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  • Bibellese-Adventskalender - Türchen 14 – 1. Korinther 10,14-33

    Ab dem 14. Vers im 10. Kapitel kommt der Apostel Paulus auf das Thema „Tisch des Herrn“ zu sprechen. Ein Tisch ist das Zeichen von Gemeinschaft, und darum geht es jetzt hier. Die gläubigen Korinther standen aufgrund der täglichen Beeinflussung in Gefahr, wieder Gemeinschaft mit den Götzen zu haben. Der Apostel stellt ihnen jetzt ein besonderes Vorrecht vor, nämlich die Gemeinschaft mit dem Herrn, mit Gott selbst. Paulus benutzt die Zeichen, die wir vom Abendmahl kennen, den Kelch und das Brot, um daran die Gemeinschaft am Tisch des Herrn deutlich zu machen (Vers 16). Der Kelch ist ein Symbol des vergossenen Blutes des Herrn Jesus am Kreuz auf Golgatha, das Brot spricht symbolisch von seinem dahingegebenen Leben. Lies dazu mal Lukas 22,14-20, wie der Herr Jesus das Abendmahl eingesetzt hat. Aber was haben Brot und Kelch jetzt genau mit Gemeinschaft zu tun? Nun, wir kommen jeden Sonntag zum Abendmahl (oder: Brotbrechen) zusammen, um der Aufforderung des Herrn Jesus nachzukommen: „Dies tut zu meinem Gedächtnis“ (Lukas 22,19). Und das ist genau der Bezug zur Gemeinschaft. Wir haben Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus selbst und wir haben Gemeinschaft als Gläubige untereinander. Das zeigen wir besonders durch das Essen von dem einen Brot (Vers 17). Über das Thema „Abendmahl“ wirst du in den nächsten Tagen noch einiges mehr erfahren. Die Verse 18 bis 22 nehmen wieder Bezug auf die schon so oft angesprochene Situation mit den Götzenbildern. Der Apostel Paulus macht den Korinthern jetzt klar, dass man nicht gleichzeitig Gemeinschaft am Tisch der Götzen und am Tisch des Herrn haben kann. Wie wichtig ist dir das Thema „Gemeinschaft“? Ist Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus und Gemeinschaft unter Gläubigen ein fester Bestandteil deines Christenlebens? Im nächsten Abschnitt (Verse 23 bis 33) geht Paulus nochmal näher auf das Thema „Gewissen“ ein (vgl. Kapitel 8). Hier lag jetzt die Situation vor, dass jemand von den Korinthern zum Essen eingeladen wurde. Grundsätzlich galt: Das, was man vorgesetzt bekam, sollte man auch essen, ohne es zu untersuchen. Eine Ausnahme stellt der Apostel vor: Wenn der Gastgeber sagt, dass das Essen als Götzenopfer dargebracht wurde, dann sollte man um des Gewissens des anderen willen nicht davon essen, obwohl man aufgrund seines eigenen Gewissens darin grundsätzlich frei war. Die Situationen im Leben des Gläubigen sind eben nicht immer schwarz oder weiß. Oft geht es um Gewissensfragen, worüber man zu unterschiedlichen Ansichten kommen kann. Ein Grundsatz ist aber für jeden in jeder Situation gültig: „Tut alles zur Ehre Gottes.“ #jesuserlebt #adventskalender #gemeinschaft #tischdesherrn #brot #wein #kelch #körper #leib #leben #blut #gewissen #götzenbilder #jesus #gott

