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Kein Erfolg in Sicht?


„Da wandte sich Mose zu dem HERRN und sprach: Herr, warum hast du so übel an diesem Volk gehandelt? Warum doch hast du mich gesandt?“ (2.Mose 5,22)

Nachdem Mose einige Ausreden bei Gott vorgebracht hatte, warum er nicht der Richtige war, um vor den Pharao zu treten, tat er jetzt mit Gottes Hilfe genau das. Zusammen mit Aaron stand er vor diesem mächtigen Mann. Sie gaben die Botschaft Gottes weiter:

„So spricht der HERR, der Gott Israels: Lass mein Volk ziehen, damit sie mir ein Fest halten in der Wüste!“ (V.1)

Mose hatte den Willen Gottes ausgeführt. Doch was geschah nun? Der Pharao erwiderte, dass er den Gott Israels nicht kennt und er auch nicht auf seine Anweisungen hören würde. Er ließ das Volk Israel nicht aus Ägypten ziehen. Und es kam noch schlimmer: Die Sklavenarbeit für das Volk wurde noch härter als zuvor.

Aus der Sicht von Mose also alles andere als ein Erfolg. Und dann klagt ihn auch noch sein eigenes Volk an (V.21). Er ist verzweifelt und wendet sich an seinen Herrn:

„Denn seitdem ich zum Pharao hineingegangen bin, um in deinem Namen zu reden, hat er an diesem Volk böse gehandelt, und du hast dein Volk durchaus nicht errettet.“ (V.23)

Vielleicht geht es uns auch manchmal so. Wir führen einen Auftrag für den Herrn aus und sind dann überrascht oder gar enttäuscht, dass das Ergebnis ganz anders ausfällt, als wir es uns vorgestellt hatten. Doch wir sollten gar nicht so sehr mit dem Ergebnis beschäftigt sein.

Mose konnte natürlich nur sehen, was als unmittelbare Reaktion geschah. Doch später, nach den zehn Plagen, ließ der Pharao das Volk Israel aus der Gefangenschaft ziehen. Gottes Plan kommt zur Erfüllung auch wenn wir es vielleicht (noch) nicht sehen.

Unsere Aufgabe ist es gehorsam zu sein und das zu tun, was Er möchte. Alles andere tut Gott.

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