Daran werden alle erkennen


Ist es dir auch schon einmal so gegangen, dass dir etwas “an den Kopf geworfen” wurde, was dich verletzt hat? Manchmal reicht auch nur ein Blick oder eine Geste und du bist innerlich getroffen. Und das von einem Bruder oder einer Schwester im Glauben.

Danach regt sich schnell Ärger oder sogar Wut. Wie war das denn jetzt gemeint? Was habe ich ihm denn getan? Hat er mit seinem Blick eben mich gemeint?

Diese und ähnliche Fragen kommen dann sehr schnell in dir auf. Aber leider bist du zu ängstlich, zu stolz oder zu verärgert, um auf den anderen zuzugehen und die Sache zu klären. Das Ergebnis ist eine allmähliche Distanz und dein innerer Ärger bleibt oder wächst.

Viele von uns kennen sicherlich solche Situationen. Zunächst machen wir uns keine Gedanken darüber, der Kontakt wird vielleicht weniger und immer wenn man diese Person wieder sieht, regt sich da der Ärger, dieser Gedanke an den Blick von damals…

Der Herr Jesus sagt selbst zu Seinen Jüngern im Johannes Evangelium: “Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebet, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.” (Joh.13,35) Das ist es, was Er sich von seinen Jüngern wünscht. Es ist sogar ein direkter Befehl. Er macht deutlich, dass durch die Liebe, die wir zu anderen Gläubigen haben, auch unser Zeugnis vor der Welt beeinflusst wird. Die Menschen um uns her werden erkennen, zu wem wir gehören, wenn wir mit unseren Glaubensgeschwistern in Liebe zusammenleben.

Wie oft wird da unser eigener Stolz zum Hindernis. Eine Beziehung, vielleicht früher eine gute Freundschaft, geht kaputt, weil keine Bereitschaft da ist, Liebe zu zeigen und zu vergeben. Denke heute noch einmal darüber nach. Der Herr Jesus will dir dabei helfen. Er hilft dir die richtigen Worte zu finden. Er, der dir und mir alles vergeben hat durch Sein Werk am Kreuz, gibt auch dir die Kraft dazu. Damit wieder Freude da ist und auch die Menschen um uns her erkennen, dass wir Seine Jünger sind.

Vor allem habt untereinander eine inbrünstige Liebe, denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden. (1. Pet. 4,8)


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