  • Bibellese-Adventskalender - Türchen 13 – 1. Korinther 10,1-13

    Im 10. Kapitel nimmt der Apostel Paulus die Wüstenreise des Volkes Israel zum Anlass, um den Korinthern einige Belehrungen an die Hand zu geben. Das Volk Israel wurde auf wunderbare Art und Weise aus Ägypten herausgeführt. Sie erlebten jeden Tag Gottes Fürsorge in der Wüste. Es fehlte ihnen an nichts (Verse 1-4). Und doch wurden sie nach einiger Zeit undankbar und rebellierten gegen Mose und letztendlich auch gegen Gott. Gott konnte das nicht einfach so stehen lassen, sondern Er griff ein. Alle die damals aus Ägypten ausgezogen waren, starben innerhalb der 40 Jahre in der Wüste. Aus dieser Generation durften nur Josua und Kaleb in das verheißene Land einziehen. Nun hätten sich die Korinther fragen können, was das jetzt mit ihnen zu tun habe. Paulus macht deutlich, dass die Begebenheiten aus dem Alten Testament keineswegs nur einen historischen Wert haben, sondern dass diese Dinge auch zu unserer Ermahnung aufgeschrieben wurden (Verse 6 und 11). Und genau diese Ermahnungen brauchten jetzt die Korinther. Sie sollten nicht nach bösen Dingen begehren, wie das Volk Israel in der Wüste. Sie sollten keine Götzendiener sein, sie sollten keine Hurerei treiben, sie sollten Gott nicht versuchen und sie sollten nicht gegen Gott rebellieren (Verse 7-10). Nun wussten die Korinther, warum Paulus das warnende Beispiel des Volkes Israel angeführt hatte: Es betraf sie direkt. Leider kamen diese Sünden auch bei ihnen vor. Welchen Stellenwert hat das Alte Testament bei uns? Lesen wir die Geschichten nur, weil sie „interessant“ sind, oder verstehen wir, was Gott uns damit auch heute im Jahr 2020 zu sagen hat? Gottes Wort ist heute immer noch aktuell! Das Volk Israel hatte auf eigene Kraft vertraut und war daran gescheitert. Das hatte sich bei den Korinthern nicht geändert und auch heute werden wir scheitern, wenn wir meinen, selbst alles in die Hand nehmen zu können (Vers 12). Auf der anderen Seite dürfen wir Gott vertrauen, dass Er uns führt. Dann geht unser Blick weg von uns selbst und geht zu Ihm hin. Es kann aber sein, dass Gott unseren Glauben und unser Vertrauen prüfen, oder auf die Probe stellen möchte. Im 13. Vers gibt der Apostel Paulus den Korinthern einen echten Mutmacher mit auf den Weg: Es kann sein, dass Glaubensprüfungen kommen, aber Gott ist treu und er wird nicht zulassen, dass wir über die Maßen geprüft werden. Vielleicht wird dein Glaube gerade auf die Probe gestellt. Vertraust du auf Gott, der treu ist und versprochen hat, dass du deine Glaubensprüfung auch ertragen kannst? #jesuserlebt #adventskalender #altestestament #volkisrael #wüste #belehrung #mose #aktuell #kraft #bibel #gotteswort #prüfung #glaubensprüfung #versuchung

  • Bibellese-Adventskalender - Türchen 12 – 1. Korinther 9

    Nachdem Paulus im vorherigen Kapitel die christliche Freiheit zur Nutzung natürlicher Dinge klar verteidigt hat, zeigt er nun, dass auch in Bezug auf den Diener Christi größtmögliche Freiheit besteht. Gerade als Apostel, der er trotz des Widerspruchs seiner Gegner unbestritten war, war er in einer bevorzugten Stellung. (Verse 1+2) Die Bestätigung seiner Apostelschaft war die Frucht, die sie gebracht hatte: die Korinther selbst. Ab Vers 3 kannst du erkennen, dass es durchaus üblich für Diener des Herrn, sogar für die meisten Apostel wie Petrus war, verheiratet zu sein. (Inhalt von Kapitel 7) Doch Paulus und Barnabas hatten von ihren Rechten keinen Gebrauch gemacht. Ja, sie hätten sogar das Recht gehabt, von ihrem Dienst an den Gläubigen und für Gott zu leben, statt mit ihrer eigenen Hände Arbeit einen Lebensunterhalt zu verdienen. (vgl. Apg. 20,34) Dies leitet er aus dem natürlichen Leben (Vers 7+11), aus dem Gesetz Moses (Vers 9) und der Opfer (Vers 13) sowie aus der Werthaltigkeit der „Austauschgüter“ (Vers 11) her. Andere hatten dieses Recht genutzt, aber er nicht und egal, wie er es machte, wurde es ihm zur Anklage durch seine Feinde ausgelegt. Kennst du das vielleicht auch aus deinem Leben? Sei versichert: Nur wer nichts für den Herrn macht, macht in den Augen anderer auch nichts verkehrt! Wichtig ist aber die Beurteilung des Herrn! Was wird Er zu all unserer Untätigkeit im Evangelium und seinem Dienst sagen? Vielleicht das, was Paulus nun anführt: Wehe, wenn er seiner Aufgabe, das Evangelium zu predigen nicht nachkommen würde! (Vers 15+16) Er führt das hier nicht aus, um sich selbst zu rühmen oder Bezahlung für sich einzufordern. Nein, sein Lohn und sein Ruhm, die lagen allein bei Gott und am Ende seines Lebens und Dienstes auch als Krone für ihn bereit. (vgl. 2. Tim. 4,8) Was nun folgt, könnte man Paulus als Menschenfurcht auslegen, aber das war nicht seine Motivation zur Anpassung. Wenn es angebracht war für die Wahrheit und den Glauben einzustehen, konnte er selbst Petrus ins Angesicht widerstehen. (s. Gal. 2) Aber wenn es darum ging, Ungläubige für Gott zu gewinnen und ihre Seelen zu retten, wollte er keinen einzigen Punkt zum Anstoß in seinem Verhalten geben. Wie bescheiden vom wohl größten Evangelisten aller Zeiten damit nur einige erretten zu können! Vers 24 – 27 zeigt dir, dass das menschliche Leben und der Dienst für Gott echten Einsatz und Kampf bedeuten, wo du Ausdauer und Disziplin wie ein Olympionike benötigst. (vgl. Phil. 3,13f.) Paulus zerschlug seinen Körper, was hier nicht Selbstkasteiung, sondern das Vernachlässigen bzw. bewusste Abwenden von natürlichen Bedürfnissen um des Werkes Gottes willen bedeutet. (s. 2. Tim. 2,4f.; z.B. Ehelosigkeit, Fasten) Ja, das Leben mit Gott kostet etwas, aber lohnt! Das Leben ohne Gott lohnt nicht und kostet den, der so lebt, das Wertvollste überhaupt: Die eigene, unvergängliche Seele! #jesuserlebt #adventskalender #verzicht #arbeit #disziplin #einsatz #ausdauer #freiheit #apostel

