Gut gemeint


Lies dazu 2.Sam. 6,1-11 / 1.Chr. 15,13-15

„Auf der Schulter trugen sie.“ (4.Mose 7,9) Gott hatte Mose genaue Anweisungen gegeben wie die Bundeslade zu transportieren war. Sie sollte von den Söhnen Kehats auf den Schultern getragen werden.

Als David König über ganz Israel war, wollte er Jerusalem nicht nur zur politischen Hauptstadt machen. Auch die Bundeslade sollte wieder nach Jerusalem gebracht werden. Diese war in Vergessenheit geraten und seit 20 Jahren bei Abinadab (1.Sam.7,1-2).


David nahm 30.000 Männer und zog los, um die Bundeslade zu holen. Dafür ließ er sogar einen neuen Wagen anfertigen, auf dem die Lade gefahren werden sollte (2.Sam.6,3). Doch beim Transport drohte die Lade vom Wagen zu rutschen und Ussa fasste sie an, um sie zu halten. Diese Tat war strikt gegen die Anweisungen Gottes. Niemand durfte die Lade anfassen (4.Mo.4,15). Ussa musste sofort durch Gottes Gericht sterben (2.Sam.6,7).


Dieses Gericht Gottes kommt uns sehr hart vor. Aber es zeigt uns auch, wie heilig Gott ist. Die Bundeslade war gewissermaßen eine Repräsentation Gottes, bevor der Herr Jesus im NT auf diese Erde kam. Gott selbst wollte zwischen den Cherubim auf dem Deckel der Lade thronen (2.Sam.6,2). Da Ussa dies missachtete, musste er sterben.

Doch hätte diese Tragödie vermieden werden können, wenn die Bundeslade gemäß der Anweisung Gottes transportiert worden wäre.


Die Lade verblieb nun 3 Monate im Haus Obed-Edoms. Aus 1. Chronika 15 erfahren wir, dass David sich „nach der Vorschrift“ informierte, bevor sie die letzte Etappe nach Jerusalem auf sich nahm. Ihm wurde schnell klar, dass der Wagen nicht das richtige Hilfsmittel war, um die Lade zu transportieren – auch wenn es gut gemeint war. So wurde sie auf dem letzten Stück wieder auf Stangen getragen und kam wohlbehalten an (1.Chr.15,15).


Kann es sein, dass auch wir häufig Dinge tun, weil wir es „gut meinen“? Dabei ist die Gefahr sehr groß, dass wir nach rein menschlichen Maßstäben vorgehen. Das gilt auch für die christliche Gemeinde in unserer Zeit. Wir können nicht alles mitmachen oder übernehmen, weil die Gesellschaft um uns her etwas „gut meint“.

Wir sollten dazu immer „die Vorschrift“ - das Wort Gottes - prüfen und nach Seinem Willen fragen und handeln.


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