"Ich schaffe das nicht!"


Gott hat einen Auftrag für dich! Für jeden von uns. Unser größtes Interesse sollte darin bestehen, herauszufinden welchen Auftrag wir haben und ihn mit Gottes Hilfe ausführen. Doch wie oft reden wir uns heraus: „Ich kann das nicht“, „Jemand anderes ist viel besser geeignet“ usw. Wenn Gott dir etwas zutraut, oder dich für etwas gebrauchen möchte, warum solltest du daran zweifeln?

Für mich ist es sehr motivierend in der Bibel zu lesen, dass selbst Mose Gottes Auftrag einfach nicht ausführen wollte, weil er Angst hatte. Er wehrte sich regelrecht dagegen, als Gott ihn nach Ägypten senden wollte (2. Mose 3,7-10). Selbst als Gott ihm immer wieder sagte, dass er mit ihm sei und ihm helfen werde, kamen immer wieder andere Ausflüchte.

Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Söhne Israel aus Ägypten herausführen sollte?“

[...] „was soll ich dann zu ihnen sagen?“

[...] „Und wenn sie mir nicht glauben und nicht auf meine Stimme hören [...]?“

[...] „Ach, Herr! Ich bin kein redegewandter Mann [...]“ (2. Mose 3,11 - 4,10)

Gott hatte auf alle seine Einwände eine liebevolle Antwort bereit und sprach trotzdem am Ende „Und nun geh hin!“ (2. Mose 4,12)


Wir dürfen Gott sagen, wenn wir Angst vor einer Aufgabe haben, doch sagt er uns nicht in seinem Wort: „Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft kommt in Schwachheit zur Vollendung.“ (2. Kor. 12,9)?


Mose (wie auch wir), schauen zu viel auf uns selbst. In jedem Einwand von Mose sieht er auf sich und was er nicht kann. Doch Gott verheißt uns: „Meine Gnade genügt dir“. Wir können aus uns selbst heraus nichts schaffen, doch wenn Gott mit uns geht und uns für etwas befähigt, dann steht ER dahinter. Was sollte uns aufhalten?


Leider reichten Mose die Zusagen Gottes nicht und er wollte trotzdem nicht allein gehen. Gott hat ihm anschließend Aaron als Hilfe zur Seite gestellt. Wie traurig, wenn wir uns auf Mitmenschen mehr verlassen, als auf Gott und seine Zusagen. Sollte Gott etwa weniger bewirken können, nur weil wir alleine in seinem Auftrag unterwegs sind?

Auch hierfür gibt es eine Begebenheit in Moses Leben. Er klagte über die Last, die er zu tragen hatte und flehte Gott an, ihm weitere Helfer zur Seite zu stellen. Gott geht auf seine Bitte ein, doch was lesen wir in seinem Wort?


„Versammle mir siebzig Männer aus den Ältesten Israels [...]. Und ich werde herabkommen und dort mit dir reden, und ich werde von dem Geist nehmen, der auf dir ist, und auf sie legen, damit sie mit dir an der Last des Volkes tragen und du sie nicht mehr allein tragen musst.“ (4. Mose 11,16+17)


Es wirkte derselbe Geist, nur jetzt verteilt auf mehrere Menschen. Gottes Wirken und seine Kraft wird nicht kleiner dadurch, dass er durch eine schwächere Person wirkt, oder größer, wenn er mehrere Diener benutzt. Seine Kraft bleibt dieselbe. Nur wir vertrauen oft nicht darauf und stützen uns lieber auf andere Menschen. Das sollte uns doch zu denken geben!

Vertraust du Gott, wenn er dich für einen Auftrag bestimmt und dich senden möchte, oder möchtest du eine weitere Person als „Hilfe“ neben dir haben, anstatt den allwissenden und allmächtigen Gott?

„Da sprach er (der HERR): Ich werde ja mit dir sein“ (2. Mose 3,12)

„Da sprach der HERR zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund gemacht? [...] Nicht ich, der HERR? Und nun geh hin! Ich will mit deinem Mund sein und dich unterweisen, was du reden sollst.“ (2. Mose 4,11+12)

„Denn mit dir erstürme ich einen Wall, und mit meinem Gott überspringe ich eine Mauer.” (Ps. 18,30)


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