Warum die Gemeinde Jesu nicht durch die Drangsalszeit muss? (1)


Vielleicht hast Du Dir auch schon einmal die Frage gestellt, ob die Christen bzw. die Gemeinde Jesu durch die schreckliche Drangsalszeit gehen muss oder nicht? Werden die Christen davor verschont, oder gehört es nicht auch zur Berufung eines Christen für den Namen Jesu zu leiden?

Die Bibel beschreibt an verschiedenen Stellen, was in der Drangsalszeit, bzw. der Zeit der Gerichte, hier auf dieser Erde geschehen wird.


Es ist von schrecklichen Hungersnöten die Rede, von weltweiten Seuchen und Pandemien. Erdbeben und andere tiefgreifende Naturkatastrophen werden diese Welt erschüttern. Es kommt zu Massenpaniken, weil die Menschen es einfach nicht mehr aushalten werden. Viele Menschen wollen einfach nur weg, sie wollen vor den schrecklichen Katastrophen fliehen.


Ein mächtiger Diktator, der sog. Antichrist, wird herrschen und sich fast alle Menschen gefügig machen. Es wird zu einer mächtigen Inflation kommen, sodass Grundnahrungsmittel kaum noch bezahlbar sein werden. Das Finanz- und Wirtschaftssystem wird komplett umgekrempelt, nur noch der, der das Zeichen des Antichristen („des Tieres“) trägt, wird kaufen und verkaufen können.

Das alles ist nur ein kleiner Einblick von dem, was auf der Erde geschehen wird, wenn die Drangsal beginnt und der Herr Jesus selbst diese Erde richten wird.


Entscheidende Stellen in Gottes Wort, wo Du das nachlesen kannst, sind z.B. Mt 24, Mk 13, Lk 21 oder auch Off 6-18. Auch im AT gibt es eine Vielzahl von Stellen, die von dem sogenannten „Tag des Herrn“ sprechen, wo Jesus, der Herr, selbst Gericht ausüben wird (vgl. Jes 13,6.9; Am 5,18; Zef 1,17; etc.).


Das, was aktuell um uns herum passiert (Corona, Wirtschaftskrise, etc.), erinnert uns unweigerlich an Manches, was auch in der Drangsal hier auf der Erde geschehen wird. Dabei kann schnell die Frage aufkommen: Müssen wir Christen durch die Drangsal?


Um es vorwegzunehmen: Die Gemeinde Jesu muss nicht durch diese schreckliche Zeit der Gerichte auf dieser Erde gehen. Warum? Das werden wir in einigen Posts zu erklären versuchen.

Die jungen Christen der Gemeinde in Thessalonich hatten sich von den Götzen zu dem lebendigen Gott bekehrt. Sie hatten den Herrn Jesus als ihren persönlichen Retter und Herrn angenommen und wollten jetzt Gott dienen, anstatt weiterhin ein Leben für sich selbst zu führen.


Mit dem Tag ihrer Bekehrung hatte ihr Leben zudem eine neue Perspektive bekommen – jetzt erwarteten sie Jesus, den Sohn Gottes, aus den Himmeln, der versprochen hatte wiederzukommen, um die Gläubigen zu sich zu holen (1.Thes 1,10; Joh 14,1-3).


Dabei betont die Bibel, dass es Jesus ist, „der uns errettet von dem kommenden Zorn.“ Der Herr Jesus hatte die Thessalonicher bei ihrer Bekehrung von dem ewigen Gericht, der Hölle, gerettet (Vergangenheit) und Er wird sie auch vor dem kommenden Zorn retten (Gegenwart), der über diese Erde kommen wird.


Etwas später wird in dem gleichen Brief gesagt, dass die Thessalonicher „nicht zum Zorn gesetzt sind“, „sondern zur Erlangung der Errettung durch unseren Herrn Jesus Christus“ (1.Thes 5,9).

Der Herr Jesus selbst würde sie als Heiland zu sich holen und sie würden Ihm nicht als Richter begegnen müssen, der Seinen Zorn über diese Erde bringen wird.


Das Gleiche, was der Heilige Geist durch den Apostel Paulus den Thessalonicher sagen konnte, gilt für die ganze Gemeinde Jesu, also auch für Dich und mich, wenn wir an den Herrn Jesus glauben.

Der Herr Jesus selbst wird uns von dem kommenden Zorn, der schrecklichen Gerichtszeit auf dieser Erde retten.


Und wie tut Er das? Indem Er selbst kommt, um uns zu sich zu holen (1.Thess 4,16-18). Vielleicht kommt Er noch heute.


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