Unser Unglaube


„Und er verwunderte sich über ihren Unglauben.“ (Mk.6,6a)

Nachdem der Herr Jesus seinen öffentlichen Dienst begonnen hatte, folgten Ihm häufig große Menschenmengen. Sie waren fasziniert von den Wundern, die Er tat und von der Vollmacht mit der Er redete und lehrte.

Im Anschluss an eines Seiner größten Wunder kam der Sohn Gottes nach Nazareth. Dort war Er aufgewachsen und hatte wohl auch als Zimmermann gearbeitet (V.3). Wir können sicher sein, dass die Menschen, die dort lebten, genau wussten, wer Er war.

Und vielleicht war das ein großes Problem für sie. Sie konnten das, was sie aus Seinem Mund hörten, und einen einfachen Zimmermann nicht zusammenbringen: „...und viele, die zuhörten, erstaunten und sprachen: Woher hat dieser das alles, …“ (V.2). Ja, Er war Zimmermann und gleichzeitig Gott.

Das konnten sie einfach nicht begreifen und sie wollten es auch nicht. Wir lesen, dass sie sogar „Anstoß an Ihm nahmen“. Sie ärgerten sich über das, was sie da von Jesus hörten.

Die Konsequenzen sind tragisch: „Und er konnte dort kein Wunderwerk tun, außer dass er einigen Schwachen die Hände auflegte und sie heilte.“ (Mk.6,5)

Der Unglaube war so groß, dass die Macht und Gnade des Herrn hier nicht voll wirksam werden konnten. Sicher war Er gerne bereit mehr zu geben. Wir lesen nicht, dass Jesus keine Wunder tun wollte. Er konnte es nicht. Der Unglaube war zu groß!

Sollten wir uns dann heute noch wundern, wenn wir so wenig von dem Herrn sehen oder erleben? Prüfen wir unseren Glauben!

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