  • Bibellese-Adventskalender - Türchen 11 – 1. Korinther 8,1-13

    Im 8. Kapitel kommt der Apostel Paulus nun auf ein anderes Thema zu sprechen. Jetzt geht es um das Essen der Götzenopfer, also Essen von Fleisch, welches für die fremden Götter der Griechen bestimmt war. Für die Korinther damals war das ein echtes Problem. Götter und Götzenopfer gab es in Korinth, sowie in ganz Griechenland an jeder Ecke. Der Apostel Paulus berichtet auch darüber, als er auf seinen Reisen in Athen war (Apg. 17,22 ff). Paulus muss erstmal wieder auf die Basis zurückkommen. Er macht den gläubigen Korinthern nochmal deutlich, dass es nur einen wahren Gott gibt, „ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind“ (Verse 4-6). Müssen wir auch nicht immer wieder zur Basis zurückkommen und uns bewusst machen, dass alles von Ihm, dem Herrn selbst, ausgeht? Nun konnte es sein, dass ein gläubiger Christ aus Korinth ein Problem mit dem Götzenfleisch hatte. Das greift der Apostel ab dem 7. Vers auf. Da ein Ungläubiger es gewohnt war Götzenopfer zu essen, dachte er sich nichts weiter dabei. Einige von den Korinthern waren aber zum Glauben an den lebendigen Gott gekommen und bei diesen Gläubigen schlug jetzt das Gewissen auf unterschiedliche Art und Weise an. Ein noch jung Bekehrter war im Glauben noch nicht so gefestigt. Ebenso gab es Glaubensschwache unter ihnen, die jetzt aufgrund ihres zarten und schwachen Gewissens nicht mehr in der Lage waren, das Götzenfleisch zu essen. Der Apostel Paulus macht deutlich, dass das Essen an sich weder zum Vorteil, noch zum Nachteil war (Vers 8), aber den Schwachen sollte man keinen Anstoß geben. Anstoß geben bedeutet, dass ich durch mein Verhalten oder meine Taten andere zum Sündigen „anstoße“ und somit ein Hindernis für den Glauben des Anderen werde, was für ihn Übungen und eventuell Abfall nach sich zieht (siehe auch Römer 14,20+21). Einige von den Korinthern gingen sogar so weit, dass sie im Götzentempel das Götzenfleisch aßen (Vers 10). Dadurch konnte ein schwacher Gläubiger beeinflusst werden, indem er sich ebenso dazu hinreißen ließ, obwohl sein Gewissen es ihm klar „verbot“. Das Fazit in Vers 11 über eine solche Situation ist erschütternd: „Durch deine Erkenntnis kommt der Schwache um.“ Vers 12 macht umso deutlicher, dass ein absichtliches Verletzen des Gewissens eines Mitgläubigen eine Sünde gegen Christus ist. Auch wenn wir meinen stark zu sein und Erkenntnis zu haben, lasst uns niemals vermeintlich Schwächere geringschätzen und bewusst ihr Gewissen verletzen, sondern aufeinander Rücksicht nehmen (vgl. 1. Thessalonicher 5,14 und Hebräer 10,24). #jesuserlebt #adventskalender #hindernis #hilfe #sünde #anstoß #fallen #götzen #götzenopfer #fleisch #glaube #erkenntnis #stark #schwach #gewissen

