Die Schulter des guten Hirten (Lukas 15,1-7)


„Und wenn er es gefunden hat, legt er es mit Freuden auf seine Schultern; und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und die Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Ebenso wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die die Buße nicht nötig haben.“ (Lukas 15,5-7)

Die Pharisäer und Schriftgelehrten zurzeit Jesu glaubten von sich selbst, gerecht zu sein und keine Rettung nötig zu haben. Sie schauten von oben auf andere herab und hatten kein Verständnis für die Gnade, die der Herr Jesus den Zöllnern und Sündern zeigte, als er mit ihnen gemeinsam gegessen und sie aufgenommen hat.


Um den Pharisäern deutlich zu machen, dass auch sie verloren waren, erzählte Er ihnen das Gleichnis von dem einen verlorenen Schaf und den 99 Schafen, die in der Wüste zurückblieben, als der Hirte sich auf die Suche nach dem einen Schaf machte.


Der Herr Jesus freut sich heute noch über jeden Menschen, der erkennt, dass er vor Gott ein Sünder und verloren ist. Jesus geht dem Verlorenen nach bis Er es findet! Er sucht keine Selbstgerechten und von sich überzeugten Menschen mit einem christlichen Anstrich, sondern Jesus sucht die, die erkennen, dass sie sich selbst nicht retten können und vor Gott zerbrochen sind (Ps 34,19). 


Nachdem der Hirte das Schaf gefunden hat, nimmt Er es voller Freude auf seine Schultern und trägt es nach Hause. Er trägt das Schaf nicht zurück zu den anderen Schafen in die Wüste, sondern zu sich nach Hause, um dort dann ein Fest mit den Nachbarn und Freunden zu feiern.


Wieder sind es die Schultern des Herrn Jesus, die eine Last tragen. Die Herrschaft über diese Welt trägt der Herr Jesus auf einer Schulter (Jes 9,5), aber einen verlorenen Sünder, der sich retten lässt, nimmt Er auf Seine beiden Schultern und trägt ihn nach Hause.


Auf den Schultern des guten Hirten kommt ein Sünder zu Ruhe und findet ewige Sicherheit. Das Bild zeigt aber auch, wie viel wir dem Herrn Jesus wert sind, dass Er selbst sich aufgemacht hat, um uns zu suchen. „Weil du teuer, wertvoll bist in meinen Augen und ich dich lieb habe.“ (Jes 43,4a)

Er trägt Dich und mich nach Hause, hat uns zu sich gebracht, in Gemeinschaft mit sich selbst. Sehr bald wird der Herr Jesus uns in unser wirkliches zu Hause, in den Himmel, das Haus Seines Vaters bringen (Joh 14,1-3).


Wenn ein Sünder Buße tut und sich retten lässt, dann feiert der Himmel ein Fest. Der Himmel kommt in Bewegung. Freust Du Dich auch, wenn ein Sünder gerettet wird und an den Herrn Jesus glaubt?

Hat der Herr Jesus Dich schon gefunden?


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