Bei dem Kreuz




“Bei dem Kreuz Jesu standen aber seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Kleopas, und Maria Magdalene. Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, den er liebte, dabeistehen, […]” (Joh. 19, 25-26)

Der Trubel der Volksmenge, die den “Mann der Schmerzen” beschimpft, liegt in der Luft. Der Hohn der Pharisäer und Schriftgelehrten fliegt wie Pfeile auf den leidenden Herrn. Kriminelle auf beiden Seiten, die ihre Verachtung ausdrücken. Die Soldaten schauen auf den Boden und losen um seine Kleidung. Hass, Ablehnung und Spott erschallen rund um die Schädelstätte als Jesus (oh wunderbarer Name!) für die Gottlosen stirbt.

Aber vier Frauen und Johannes stehen dabei. Sie treten aus der Menge heraus und stellen sich vor das Kreuz in der Mitte, wo derjenige hängt, der dort für Sünder stirbt. Es war Liebe und Ergebenheit gegenüber Gott und Seinen Geliebten. Glaubst du, das hat Er nicht anerkannt, wenn sich Menschen zu Ihm bekennen? Tut Er es nicht auch heute, wenn wir uns auf Seine Seite stellen, auch wenn alle anderen weglaufen?

Nach J. Boyd Nicholson

Übersetzt aus dem Kalender “Choice Gleaning”


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