Ist es egal, wie ich bete? (1)


“Früh wirst du, Herr, meine Stimme hören, früh werde ich dir mein Anliegen vorstellen und harren.” (Psalm 5,4)

Aus diesem Vers können wir sehr viel für unser Gebetsleben lernen. Hier einige Gedanken dazu:

1) früh:


Das Wort “früh” kommt zweimal in diesem Vers vor und die Anmerkung (ELB) sagt: wörtlich - Am Morgen. Die Frage an uns: Kommen wir zum Herrn Jesus früh am Morgen, bevor der Trubel des Tages beginnt, bevor die Arbeit ruft, bevor das Handy klingelt?

Es scheint besonders wichtig zu sein, weil das Wort wiederholt wird!

Der Herr Jesus hat auch frühmorgens gebetet (Mk.1,35).


2) du/dir:

Wir dürfen unseren Herrn „duzen“. Ist das nicht schön? Manche von uns müssen ihre Vorgesetzten oder sogar Kollegen mit “Sie” ansprechen. Er ist der große Gott und wir dürfen mit Ihm wie mit einem Freund (Joh.15,14) über alles reden!

3) Herr:

Und doch reden wir auch zu unserem Herrn. Unser Verhältnis als Gläubige ist sehr persönlich, aber nicht respektlos. Er ist unser Retter und will als Herr die Führung in unserem Leben übernehmen! Wir sollten entsprechend mit Ihm reden (Ihn auch mit „HERR Jesus“ ansprechen) und unsere Taten nach Seinem Willen ausrichten.

“Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr! und tut nicht, was ich sage?” (Luk.6,46)


4) Stimme:


Der Herr Jesus möchte unsere Stimme hören. Wir können jederzeit beten, ohne dass jemand es mitbekommt.

In der Bibel finden wir aber auch viele Beispiele, wo Menschen laut zu Gott beten – ja, sie rufen (David - Ps.55,16), sie schreien (Samuel - 1.Sam.15,11b), sie flehen (Mose - 2.Mo.8,26).

Hast Du das auch schonmal gemacht?

Es hilft laut zu beten, auch wenn man allein ist, um konzentriert bei der Sache zu bleiben!

Morgen wollen wir uns noch drei weitere Punkte anschauen...

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