Die menschliche Masche (1)


“Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren; und sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich Schürzen.” - 1. Mose 3,7


“Und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des HERRN mitten unter die Bäume des Gartens.” - 1. Mose 3,8b


Die aktuellen Diskussionen, politischen Programme und Proteste zur menschengemachten Zerstörung durch den Klimawandel bzw. zu Klimaschutz und –zielen zeigen einmal mehr die wesentlichen Probleme der Menschheit auf. Die Probleme sind nicht um uns her, sondern in jedem Menschen persönlich und bei uns als Menschheit gemeinschaftlich. Der Klimawandel und unser Umgang damit zeigen, nach welchem Mechanismus, welcher Masche, der Mensch handelt und denkt.


Da sind zunächst die Unabhängigkeit und der unbedingte Hang zu Eigensinn und Bosheit. Das wird am Meisten in der Vergötterung des Egos, des eigenen Ichs deutlich. Und so hat der Mensch sich alles eingerichtet, ausgebeutet und genutzt, um das eigene Leben vermeintlich schöner, müheloser und erfüllter zu gestalten. Oft funktioniert das aber nur auf Kosten des Lebensumfelds. Nach Erkenntnis der eigenen Schuld und Verantwortung versucht der Mensch dann diese zu leugnen, zu unterdrücken und aus dem Weg zu gehen. Das mündet in eigenen Ideen und Lösungsansätzen und einem Fluchtreflex vor dem Problem.


Schon am Anfang der Zeit verursachte der Mensch durch sein eigenwilliges und falsches Handeln die größte Tragödie und damit auch den Verfall der Umwelt. Er hörte auf die Stimme Satans und beging die erste Sünde in Unabhängigkeit und Auflehnung gegen Gott. Dadurch musste Gott auch die Schöpfung verfluchen. (1. Mose 3; Römer 8,20) In der Folge versuchte der Mensch, sich durch eigene Ideen (Lendenschurz aus Feigenblättern) vor den prüfenden Blicken Gottes zu verstecken und seine Nacktheit zu verbergen. Das gelang ihm natürlich nicht und er konnte die Nähe Gottes nicht mehr genießen.


Auch später bei Kain, der seinen Bruder ermordet hatte, finden wir dieses Flüchten und Verstecken vor Gott, der eigenen Sünde und Verantwortung:


“Und Kain ging weg von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Land Nod (= Flucht), östlich von Eden.” - 1. Mose 4,16


Wann lernen wir endlich uns unserer Verantwortung zu stellen und sind ehrlich zu uns selbst? Vor allem ehrlich vor dem Gott und Schöpfer, Dem wir Rechenschaft schuldig sind.

Willst Du nicht heute damit anfangen und Dich vor Ihm beugen, Dein Versagen und die Sünden bekennen und wieder die Nähe Gottes suchen?


“Sucht den HERRN, während er sich finden lässt; ruft ihn an, während er nahe ist.” - Jesaja 55,6


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