  • Bibellese-Adventskalender - Türchen 10 – 1. Korinther 7,17-40

    Nachdem Paulus so deutlich über die Ehe gesprochen hat, kommt nun ein kurzer Einschub. In den Versen 17-24 geht es darum, dass die Bekehrung zwar eine radikale Veränderung im persönlichen Leben nach sich zieht, aber nicht unbedingt eine gesellschaftliche Umwälzung. Jeder Christ soll erst einmal in dem Umfeld bleiben, wo Gott ihn hingestellt hat. Dabei sollte sich jeder Gläubige bewusst sein, dass er ein Knecht (Diener) des Herrn Jesus ist (V.23). Bist du zufrieden mit deiner aktuellen Situation oder willst du unbedingt etwas an deiner Stellung verändern (in Beruf, Familie oder Schule)? Nun wendet sich der Apostel erneut der Frage des Heiratens zu. Auch hier spricht er den Korinthern eine ähnliche Empfehlung aus (V.25-27). Dabei ist die Blickrichtung seiner Empfehlung immer der HERR selbst. Wie aus Vers 29 deutlich wird, ist unsere Zeit knapp, weil der Herr Jesus bald wiederkommt. Im Dienst für Gott hat ein Unverheirateter eindeutig Vorteile: Er hat mehr Zeit zur Verfügung, weil er sich nicht um Ehe oder Familie kümmern muss (V.32-34). Dazu können natürlich auch andere Probleme kommen (V.28). Paulus wollte die Korinther damit aber nicht “knechten”, sondern sein Ziel ist immer ein “ungeteiltes Anhangen an dem Herrn” (V.35). Wie nutzt du diese kurze Zeit die dir noch bleibt? Zum Abschluss dieses Kapitels wird noch einmal erklärt, dass dies nur auf Menschen zutrifft, die wirklich Selbstbeherrschung haben und dadurch fähig sind, ein sexuell enthaltsames Leben zu führen (V.37). Wenn sich andere dazu nicht in der Lage sehen und sie dann heiraten, ist es keine Sünde (V.36). Ein ernster Gedanke, der in der heutigen Zeit leider so oft missachtet wird findet sich in Vers 39: “Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt; ” Wie schade, wenn die Gebote Gottes heute so wenig Wert sind. Natürlich kann es auch vorkommen, dass ein Ehepartner schon früh stirbt. Dann schenkt Gott die Freiheit erneut zu heiraten, wenn der Partner nach seinen Gedanken ist. Willst du auch heute noch Gottes Wort in Bezug auf Heirat und Ehe wirklich ernst nehmen? Es ist zu seiner Ehre. Er wird dich dafür segnen und dich glücklich machen! #jesuserlebt #adventskalender #ehepartner #gläubig #ungläubig #sex #ehe #unreinheit #einheit #vereinigung #mann #frau #ehe #geschlecht #1korinther #scheidung #unverheiratet #gabe #ehelosigkeit

  • Jesus Christus - Seine Sündlosigkeit

    Wie kann Dein und mein Herz brennend für den Herrn Jesus werden? Wie können wir Jesus ähnlicher werden? Wie können wir wieder neu Feuer fangen, um Jesus mit ganzem Herzen nachzufolgen? Was kann uns Orientierung, Halt und Sicherheit in dieser herausfordernden Zeit geben? Der Schreiber des Hebräerbriefes sagt, dass wir von allem anderen weg, auf Jesus schauen sollen. „Hinschauend auf Jesus“ (Hebr 12,2). Und Paulus bringt es bei den Korinthern noch einmal auf den Punkt: "Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist." (2.Kor 3,18) Wenn wir uns mit dem Herrn Jesus Christus beschäftigen, werden wir verändert. Die Umstände bleiben dieselben, aber wir erfahren eine tiefgreifende Veränderung in unseren Herzen, die sich auch in unserem Leben auswirken wird. Der Herr Jesus ist in der Tat die einzigartigste Person, die es gibt. Er ist vollkommen Mensch und gleichzeitig ewiger Gott. Schöpfer und Erhalter des Universums und gleichzeitig das Kind in der Krippe. Er ist erhaben in allem! In diesem Video werden wir uns einmal etwas eingehender mit der Sündlosigkeit Jesu beschäftigen. #jesus #jesuserlebt #sünde #heilig #heiligkeit #sündlos #rein #gott

  • Müssen Christen den Sabbat halten?

