. Ich lasse Gelegenheiten bei meinen Kollegen, Nachbarn und Kunden, wo ich Jesus bekennen könnte, aus und schweige lieber. Lasst uns mit Gottes Hilfe und unter Gebet neuen Mut fassen, uns zu Jesus zu bekennen, denn Er verspricht uns: „Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist;“ (Mt 10,32) #jesuserlebt #mut #jesus #bekennen #versagen #bibel #petrus
- Freust Du Dich, dass zu tun, was Gott gefällt?
„Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, ist meine Lust; und dein Gesetz ist im Innern meines Herzens.“ (Psalm 40,9) Psalm 40 ist ein besonderer Psalm. Speziell die Verse 7-9 des Psalms machen klar, dass es sich um einen messianischen Psalm handelt. Das bedeutet, dass David, der Autor des Psalms, nicht in erster Linie von sich und seinen Erfahrungen schreibt, sondern von Jesus, dem wahren Messias. Bestätigt wird das auch im NT, wo der Schreiber des Hebräerbriefes Psalm 40 zitiert, und auf den Herrn Jesus anwendet (vgl. Hebräer 10,5ff). Als der Herr Jesus sich erniedrigte und als Mensch auf diese Erde kam, erfüllte Er den ewigen Ratschluss Gottes. Von Anfang an stand Golgatha als Ziel vor Seinen Augen. Doch hatte der Herr Jesus immer eine tiefe Freude daran den Willen Gottes zu tun. Die Freude des Herzens Gottes, war auch Seine Freude. Bei allen Höhen und Tiefen, die Sein Weg des Gehorsams mit sich brachte, wollte Jesus nur Gottes Willen tun. Bei der Ablehnung und dem Hass der Menschen, der Gewalt, die Ihm angetan wurde und allen Leiden, in die wir gar keinen Einblick haben, gab es nur eins für den Herrn: „Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.“ (Joh 4,34) Gottes „Gesetz“ war in Seinem Herzen. Sein Gehorsam war nicht nur äußerlich, sondern eine volle Herzensangelegenheit. Er kannte den Willen Gottes, weil Er selbst Gott ist, aber auch deshalb, weil Er in ständiger Gemeinschaft mit Gott lebte. Davon wollen wir lernen: Freust Du Dich darüber, dass zu tun, was Gott gefällt? Lebst Du als Christ, um anderen zu gefallen, oder weil Du den Herrn liebst und Ihm gefallen möchtest? Interessierst Du Dich für den Willen Gottes? #freude #gotteswillen #jesus #bibelvers #bibel #bibleverses #gott #jesuserlebt
- Nutze deine Zeit
„Gebt nun acht, wie ihr sorgfältig wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise, die die gelegene Zeit auskaufen, denn die Tage sind böse.“ (Epheser 5,15.16) Kinder Gottes sollen weise sein. Ihr ganzer Lebensstil sollte von Weisheit gekennzeichnet sein. Weise zu „wandeln“ bedeutet, dass Du das Wort Gottes ganz praktisch auf Dein Leben anzuwenden weißt und nicht einfach in den Tag hineinlebst. Das wäre unweise. Dann tust Du so, als würdest Du Gottes Wort nicht kennen. Wir sollten immer wieder prüfen, wie wir leben, damit unser Leben nicht auf das Niveau „der Welt ohne Gott“ herabsinkt. Geht es uns in unserem Leben darum, dass Jesus Christus durch uns großgemacht wird oder interessiert uns das eigentlich gar nicht? Haben wir ein Herz für das Evangelium und die Menschen, die Jesus noch gar nicht kennen? Was empfinden wir in unserem Alltag für unsere Glaubensgeschwister? Weise Menschen kaufen die Zeit aus – sie holen das Maximale aus der zur Verfügung stehenden Zeit heraus. Dabei geht es nicht darum egoistische Ziele zu verwirklichen, sondern die Gelegenheiten zu nutzen, die Gott uns gibt, um ein Licht in der Finsternis zu sein. „Die Tage sind böse“ – die Welt, die uns umgibt, ist voller Sünde. Täglich steht man unter dem Eindruck, dass das Maß für die Sünde doch eigentlich bald voll sein müsste. Das Gericht über diese böse, von Gott abgekehrte, Welt steht vor der Tür. Doch heute, hier und jetzt, wo wir sind, haben wir noch Zeit, „unser Licht leuchten zu lassen“. Wenn Jesus heute wiederkäme, um uns zu sich zu holen, hätten wir morgen keine Gelegenheit mehr dazu. Deshalb nutze deine Zeit – Gott hat sie Dir geschenkt! #nutzedeinezeit #lebensstil #weise #weisheit #lichtinderfinternis #gericht #jesuserlebt
- Der Mensch denkt, Gott lenkt
„Es geschah aber in jenen Tagen, dass eine Verordnung vom Kaiser Augustus ausging, den ganzen Erdkreis einzuschreiben […] Es ging aber auch Joseph von Galiläa aus der Stadt Nazareth hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt,..“ (Lukas 2,1+4) In diesen sehr bekannten Versen in der Bibel, sieht alles danach aus, als würde die Initiative vom Kaiser als Machthaber ausgehen. Er plant eine Volkszählung und erlässt einen Befehl an alle Untertanen, sich einschreiben zu lassen. Das Volk gehorcht und so ziehen auch Joseph und Maria nach Bethlehem, um sich dort einschreiben zu lassen. Und genau hier wird der Sohn Gottes, Jesus Christus, geboren. Gott wird Mensch. Das größte Wunder der Geschichte. Doch wer genau hinsieht und das Alte Testament hinzunimmt, stellt schnell fest, dass es keineswegs „nur“ eine Entscheidung des Kaisers war, genau jetzt eine Einschreibung zu veranlassen. Gott wirkt im Hintergrund und sorgt dafür, dass die Vorhersage aus Micha 5,1 exakt in Erfüllung geht. Bei Gott gibt es keine Zufälle. Das ist bis heute so. Er hält die Fäden in der Hand und lenkt Entscheidungen von Menschen und Königen auf der ganzen Welt. Vieles davon verstehen wir nicht und doch verfolgt Gott Seinen Plan. Vielleicht war auch damals nicht jedem klar, warum die Einschreibung in der jeweiligen Heimatstadt stattfinden musste, doch für den Sohn Gottes war es der vorherbestimmte Ort zum richtigen Zeitpunkt. „Wasserbächen gleicht das Herz eines Königs in der Hand des HERRN; wohin immer er will, neigt er es.“ (Sprüche 21,1) #dermenschdenktgottlenkt #keinzufall #entscheidung #könig #regierung #gottesplan #jesuserlebt












