Gottes Missionsstrategie


[…] und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.” (Apg. 1,8)

Letzte Worte sind in der Regel wichtige Worte. Die Worte werden jedoch umso wichtiger, je bedeutender die Person ist, die sie ausspricht. In den letzten Worten vor Seiner Himmelfahrt, teilte der Herr Jesus Christus Seinen Jüngern die Strategie für die Mission dieser Welt mit.

Die Jünger sollten in der Abwesenheit ihres Herrn Zeugen für Ihn sein. Sie sollten Jesus und Sein Erlösungswerk in der Welt bekanntmachen und damit in Jerusalem beginnen. Jerusalem war die Stadt, wo Jesus gekreuzigt worden war und die Schuld der Menschen ihren Höhepunkt erreicht hatte.

Von dort ausgehend, sollte das Evangelium über Judäa und Samaria bis an das Ende der Erde gelangen. So, wie es der Herr vorhergesagt hatte, ist es tatsächlich auch geschehen. Auch die Einteilung der Apostelgeschichte zeugt von dieser Ausbreitung des Evangeliums:

In Apg. 1-7 wird das Evangelium in Jerusalem verkündigt.

In Apg. 8-9,31 dringt das Evangelium bis nach Judäa und Samaria vor.

Ab Apg. 9,32 bis zum Ende der Apostelgeschichte wird das Evangelium durch die Apostel bis an das Ende Erde ausgebreitet.

Gottes Prinzipien der Mission sind sehr leicht auf unsere heutige Zeit und unser Leben zu übertragen. Missionsarbeit beginnt im eigenen Hinterhof. Die Verbreitung des Evangeliums beginnt nach Gottes Gedanken in der eigenen Familie, in der Straße oder dem Haus, wo ich wohne.

Missionsarbeit beginnt an meinem Arbeitsplatz, an der Universität oder der Schule, wo ich die meiste Zeit meines Alltags verbringe.

Missionsarbeit beginnt für Dich höchstwahrscheinlich nicht in Südafrika oder in der Mongolei, wenn Dir zu Hause der Mut fehlt und Du Angst hast, von Deinem Herrn und Retter Zeugnis abzulegen.

Wenn Du treu bist im Zeugnis für Ihn, da wo Gott Dich hinstellt, dann wird der Kreis Deines Zeugnisses immer größer werden und Dein Licht heller strahlen!

“Kehre in dein Haus zurück und erzähle, wie viel Gott an dir getan hat.” (Lukas 8,39a)