    Müssen Christen eigentlich den Sabbat halten? Gibt es ein Gebot Gottes, dass Christen, die zur Gemeinde Gottes gehören, sich an das Sabbatgebot halten müssen? Nachdem Gott die Schöpfung, mit dem Mensch als Krönung, vollendet hatte, ruhte Er am siebten Tag. Gott war mit dem Schöpfungswerk zu seinem Ziel gekommen. Deshalb heiligt Er den siebten Tag und segnet ihn. Danach finden wir im ganzen ersten Buch Mose keine Anweisung den Sabbat zu halten. Es handelt sich zu Beginn der Schöpfung also noch nicht um ein Gebot für uns Menschen. Die verbindliche Einführung des Sabbats erfolgte erst, als das Volk Israel bereits aus Ägypten befreit worden war. Mit dem Auftreten des Herrn Jesus verschwindet der Sabbat nach und nach im Hintergrund. Auch in den Briefen des Neuen Testaments finden wir keine Anweisung mehr den Sabbat zu halten. Mehr zu dem Thema erfährst Du in dem Video ... #sabbat #schabbat #christen #jesus #gesetz #briefe #gott #gebot #gnade #jesuserlebt #mose #schöpfung #ruhe #ruhegottes #samstag

  • Bibellese-Adventskalender - Türchen 9 – 1. Korinther 7,1-16

    Nachdem Paulus am Ende von Kap. 6 darauf hingewiesen hat, dass der Körper nicht uns selbst, sondern Gott gehört, geht er nun zum Thema Ehe bzw. Ehelosigkeit über. Hierzu hatten die Korinther offenbar eine Frage gestellt (V.1). Paulus geht dabei auf Unverheiratete, Witwen und Verheiratete ein (V.8-10). Paulus erklärt in den Versen 1-7, dass es gut ist unverheiratet zu sein wie auch er selbst war. Er wünschte sogar alle wären wie er (V.7). Dabei ist allerdings zu beachten, dass dazu eine besondere Gabe (Fähigkeit) nötig ist, die nicht jedem gegeben ist. Darauf geht er später in Kapitel 12 noch einmal näher ein. Es gibt natürlich Menschen, die diese Gabe nicht haben und für diese ist es gut zu heiraten, um nicht in sexuelle Sünde zu fallen (V.9). So kann man die Ehe auch als ein Bewahrungsmittel vor Sünde betrachten. Natürlich bleibt es dabei trotzdem wahr, dass die Ehe von Gott eingesetzt ist (vgl. dazu 1. Mo.2,24). Somit ist die intime Gemeinschaft zwischen Mann und Frau ein gottgewollter Bestandteil der Ehe (V. 3-5). Vers 4 ist hier vielleicht etwas schwierig zu verstehen. Er meint in diesem Zusammenhang kein herrschen über den Ehepartner, sondern zeigt die gegenseitige Abhängigkeit in der Ehe. Die Verse 10-11 zeigen uns deutlich, dass die Ehe nicht geschieden werden soll. Achte einmal darauf wer hier die Anweisung gibt (V.10)? Paulus unterstreicht damit die Autorität dieses Gebots. Nun erklärt der Apostel, dass wenn in einer Ehe einer der Partner zum Glauben kommt, der Gläubige sich nicht von dem ungläubigen Partner trennen soll (V.12-13). Vers 14 bedeutet nicht, dass der Mann oder die Frau “automatisch” errettet wird, wenn der Partner zum Glauben kommt. Aber er ist dann in einer Stellung besonderen Segens, da z.B. andere in der Familie für seine Errettung beten. Genau dasselbe trifft natürlich auf gemeinsame Kinder zu. Durch ein vorbildliches Leben hat ein Christ immer die Möglichkeit andere in seinem Umfeld für den Herrn Jesus zu gewinnen. Das siehst du auch beim Gefängniswärter von Philippi (Apg. 16, 31-33). Hast du noch ungläubige Angehörige in deiner Familie? Willst du ihnen als Christ ein Vorbild sein? #jesuserlebt #adventskalender #ehepartner #gläubig #ungläubig #sex #ehe #unreinheit #einheit #vereinigung #mann #frau #ehe #geschlecht #1korinther #scheidung #unverheiratet #gabe #ehelosigkeit

