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Kannst du das glauben?


Vor einiger Zeit erzählte mir ein Bekannter von einem Spaziergang. Plötzlich ist sein Hund vorgelaufen und hat gebellt, als wollte er ihn rufen. Als er bei ihm ankam, traute er seinen Augen kaum. Da war ein neugeborenes Baby ausgesetzt worden. Die Mutter war nirgends zu sehen. In letzter Sekunde konnte das Baby im Krankenhaus gerettet werden. Kurz nachdem mir diese Geschichte erzählt wurde, bin ich auf einen Vers gestoßen.

„Könnte auch eine Frau ihren Säugling vergessen, dass sie sich nicht erbarmte über den Sohn ihres Leibes? Sollte sogar diese vergessen, ich werde dich nicht vergessen. Siehe, in meine beiden Handflächen habe ich dich eingezeichnet.“ (Jes.49,15f)

Der Normalfall ist sicher, dass eine Mutter ihr Kind liebt, besonders nach den ganzen Strapazen der Schwangerschaft. Aber noch mehr liebt uns der Herr Jesus! Selbst wenn eine Mutter ihr Kind vergisst, was schon eine absolute Seltenheit ist, hat uns der Herr Jesus noch lange nicht vergessen. Was Er auf Golgatha für uns ertragen hat, ist unbegreiflich. Der Sohn Gottes lässt sich verspotten, schlagen, anspucken und schließlich ans Kreuz nageln. Da musste Er, dem alle Macht zur Verfügung steht, den römischen Soldaten die Kraft geben, seine Hände und Füße zu durchbohren. Aber das Schlimmste war, dass Er von Seinem Gott und Vater verlassen und bestraft wurde für unsere Schuld. Das tat Er für dich und mich!

Leider kommt es bei mir noch zu oft vor, dass ich an der Liebe meines Herrn zweifle. Meist in Situationen, in denen ich nicht verstehe, warum es so passiert ist. Vielleicht geht es dir auch manchmal so. Dann wollen wir uns gegenseitig Mut machen, gegen diese Gedanken anzugehen. Das sind Lügen, die der Teufel uns einflößen will, damit wir uns von Jesus entfernen. In solchen Momenten hilft es mir, wenn ich mir Sein Werk am Kreuz vor Augen führe und Ihm dafür danke.

„Wer wird uns scheiden von der Liebe des Christus? Ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch Gewalten, weder Höhe noch Tiefe noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen von der Liebe Gottes.“ (Rö.8,35+38f)

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