Letzte Tage (1) - Gebet


„Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet.“ (1. Petrus 4,7)

„Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden …“ (2. Timotheus 3,1)

Petrus teilt seinen Briefempfängern und auch uns mit, wie wir die letzten Tage nutzen sollen. Paulus beschreibt in dem zweiten Brief an Timotheus die Charakterzüge der letzten Tage. Er teilt uns mit, wie die Menschen im Allgemeinen sein werden: Selbstsüchtig, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, usw.

Dass wir in den letzten Tagen leben, ist uns bestimmt allen klar. Falls nicht: Wir leben in den letzten Tagen, unmittelbar vor der Ankunft des Herrn!

Wie würdest Du Deine Zeit verbringen, wenn Du wüsstest, dass der Herr Jesus in einer Woche wiederkommen und die Gläubigen zu Sich in den Himmel holen würde?

Man könnte meinen, Petrus fordert jetzt zur uneingeschränkten Aktivität auf. Aber er fängt mit einer Aufforderung zur Besonnenheit an. Besonnenheit meint, dass wir vernünftig und überlegt handeln sollen, also nicht chaotisch und mit dem Kopf durch die Wand.

Daraufhin folgt direkt die nächste Aufforderung von Petrus: „Seid nüchtern zum Gebet.“ Es fällt auf, dass immer noch nichts von großer Aktivität zu lesen ist. Warum stellt Petrus die Besonnenheit und das Gebet an vorderste Stelle?

Weil genau darin unser Problem liegt: Wir beten zu wenig! Persönlich beten wir zu wenig, gemeinsam beten wir zu wenig. Gebet ist Ausgangspunkt für jeden Dienst, den wir in aller Schwachheit für den Herrn tun können.

Lasst uns mehr beten! Persönlich Vollgas geben im Gebet und immer wieder die Gemeinschaft im Gebet mit mehreren suchen. Darin sollten wir als Gläubige in den letzten Tagen gefunden werden.

Wenn Du wüsstest, dass der Herr Jesus in 7 Tagen wiederkommt, würdest Du dann die ersten 4 Tage im Gebet verbringen?

„Im Gebet haltet an.“ (Römer 12,12)

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