  • Bibellese-Adventskalender - Türchen 8 – 1. Korinther 6,12-20

    Als Christ bis Du nicht mehr unter Gesetz, sondern wirklich frei. Du bist von Gott zur Freiheit berufen! (Gal 5,1) Paulus erinnert die Korinther in Vers 12 an ihre Freiheit, weist aber auch gleichzeitig darauf hin, dass diese Freiheit falsch gebraucht werden kann, wenn wir Dinge tun, die für unser Glaubensleben nicht nützlich sind oder für uns zu einer Sucht werden und uns beherrschen. In Vers 13 kommt Paulus darauf zu sprechen, dass der Bauch zur Aufnahme von Speisen als auch die Nahrung selbst im Himmel keine Funktion wie hier auf der Erde mehr haben werden. Offensichtlich zogen die Korinther daraus den falschen Schluss, dass es dann egal sei, was wir in unserem Leben mit unserem Körper machen. Dein und mein Körper gehören dem Herrn, Er hat einen Anspruch darauf und Interesse daran, was Du mit Deinem Körper tust. Es ist nicht egal, was wir mit unserem Körper machen. Dein und mein Körper ist nicht „für die Hurerei“ da. Hurerei ist jeder sexuelle Verkehr außerhalb der von Gott eingesetzten Ehe. Das betrifft auch Sex vor Ehe oder Selbstbefriedigung. Wir leben in einer sexualisierten Gesellschaft, wo kaum noch ein Empfinden dafür vorhanden ist, welche Funktion Gott unserem Körper eigentlich zugedacht hat. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir Gottes Gedanken kennen. In den Versen 14-17 macht Paulus klar, dass jeder wiedergeborene Christ ein Glied am Leib Christi ist. Der Gläubige bildet eine Einheit mit Christus im Himmel. Durch die sexuelle Vereinigung außerhalb der Ehe würde nun aber ein „Glied Christi“ zum „Glied einer Hure“ werden. Das darf auf keinen Fall sein! Der sexuelle Verkehr und die intimste Vereinigung nach Geist, Körper und Seele hat Gott nach 1.Mo 2,24 für den Bereich der Ehe vorgesehen, wo ein Mann und eine Frau zusammenkommen. Die beiden werden in der Ehe „ein Fleisch“. Seit Deiner Bekehrung zu Gott bist Du „ein Geist“ (V.17) mit dem Herrn Jesus. Du bist aufs Engste mit Ihm verbunden. Das ist der Grund dafür, warum Du keine „Vereinigung“ in Deinem Leben tolerieren solltest, die dieser Verbindung zu Deinem Herrn im Wege steht. Für die Gefahr der Sünde auf sexuellem Gebiet, gibt es nur einen Rat: Flieht die Hurerei! (V.18) Bitte spiele nicht mit dieser Gefahr. Du wirst garantiert verlieren. Mach radikal Schluss mit dieser Sünde! Beende unsaubere Beziehungen, bring sie mit Gott in Ordnung und wenn nötig, vertraue Dich dafür einem Bruder (wenn Du ein Bruder bist) oder einer Schwester (wenn Du eine Schwester bist) an. Zum Schluss (V.19-20) erinnert Paulus die Korinther noch einmal daran, dass ihr Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist. Als zu Pfingsten (Apg 2) der Heilige Geist auf die Erde kam, hat Er in der Gemeinde Gottes als auch in jedem einzelnen Gläubigen Wohnung genommen. Du gehörst nicht mehr Dir selbst und kannst mit Deinem Leben machen, was Du möchtest. Durch den hohen Kaufpreis den Gott in dem Herrn Jesus für Dich auf Golgatha bezahlt hat, besteht jetzt ein umfassender Anspruch auf Dein Leben. Das Ziel Gottes mit Deinem Leben ist, dass Du die Eigenschaften Gottes durch Deinen Körper auslebst. Wenn Du zeigst, wie Gott ist, verherrlichst Du Ihn! #jesuserlebt #adventskalender #freiheit #frei #körper #leib #sex #ehe #unreinheit #einheit #vereinigung #mann #frau #ehe #geschlecht #selbstbefriedigung #1korinther

