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Vom Zweifler zum General



„Und der HERR wandte sich zu ihm und sprach: Geh hin in dieser deiner Kraft und rette Israel aus der Hand Midians! Habe ich dich nicht gesandt? Und er sprach zu ihm: Bitte, mein Herr, womit soll ich Israel retten? Siehe, mein Tausend ist das ärmste in Manasse, und ich bin der Jüngste im Haus meines Vaters.“ (Richter 6,14+15)


Vielleicht zeigt uns die Geschichte Gideons so deutlich wie keine andere in der Bibel, wie der Herr mit Gläubigen umgeht, die voller Angst und Unsicherheit sind. Das kann auch Dir und mir immer wieder Mut machen.


Als das Volk Israel von einer Übermacht der Midianiter bedrückt wird, die jedes Jahr wieder die Ernten der Israeliten stehlen, beruft Gott Gideon aus dem kleinen Stamm Manasse, um Rettung und Befreiung zu schaffen.


In Richter 6 und 7 sehen wir deutlich, dass Gideon Angst hat vor diesem Auftrag Gottes. Er zweifelt immer wieder und bittet Gott um Zeichen zur Bestätigung Seiner Anwesenheit. Und Gott ist so gnädig und zeigt Gideon mehrfach ganz deutlich, dass ER selbst mit ihm sein wird.


Schließlich führt Gideon den Auftrag Gottes aus und erringt einen großen Sieg für Israel. Und das mit einer Armee von nur 300 Isareliten gegen übermächtige 135.000 Midianiter. Der ängstliche und zögernde Gideon wird zu einem mutigen Anführer, der wirklich die Führung übernimmt (Ri.7,17).


Wie schön auch für uns heute zu sehen, dass der Herr weder besonders ausgebildete Persönlichkeiten benutzt, um Seine Sache auszuführen, noch eine große Armee. Nein, Er wählt einen unscheinbaren und ängstlichen Gideon, der zweifelt und macht ihn zum Anführer seiner Befreiungsaktion.


Wenn wir uns dem Herrn zur Verfügung stellen und im Glauben Seinen Auftrag ausführen, macht Er aus einem Zweifler einen General. Er selbst ist es, der den Sieg schenkt! (Ri.7,15)


„[…] denn für den HERRN gibt es kein Hindernis, durch viele zu retten oder durch wenige.“ (1.Samuel 14,6)


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