  • Bibellese-Adventskalender - Türchen 7 – 1. Korinther 6,1-11

    In den ersten 11 Versen von 1.Korinther 6 geht es um Rechtsstreitigkeiten unter Gläubigen. Vielleicht hast Du auch schon einmal erlebt, dass Dir Unrecht getan wurde. Wie bist Du damit umgegangen? Oft ist es so, dass wir der Sache am liebsten auf den Grund gehen wollen, um unser Recht zu bekommen. Als Christen in der Familie Gottes sollten wir anders damit umgehen, wenn uns Unrecht geschieht. Die Christen in Korinth wollten ihre Ungereimtheiten und Streitigkeiten vor einem weltlichen Gericht austragen (V.1). Paulus drückt sein ganzes Erstaunen darüber aus (V.2-3), denn die Gläubigen werden einmal die Welt als auch die Engel richten (2.Pet 2,4; Jud 6), wenn Christus in Seinem Reich über die Erde herrschen wird (2.Tim 2,12; Off 20,6). Wenn der Herr Jesus uns in diese großartige Aufgabe mit hineinnimmt, sollten wir doch auch in der Lage sein, die alltäglichen Streitigkeiten unter Kindern Gottes zu klären. In den Versen 4-6 wird es noch einmal ganz klar, dass nicht ungläubige Richter die Angelegenheiten der Gläubigen klären können und sollen. In der Gemeinde Gottes haben weltliche Gerichtsbarkeiten keine Aufgabe, sondern es ist vielmehr die Aufgabe weiser Geschwister zur Klärung der Streitigkeiten beizutragen. Dafür ist keine besondere Gabe oder offizielle Einberufung nötig, sondern Abhängigkeit von Gott selbst. Es ist interessant, dass in vielen Gemeinden große Aktivitäten stattfinden und einflussreiche Gaben vorhanden sind, aber es an der richtigen Beurteilung der „Dinge dieses Lebens“ (V.4) scheitert! Wie ist es in Deiner Gemeinde? Bete für Frieden in Deiner Ortsgemeinde. In den Versen 7-11 macht Paulus unmissverständlich klar, dass das eigentliche Problem der Korinther viel tiefer lag. Die „Rechtshändel“, die sie miteinander hatten, waren vom Grundsatz her falsch. Ein Christ sollte es aushalten können, wenn ihm etwas vorenthalten wird und ihm Unrecht geschieht. Anstatt das Unrecht zu ertragen, teilten die Korinther gegeneinander aus. Sie schadeten einander und fügten sich Unrecht zu (V.8). Zum Schluss folgt noch eine ernste Ansprache (V.9-11): Wer Unrecht tut, gleicht in seinem Verhalten einem Ungerechten. Und eins steht fest – Ungerechte werden das Reich Gottes nicht erben. Ob die Korinther ihre Vergangenheit vergessen hatten? Sie hatten eine krasse Vergangenheit hinter sich gelassen und waren jetzt durch Gottes Gnade Abgewaschen (Deine Sünden durch Christi Blut abgewaschen) Geheiligt (Gott hat Dich für sich reserviert, Du gehörst Ihm) Gerechtfertigt (Du bist gerecht gesprochen. Gott sieht Dich so, als hättest Du nie etwas Böses getan) Denk einmal daran, was Gott aus Deinem Leben gemacht hat! Wie kannst Du dazu beitragen, dass der Streit zwischen Deinen Geschwistern gelöst wird? Hast Du selbst noch etwas mit Deinem Bruder oder Deiner Schwester in Ordnung zu bringen? #jesuserlebt #streit #adventskalender #gericht #richter #engel #erde #welt #jesus #recht #demut #übervorteilen #gott #unrecht #rechtsstreit #anwalt

  • Bibellese-Adventskalender - Türchen 6 – 1. Korinther 5

    Im 5. Kapitel des 1.Korintherbriefs lernst Du, was eine Gemeinde zu tun hat, wenn bei einem Gläubigen offenbar wird, dass er dauerhaft in einer Sünde lebt. Es ist nicht zu verhindern, dass Sünde in einer örtlichen Gemeinde zu Tage tritt, weil wir alle noch das Potential zum Sündigen haben. Umso wichtiger ist es jedoch, nicht gleichgültig darauf zu reagieren, sondern Gottes Gedanken über Gemeindezucht zu kennen und auch auszuleben. Die Korinther hatten einen schlimmen Fall von Inzest einfach geduldet (V. 1-2) und waren nicht einmal traurig darüber gewesen, sondern stolz und uneinsichtig. Als Paulus davon hörte, war für ihn sehr schnell klar, dass eine solche schlimme Sünde den Ausschluss aus der Gemeinschaft der Gläubigen zur Folge haben musste. In seiner Autorität als Apostel hatte er den Schuldigen bereits dem Satan überliefert, damit dieser merken sollte, was „das Fleisch“ (die sündige Natur) eigentlich ist (V. 3-5). Satan wird zum Instrument in der Hand Gottes, um den Betroffenen spüren zu lassen, wie falsch es ist, der eigenen egoistischen Lust zu folgen. Es geht nicht darum, dass ein Gläubiger wieder verloren gehen könnte. Wenn eine Gemeinde Sünde bei einem Gläubigen duldet und gleichgültig darüber hinwegsieht, hat das zur Folge, dass die ganze Gemeinde verunreinigt wird. Ein winziges Stück Sauerteig wird in jedem Fall den ganzen Leib durchsäuern. Die Korinther sollten gründlich aufräumen und alles Schlechte und Sündige wegtun, damit der Herr Jesus wieder ungehindert in ihrer Mitte sein und segnen konnte (V. 6-8). Ihr Leben sollte ein Fest für Gott sein. Gibt es auch in Deinem Leben Sünden, die Du eigentlich bekennen und wegtun müsstet, damit wieder Freude in Dein Herz einziehen kann? In den Versen 9-13 lernst Du, dass wir mit jemandem, der „Bruder genannt“ wird und in Sünde lebt, nicht mehr als notwendige Maß an Gemeinschaft haben können. Wir können nicht mal mehr mit ihm gemeinsam essen. Dabei musst Du unterscheiden lernen, ob jemand in Sünde fällt und durch ein Bekenntnis und Buße wieder zurechtkommt oder ob er in einer Sünde lebt und in ihr verharrt. Wir sind umgeben von Menschen, die in den schlimmsten Sünden leben, aber Gott nicht kennen. Von diesen Menschen sollen wir uns nicht distanzieren, denn sie brauchen Jesus als Retter und können Gottes moralische Ansprüche gar nicht verstehen und befolgen. Eine örtliche Gemeinde ist aufgefordert Gemeindezucht auszuüben und „den Bösen“ hinaustun. Ziel der Zucht ist immer die Wiederherstellung dessen, der gesündigt hat. Es geht nicht darum jemanden öffentlich zu demütigen und bloßzustellen. Echte Liebe sollte eine örtliche Gemeinde motivieren, wenn sie Zucht ausübt, so wie Gott seine Kinder auch aus Liebe züchtigt (vgl. Heb 12,6.7). Wird in Deiner Gemeinde Gemeindezucht ausgeübt? #adventskalender #1korinther #bibel #gotteswort #jesuserlebt #gemeinde #versammlung #zucht #sünde #gleichgültig #bruder #schwester #ausschluss

  • Bibellese-Adventskalender - Türchen 5 – 1. Korinther 4

    Paulus hatte im 3. Kapitel klar gezeigt, dass menschliche Titel und Anerkennung in der Arbeit am Reich Gottes unwichtig sind. In den Versen 1–5 führt er die wesentlichen Merkmale eines Dieners Christi an. Zunächst, dass dieser ein Diener Christi ist und weiß, wem er dient. Zweitens, dass er die Arbeit in Treue tut und drittens, die Beurteilung dem Herrn überlässt. Der Herr allein kann den Dienst für Ihn und die Motivation dahinter beurteilen und wird das auch einmal tun. Nicht um zu strafen, sondern um gerechten Lohn zu verteilen, zu loben. Du lernst hier auch, dass die eigene Beurteilung oft fehlerhaft ist, denn es gilt Jeremia 17,9 auch in Bezug auf dein eigenes Herz. Oft braucht der Gläubige ein ganzes Leben um zu erkennen, was in seinem Herzen ist. (vgl. 5. Mose 8,2) Ab Vers 6 erläutert Paulus, dass er in Kapitel 3 das Beispiel von Apollos und sich selbst verwendet hat, um den Korinthern einen Grundsatz aufzuzeigen: Der Gläubige hat nichts, dessen er sich selbst rühmen könnte. Wenn er etwas für seinen Herrn tut, so hat er das hierfür Notwendige doch immer erst von Ihm empfangen. (Vers 7) Ja, die Korinther standen in Gefahr, sich auf ihre hervorragenden Gaben etwas einzubilden und arrogant gegenüber den Gläubigen aufzutreten. Paulus muss ihnen zeigen, dass sogar oder gerade die Apostel nichts hatten, dessen sie sich freuen oder womit sie auftrumpfen konnten. Im Gegenteil hatte Gott sie der ganzen Schöpfung als Schauspiel hingestellt, sodass genau diese großen Apostel als schwach, töricht und verachtet galten. Sie erlebten Verfolgung und Leid, während die Welt sie für Dreck achtete. (Vgl. hierzu einmal Gottes Beurteilung seiner verfolgten Diener in Hebr. 11,38!) Wie ist das bei dir und mir? Wollen wir jemand sein - in dieser Welt oder vielleicht nur vor den Christen? Bilden wir uns nicht leicht etwas auf uns selbst und unsere Begabungen ein? Weißt du, dann muss Gott sie uns vielleicht für eine Zeit nehmen, damit wir wieder klarer sehen, wie abhängig wir von Ihm sind, Der uns Kraft und Befähigung schenkt. (z.B. merken wir leider oft erst, wie wunderbar unser Körper funktioniert, wenn er es mal nicht tut!) Ab Vers 14 richtet Paulus einen direkten Appell an die Korinther, aus denen seine ganze Liebe zu ihnen, seinen Kinder im Glauben, spricht. Die Selbstüberhebung war bei einigen so weit gegangen, dass sie Paulus ablehnten und über ihn urteilten. Sie standen in Gefahr abzufallen, nicht von Paulus, sondern vielmehr von Christus. Wenn wir einen Diener Christi verachten oder ablehnen, lehnen wir im Endeffekt Den ab, Der ihn geschickt und befähigt hat. Wie ernst ist das doch! #adventskalender #1korinther #bibel #gotteswort #jesuserlebt #fähigkeiten #begabung #herr #gott #kraft #lohn

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